
Die erste gute Möglichkeit des Spiels bot sich dabei den Gastgeberinnen. Lara Marti traf in der 11. Minute mit einem Schuss aus rund 20 Metern aber nur die Latte. Die Frankfurterinnen besaßen in der ersten Hälfte mehr Spielanteile und kamen ihrerseits durch Nicole Anyomi zu einer ersten Chance, die durch beherztes Eingreifen von Lilla Turányi und Torhüterin Friederike Repohl entschärft werden konnte (13.).
Auf der anderen Seite verfehlte ein Abschluss von Annika Enderle das Tor (22.). Die Gäste bestimmten zwar das Geschehen, aber das de Pauw-Team stand kompakt in der Defensive. Wirklich gefährlich wurde es zunächst in beiden Strafräumen nur selten. Die Führung der Eintracht-Frauen fiel dennoch nicht unverdient. Laura Freigang musste nach einem Querpass aus kurzer Distanz nur noch einschieben (36.). Kurz vor der Pause dann fast der Ausgleich, aber Melissa Friedrich verzog ganz knapp.
Gleich nach dem Wiederanpfiff wurden die Werkself-Frauen kalt erwischt: Nicole Anyomi erhöhte aus dem Gewühl heraus auf 2:0 für die Gäste. Wenig später ein schöner Angriff der Leverkusenerinnen: Nach einem Pass von Eva van Deursen startete Caro Siems über rechts durch, ihre Flanke verpasste Jill Bayings jedoch knapp. Auch den Frankfurterinnen, die insgesamt weiterhin mehr vom Spiel hatten, boten sich noch Möglichkeiten. So verhinderte Friederike Repohl nach einem Solo von Freigang mit starkem Reflex das 0:3.
Nach gut einer Stunde wechselte Robert de Pauw noch einmal kräftig durch, brachte gleich fünf neue Spielerinnen aufs Feld. Sein Team fand aber gegen gut gestaffelte Frankfurterinnen kein Durchkommen mehr. Gegen Ende der Partie durfte auch noch Estrella Merino Gonzales ihr Debüt für die Werkself-Frauen geben. Die 16-jährige offensive Mittelfeldspielerin aus dem eigenen Nachwuchs hatte erst vor wenigen Tagen ihren Vertrag bei Werkself-Frauen unterschrieben.
Es blieb am Ende beim 0:2 gegen die Eintracht. Dennoch zeigte sich Robert de Pauw nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Frankfurt hat natürlich eine starke Mannschaft, die zunächst mehr Ballbesitz hatte als wir. Aber wir standen relativ kompakt und hatten nach den zwei Treffern der Gäste auch unsere Chancen. Das Gegentor direkt nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte war unnötig, da hätten wir im Aufbau den Ball nicht verlieren dürfen. Es war dennoch ein gutes Testspiel, aus dem wir einiges mitnehmen und lernen können für den Liga-Auftakt in der kommenden Woche. Insgesamt hatten wir eine gute Vorbereitung, konnten uns in vielen Dingen verbessern und sind jetzt bereit fürs erste Pflichtspiel.“
Für die Werkself-Frauen steht am Sonntag, 5. Februar, der Re-Start in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf dem Programm. Dann empfängt das Team den Tabellenelften SV Werder Bremen zum Abschluss der Hinrunde im Ulrich-Haberland-Stadion. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen.
Die Statistik
Bayer 04: Repohl – Siems (63. Matysik), Turányi, Friedrich, Marti (63. Ostermeier) – Wirtz (63. Emmerling), Senß (63. Eickmann) – van Deursen, Bayings (63. Blagojevic), Fuso (80. Merino Gonzales) – Enderle (46. Arfaoui)
Eintracht Frankfurt: Johannes – Kleinherne, Pawollek, Küver, Hanshaw – Dunst, Nüsken, Anyomi – Prasnikar, Freigang, Reuteler
Tore: 0:1 Freigang (36.), 0:2 Anyomi (47.)

Werkself-TV zeigt den 4:1-Heimsieg gegen RB Leipzig am 32. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Im Hinspiel im Dezember vergangenen Jahres hatte die Werkself gegen RB Leipzig einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen 3:1-Sieg gedreht und die ohnehin schon starke Leverkusener Bilanz gegen die Roten Bullen noch weiter aufgebessert. Mit seinem ersten Treffer beim Pflichtspiel-Debüt für Schwarz-Rot machte dabei besonders Montrell Culbreath auf sich aufmerksam. Während der 18-Jährige am Samstagabend sicherlich gerne ein zweites Mal gegen die Leipziger einnetzen würde, kommen die offensivstarken Gäste mit der breiten Brust aus fünf Bundesliga-Siegen in Folge in die BayArena. Dass die Werkself deshalb einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans angewiesen ist, weiß die Nordkurve12 und hat erneut zur „Finally Red“-Aktion im Saison-Endspurt aufgerufen. Die Kurzpässe.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat in dieser Woche gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die männliche sowie weibliche Top-Auswahl der Bundesligasaison 2025/26 bekanntgegeben. Bayer 04-Stürmerin Vanessa Fudalla steht in der Startelf des Frauen-„Team of the Season“. Bei den Männern wurden Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia in den erweiterten Kreis als sogenannte Bench Player gewählt.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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