
Erfahrung pur an der Pfeife: Antonio Matéu Lahoz wird am Donnerstag, 18. Februar (Anstoß: 18.55 Uhr), das Hinspiel des EL-Sechzehntelfinals zwischen den BSC Young Boys und der Werkself leiten. Der Spanier kam in der Champions League bereits 33 Mal zum Einsatz, in der Endrunde der Europa League pfiff er bisher 22 Partien. Eine davon fand übrigens in der BayArena statt, war ebenfalls ein Hinspiel in der Zwischenrunde und stieg ebenfalls Mitte Februar: Der 43-Jährige leitete 2013 das Heimduell der Werkself gegen Benfica Lissabon (0:1).
In Bern wird Matéu Lahoz von seinen Landsmännern Pau Cebrián Devís und Roberto del Palomar an den Seitenlinien assistiert.
Er gehört zu einer Europapokal-Reise wie das Bayer-Kreuz zu Leverkusen: der Spaziergang am Spieltag. Und so setzte sich die Werkself um 11 Uhr in Bewegung. Natürlich unter Einhaltung aller Corona-Regeln. Die Kulisse der eidgenössischen Hauptstadt war eindrucksvoll, es gab leichte Bewölkung und Temperaturen um die 8 Grad, doch die Gedanken kreisten bei den meisten schon um das Spiel am Abend. Es folgen ein paar Impressionen vom Spaziergang:







Im Vorfeld des K.-o.-Spiels im Alpenstaat war Pirmin Schwegler als Interviewpartner bei Bayer 04-TV zu Gast. Der Schweizer lief nach seiner Zeit beim FC Luzern in der Saison 2005/06 für YB auf. „Dieses Jahr hat mich absolut geprägt“, verriet der Ex-Profi. Anschließend folgten für Schwegler drei Jahre unterm Bayer-Kreuz. Er war, so sagt er, in der „großen Liga“ angekommen. Die Bundesliga sei das Ziel schlechthin aller Schweizer Fußballer. 46 Partien standen für den defensiven Mittelfeldspieler am Ende mit dem Kreuz auf der Brust zu Buche. Seinen beruflichen Weg setzte er in Deutschland bei Eintracht Frankfurt und der TSG 1899 Hoffenheim fort.
Im Gespräch mit Bayer 04-TV-Moderatorin Mara Mones berichtet Schwegler nicht nur über den Werdegang von YB und seine Zeit in Leverkusen, sondern auch über sein Jahr in Australien sowie seinen aktuellen Job beim FC Bayern München. HIER geht’s zum Interview.
Einstimmen aufs internationale Debüt der Werkself in 2021! Bayer 04-TV zeigt im Vorbericht zum Duell in Bern Eindrücke aus dem Training und den Partien von YB und liefert darüber hinaus interessante Infos zu dem Schweizer Serienmeister. HIER geht’s zum TV-Vorbericht. Klickt euch rein!
Bis dato sind die Young Boys – die in der Schweiz in erster Linie unter der Bezeichnung „YB“ laufen – und die Werkself nur in Freundschaftsspielen aufeinandergetroffen. Zuletzt beim Uhren-Cup 2006, als YB mit 1:0 gewann. Pflicht-Duelle mit Teams aus der Schweiz gab es für Bayer 04 indes schon. Und die Bilanz ist positiv aus Sicht der Schwarz-Roten: Bei fünf Aufeinandertreffen gab es drei Siege, ein Remis und eine Niederlage.
Allerdings trifft die Mannschaft von Cheftrainer Peter Bosz auf sehr heimstarke Hauptstädter. Bern hat 16 seiner 23 Heimspiele in der Europa League gewonnen und zuletzt nur zwei der vergangenen sieben Heimspiele verloren. YB also eine Heimmacht, was zum Teil auch auf den Kunstrasen zurückzuführen ist. Aber auch wir dürfen durchaus selbstbewusst in die Partie gehen, denn international hat sich die Werkself in dieser Saison sehr torhungrig präsentiert. Mit 21 Toren belegte Bayer 04 in der Gruppenphase der Europa League Platz 1 von allen teilnehmenden Mannschaften. Es gab überhaupt nur ein Verein, der in der Ewigen Bestliste der EL mehr Treffer in der Gruppenphase erzielt hat: der SSC Neapel netzte in der Spielzeit 2015/16 insgesamt 22 Mal ein.
Schwarz-Rot-Gold statt Schwarz und Rot: Während sich die Werkself in Bern auf ihre Europa-League-Partie vorbereitet, arbeitet die DFB-Auswahl der Frauen an der Dhünn auf ihr bevorstehendes Spiel hin. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat sein Quartier im Rahmen der Länderspielpause kürzlich in Düsseldorf aufgeschlagen. Am Mittwoch nutzten Alexandra Popp und Co. die hervorragend gepflegten Trainingsflächen an der BayArena, um sich auf ihr Spiel gegen Belgien vorzubereiten. Dieses steigt im Rahmen eines Drei-Nationen-Turniers mit der Niederlande. Anstoß ist am Sonntag, 21. Februar, um 18 Uhr in Aachen. Eurosport überträgt live.






Klaus Schulze war Teil einer historischen Bayer 04-Auswahl: In der Spielzeit 1978/79 brachten der Mittelfeldmann und seine Teamkollegen den Klub von der Dhünn in die Bundesliga. Schulze kam in der Aufstiegssaison zu neun Einsätzen in der 2. Bundesliga Nord, war dabei vor allem in den entscheidenden Duellen am Saisonende ein wichtiger Faktor; er stand vom 34. bis zum 38. Spieltag jeweils über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen. Nach einem Jahr mit Bayer 04 im Oberhaus zog es Schulze zu Casino Salzburg nach Österreich. Am Donnerstag wurde er 67 Jahre alt. Bayer 04 wünscht: Herzlichen Glückwunsch!

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Kristin Kögel und Friederike Repohl haben die Entwicklung der Bayer 04-Frauen in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum andere Spielerinnen. Nun wechselt Mittelfeldspielerin Kögel nach sechs Jahren in Leverkusen zu Racing Straßburg nach Frankreich, während Torhüterin und Kapitänin Repohl, die fünf Jahre unterm Kreuz spielte, ihre Karriere beendet. Im großen Werkself-TV-Interview zum Abschied sprechen die beiden unter anderem über ihre schönsten Erinnerungen an die Zeit bei Bayer 04, Meilensteine mit der Werkself und ihre Wünsche für die Zukunft.
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Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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Bei Turnieren in gleich vier europäischen Ländern messen sich die Leverkusener Junioren-Teams von U17 bis U8 mit dem Nachwuchs der Top-Teams des Kontinents. Derweil bestreitet die U16 gegen den direkten Konkurrenten Borussia Dortmund ein wichtiges Ligaspiel. Ebenfalls in der Liga wollen die U16-Juniorinnen im Duell mit dem 1. FC Köln den Derbysieg nach Leverkusen holen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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