
Mit fünf Neuen in der Startelf im Vergleich zum 0:1 gegen den FC Köln wärmte sich die Werkself in T-Shirts mit den Nachnamen und Nummern der verletzten Florian Wirtz und Jeremie Frimpong auf – und kam anschließend gut in die Partie. Vor 19.871 Zuschauern in der BayArena hatte Moussa Diaby die erste Großchance auf dem Fuß, zielte nach acht Minuten aber zu zentral. Atalanta, dessen Kapitän Rafael Toloi verletzungsbedingt früh vom Feld musste (10.), stand in der Folge defensiv kompakt und setzte immer wieder Offensivakzente. Nach einer intensiven ersten Hälfte ging es torlos in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang hatte Diaby erneut eine Riesen-Gelegenheit auf dem Fuß, scheiterte nach einem Sololauf aber am Bein von Bergamo-Keeper Juan Musso (48.). Cheftrainer Gerardo Seoane tauschte nach einer Stunde dreifach, verstärkte logischerweise die Offensive. Doch auch mit den neuen Akteuren auf dem Rasen sollte der so wichtige Treffer nicht gelingen – anders auf der Gegenseite: Jeremy Boga besiegelte in der Nachspielzeit mit dem Tor des Tages das Achtelfinal-Aus der Werkself. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht…
„Wir haben es besser gemacht als im Hinspiel“, betonte ein bedienter Jonathan Tah nach dem Abpfiff. Dennoch sei man ob des Ausscheidens „sehr enttäuscht. Wir waren insgesamt nicht abgezockt genug. Es war mehr möglich! Am Ende hat dieser eine Treffer einfach gefehlt.“ Robert Andrich schlug in die gleiche Kerbe: „Wir ärgern uns maßlos! Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir in den entscheidenden Momenten einfach nicht das Tor machen.“

Gerardo Seoane beglückwünschte natürlich die Gäste aus Bergamo. Der Schweizer fügte zudem an: „Wir haben heute über weite Strecken ein gutes Spiel gezeigt. Aus einer soliden Defensive haben wir genug Gefahr im Umschaltspiel erzeugt, um ein Tor zu erzielen. Letztlich waren die schlechten 40 Minuten in Bergamo der Grund für unser Ausscheiden im Achtelfinale und, dass wir heute nicht effektiv genug waren.“
Abwehrchef Jonathan Tah hätte sich zu seinem besonderen Jubiläum natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht. Dennoch darf diese beeindruckende Marke des 26-Jährigen nicht unerwähnt bleiben: Das Duell mit Bergamo war bereits das 250. (!) Pflichtspiel unserer Nr. 4 seit seinem Transfer vom Hamburger SV im Sommer 2015. Auf viele weitere, Jona!
Erfreulich war derweil ebenfalls, dass mit Robert Andrich und Karim Bellarabi gleich zwei Wiedergenesene ihr Pflichtspiel-Comeback gaben. Beide waren zuletzt verletzungsbedingt mehrere Wochen ausgefallen und kamen am gestrigen Abend nach 61 Minuten gemeinsam mit Winter-Neuzugang Sardar Azmoun in die Partie.
Die Zahlen zum Spiel ergeben ein leichtes Übergewicht seitens der Werkself: So hatte das Seoane-Team knapp zwei Drittel Ballbesitz, dazu mit über 80 Prozent eine bessere Passquote im Vergleich zu den Norditalienern (72 Prozent) sowie drei Torschüsse mehr als der Gegner abgegeben. Einzig die Zweikampfquote schlägt mit 53 Prozent knapp in Richtung der Gäste aus.

Die Rheinische Post gibt das Geschehen zu Beginn der Partie wie folgt wieder: „Hatten beide Teams im ersten Aufeinandertreffen […] noch mit zahlreichen Offensivaktionen die Zuschauer begeistert, war das Rückspiel zunächst eher taktisch geprägt.“ Die Frankfurter Rundschau titelt zusammenfassend mit den Worten „Besser, aber nicht gut genug“. Die besten Bewertungen im Kölner Stadt-Anzeiger bekamen auf Seiten der Werkself Piero Hincapie und Mitchel Bakker – je eine „2,5“, in der Bild wurde letzterer gar mit der Note „2“ bewertet.
Im Monat März steht für die Werkself nun noch eine Partie an – und die hat es ebenfalls in sich. Am Sonntag, 20. März, kommt es zum Bundesliga-Auswärtsspiel beim wiedererstarkten VfL Wolfsburg. Der Anstoß in der Volkswagen Arena erfolgt um 17.30 Uhr. Anschließend geht es in die Länderspielpause, ehe am 2. April das Duell mit Hertha BSC in der BayArena folgt.

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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