
„Wir gehen in jedes Spiel voller Selbstbewusstsein und mit der Gewissheit, dass wir gewinnen können. Nürnberg hatte trotz der überschaubaren Punkteausbeute auch einige enge Spiele und ein paar, die nicht so deutlich waren, wie es das Ergebnis vermuten lässt“, sagt der Coach: „Wir wollen mit einem Sieg aus der Verfolgerrolle heraus Druck ausüben, wohlwissend, dass es wie im letzten Jahr (1:0-Auswärtssieg, Anm. d. Red.) eine schwierige Aufgabe wird.“ Auch die Beschaffenheit des Platzes soll dem Vorhaben nicht im Wege stehen: „Am Abend vorher spielen dort schon die Männer, sodass es wahrscheinlich keine Top-Bedingungen sein werden. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“






Obwohl der FCN aus sieben Partien erst zwei Punkte sammelte, warnt Pätzold vor den Gastgeberinnen. „Nürnberg ist eine sehr umschaltstarke Mannschaft mit einer tollen Spielanlage und Qualität in der Offensive, phasenweise spielen sie sehr mutigen Kombinationsfußball“, so der 47-Jährige: „Gleichzeitig haben sie aber auch eine hohe Fehlerquote. Die wollen wir provozieren und gnadenlos ausnutzen, um zu gewinnen. Wir müssen auch gegen den Ball den Druck so hochhalten, sodass sie ihre Stärken gar nicht erst auf den Platz bringen können. Auch gegen Top-Teams haben sie die Partien schon über weite Strecken ausgeglichen gestaltet. Deshalb werden auch wir über 90 Minuten gefordert sein.“ Die Devise, die der Leverkusener Trainer daraus ableitet: „Es geht darum, Geduld und Überzeugung auf den Platz zu bringen und diese Leistung in ein Ergebnis umzumünzen.“
Wie schon beim 1:1 gegen Eintracht Frankfurt werden die beiden Nationalspielerinnen Sofie Zdebel und Paulina Tomasiak wegen muskulärer Verletzungen fehlen. „Wir haben glücklicherweise einige Spielerinnen in der Mannschaft, die flexibel auf mehreren Positionen einsetzbar sind. In der Trainingswoche haben wir mit Blick auf die anstehenden Aufgaben und die zur Verfügung stehenden Spielerinnen das ein oder andere ausprobiert“, verrät Pätzold: „Das kommt uns im Vergleich zur kurzen Vorbereitungszeit auf das Frankfurt-Spiel nach der Länderspiel-Pause zugute. Wir mussten schon in einigen Spiele aus unterschiedlichen Gründen umstellen und haben das in der Summe als Team immer wieder sehr gut aufgefangen – auch mit Impulsen von der Bank in den entscheidenden Phasen.“
Neben Zdebel und Tomasiak fallen auch Sana Coskun (Muskel-Sehnen-Verletzung), Melissa Friedrich (Aufbautraining) und Amy Wrigge (Kreuzbandriss) weiter aus. Zudem ist der Einsatz von Natasha Kowalski (angeschlagen) erneut fraglich. Wer die Werkself im Max-Morlock-Stadion unterstützen will, kann HIER vorab online oder an der Tageskasse Tickets erwerben.

Die Abschlussfolge unserer „in memoriam“-Reihe zu Ehren Peter Hermanns blickt auf seine Rückkehr nach Leverkusen als Co-Trainer von Hannes Wolf, seine letzten Stationen im Profifußball und die Erfüllung seines Lebenstraums, Bayer 04 als Deutscher Meister, zurück. Außerdem kommen Weggefährten wie Simon Rolfes, Rudi Völler und Michael Ballack zu Wort, die ihm nach seiner unheilbaren ALS-Erkrankung Video-Grußbotschaften zukommen ließen. All das zeigt: Peter bleibt unvergessen...
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Am 7. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 reist die Werkself zur TSG Hoffenheim. Anpfiff ist am Sonntag, 25. Oktober, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der Sinsheimer SNP Arena zusammengefasst.
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