
„Am Ende des Tages ist der Sieg für den SC Sand verdient”, musste die Bayer 04-Trainerin zugeben. Dabei war ihre Elf voller Elan in die Partie gegangen und hatte einen guten Start hingelegt. Vor über 450 Zuschauern hatten die Schwarz-Roten in der ersten Hälfte ein ordentliches Spiel gezeigt und gegen Sand gut dagegengehalten, ließen allerdings in der gegnerischen Hälfte die Gefährlichkeit vor dem Tor vermissen. „Uns ist es nicht wirklich gelungen, ins gegnerische Angriffsviertel zu kommen”, so Hagedorn.
Nach knapp einer halben Stunde gelang dies dann allerdings den Blauen: Über den rechten Strafraum kam ein Flugball Anna Klinks Tor gefährlich nahe – der Ball wurde verlängert auf die am Fünfer wartende Leticia Santos de Oliveira, die ins lange Eck einschob zum 1:0 (28.). Die noch beste Möglichkeit zum Ausgleich vor der Pause hatte Henrietta Csiszár aus spitzem Winkel auf dem Fuß, knallte das Leder allerdings an den rechten Außenpfosten. Weitere zwingende Möglichkeiten blieben aus – zumindest zwei Freistöße sowie ein Kopfball von Elisabeth Mayer näherten sich dem Kasten von Carina Schlüter.
Im zweiten Durchgang fehlte der jungen Leverkusener Truppe hinten raus schließlich die Power, um gegen einen erfahrenen SC Sand dagegenzuhalten. Innerhalb von sechs Minuten gelang Sand dann der Doppelschlag. In der 52. Minute war die Torschützin des 1:0 erneut zur Stelle und verwertete einen langen diagonalen Ball im Strafraum – 2:0. Kurz darauf überspielten die Gegnerinnen über die andere Seite erneut die Bayer 04-Abwehr, die es kurz zuvor verpasste, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, und sorgte mit dem 3:0 (58.) für die endgültige Entscheidung. „Die beiden letzten Gegentore waren ärgerlich – wir werden beide Male im Strafraum angeschossen, so entstehen zwei unglückliche Gegentreffer”, so die Fußball-Lehrerin.
Der SC Sand setzt sich also mit drei Punkten von den unteren Plätzen auf Rang sechs ab, Bayer 04 rutscht mit vier Punkten aus fünf Spielen auf den zehnten Tabellenplatz, vor Bremen (3) und Mitaufsteiger Gladbach (1). Am kommenden Mittwoch, 24. Oktober, geht’s in der Allianz Frauen-Bundesliga schon weiter. Um 19.30 Uhr empfängt die Hagedorn-Elf den fünftplatzierten MSV Duisburg am Kurtekotten. „Wir werden die heutige Partie in Ruhe analysieren. Dann schauen wir, wie wir unsere Kräfte gut einteilen, sodass wir am Mittwoch voller Power gegen Duisburg aufspielen können”, sagte Hagedorn.
Die Statistik:
SC Sand: Schlüter – Santos de Oliveira, Caldwell, Savin, Vetterlein – van Bonn, Prohaska, Vojteková, Blagojevic (67. Pinther) – Fiebig (46. Arnold), Burger (81. Schöppl)
Bayer 04: Klink – Heinze, Meier, Sahlmann, Oliveira Leite – Barth, Rudelic, Wirtz (70. Rackow), Csiszár – Mayr (79. Wimmer), Gier (78. Radke)
Tore: 1:0 Santos de Oliveira (28.), 2:0 Blagojevic (52.), 3:0 Blagojevic (58.)
Gelbe Karten: Fiebig, Savin / Vojteková
Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Essen)
Zuschauer: 456


Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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