
Die spanischen Journalisten im engen, in den Klubfarben Grün und Weiß gehaltenen Medienraum des Estadio Benito Villamarin hatten leichtes Spiel: Sowohl Seoane als auch der ecuadorianische Neuzugang Hincapie beantworteten die auf Spanisch gestellten Fragen in eben jener Sprache. Der Cheftrainer erklärte auf Nachfrage: „Meine Eltern sind Spanier, wir haben zu Hause immer spanisch gesprochen. Früher waren wir meistens auch hier im Urlaub. Noch heute wohnt hier ein Teil meiner Familie, ich selbst besitze einen spanischen Pass.“
In seiner zweiten Heimat trifft Seoane mit der Werkself auf Real Betis Sevilla, den aktuellen Achten aus LaLiga. „Sie haben eine gute Phase. Wir dürfen gegen sie keinesfalls von unserem Matchplan abkommen und benötigen einen kontrollierten Auftritt“, weiß auch Seoane. Die Andalusier trennen in der Liga lediglich zwei Zähler vom zweitplatzierten Real Madrid. Allen voran die Erfahrung der Gastgeber ist nicht von der Hand zu weisen, wie der Schweizer weiter ausführt: „Sie sind ein starkes Kollektiv, agieren geschlossen – haben aber auch eine hohe individuelle Qualität.“ Und mit Manuel Pellegrini einen Trainer, der laut Seoane „überall, wo er gearbeitet hat, seine Spuren hinterlassen hat. Er ist sehr intelligent und erfahren. Eine tolle Persönlichkeit!“
Neben Julian Baumgartlinger fällt mit Charles Aránguiz (Muskel-Sehnen-Verletzung in der Wade) ein weiterer möglicher zentraler Mittelfeldspieler in Sevilla verletzungsbedingt aus. Seoane: „Natürlich ist da ein weinendes Auge, Charly ist sehr wichtig für uns.“ Der 42-Jährige spricht aber auch die Stärke weiterer Kandidaten für diese Position im Kader an: „Wir sind froh, dass Robert Andrich nach seiner Rot-Sperre in der Bundesliga nun wieder zur Verfügung steht. Er ist mit seiner Zweikampfstärke eine wichtige Personalie.“
Exequiel Palacios hat nach seiner Erkältung noch nicht so viele Einheiten in den Beinen, Nadiem Amiri seinerseits nach einem Schlag aus der Partie gegen den FC Bayern München (1:5) leichte Probleme im Oberschenkel.
Piero Hincapie, im Sommer aus seinem Heimatland Ecuador zu Bayer 04 gewechselt, kam in beiden bislang absolvierten Europa-League-Gruppenspielen zum Zug. Der 19-Jährige habe sich laut eigener Aussage gut in seiner neuen Heimat Deutschland eingelebt – auch aufgrund der vielen südamerikanischen, spanisch- oder portugiesisch-sprachigen Teamkollegen. „Charly (Charles Aránguiz, Anm. d. Red.) und Co. sprechen viel mit mir, das hat mir den Einstand sehr leicht gemacht“, so der flexible Abwehrspieler, der zuletzt auch für Ecuador in der südamerikanischen WM-Qualifikation am Ball war. „Ich fühle mich trotz der vielen Reisen aber hundertprozentig fit.“ Auch für das anstehende Gastspiel in Südspanien.


Vier Bayer 04-Profis sind bei der 35. Auflage des Afrika-Cup im Einsatz, die vom 21. Dezember bis zum 18. Januar 2026 in Marokko ausgetragen wird: Eliesse Ben Seghir für die Gastgeber, Edmond Tapsoba mit Burkina Faso, Ibrahim Maza für Algerien und Christian Kofane mit Kamerun. Der Ticker zu den Partien der Werkself-Akteure...
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Aufgrund der kurzfristigen Absage der Bundesliga-Partie zwischen dem Hamburger SV und der Werkself am Dienstag, 13. Januar, erstattet Bayer 04 allen 3.500 Fans, die schon nach Hamburg gereist waren, als Zeichen der Wertschätzung den Ticketpreis. Die Karten behalten für das Nachholspiel (noch nicht terminiert) ihre Gültigkeit.
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Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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Bayer 04 Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba verzichten. Der burkinische Nationalspieler kehrte mit einer Muskelverletzung vom Afrika Cup aus Marokko zurück zur Werkself.
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