
Kevin, ihr geht mit drei Pflichtspiel-Erfolgen im Rücken in die Partie gegen den FC Porto. So darf es gerne weitergehen...
Klar, gerne. Siege geben immer Selbstvertrauen. Aber jetzt geht es Schlag auf Schlag. Da ist es wichtig, sich schnell auf den nächsten Gegner zu konzentrieren. Und das ist ein richtig harter Brocken, mit einem großen Namen.
Nicht zu vergessen: Porto hat zuletzt genau wie die Werkself fleißig in der Liga gepunktet und reist mit viel Selbstvertrauen und hohen Ambitionen in die BayArena. Auf welche Partie müsst ihr euch einstellen?
Das ist eine physisch starke Mannschaft, die international sehr erfahren ist. Wir müssen in beiden Spielen jeweils 90 Minuten plus Nachspielzeit sehr konzentriert zu Werke gehen und dürfen uns keine Fehler erlauben. Denn die werden auf dem Niveau knallhart bestraft.
In der letzten Europa-League-Saison war gegen den FK Krasnodar Schluss (0:0, 1:1). Was habt ihr euch in diesem Jahr vorgenommen?
Gegen Krasnodar haben wir leidvoll erfahren, wie schnell man aus diesem Wettbewerb ausscheiden kann. Daraus sollten wir lernen. Es macht keinen Sinn, sich schon mit möglichen Gegnern im Achtel- oder Viertelfinale zu beschäftigen. Nur das nächste Spiel ist wichtig. In dem müssen wir gut gegen den Ball arbeiten und vorne effektiv die sich bietenden Möglichkeiten nutzen. Gelingt uns das von Spiel zu Spiel, dann können wir weit kommen.
Du bist zuletzt gut in Form und hilfst der Mannschaft nicht nur mit deinen Toren. Wie bewertest du deinen aktuellen Leistungsstand?
Die Bewertung überlasse ich lieber anderen. Es macht mir gerade viel Spaß mit der Truppe und ich fühle mich fit. So etwas wirkt sich immer positiv auf die eigenen Leistungen aus. Ich versuche in jedem Spiel alles rauszuhauen. Das wichtigste ist aber, dass die Mannschaft am Ende als Sieger vom Platz geht.
Bis Anfang März seid ihr nahezu alle drei bis vier Tage gefordert. Wie wirkt sich das auf das Fitnesslevel des Teams aus?
Natürlich ist das viel Holz. Aber wir sind topfit. Das zeigen Spieltag für Spieltag die Werte. Ob Laufleistung oder Anzahl der Sprints: Wir sind überall vorne dabei. Und wir können am Ende eines Spiels eigentlich immer zulegen, entscheiden Begegnungen auch mal in der Schlussphase – so wie zuletzt bei Union Berlin, gegen Dortmund oder vor der Winterpause in Mainz.


Werkself-TV zeigt die Pressekonferenz nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am 6. Bundesliga-Spieltag 2026/27 mit den beiden Cheftrainern Carles Martínez und Julian Schuster...
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Werkself-TV zeigt den 2:1-Erfolg von Bayer 04 gegen den SC Freiburg am 6. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 re-live...

In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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In einem ausgeglichenen Topspiel trennten sich die Bayer 04-Frauen vom Tabellendritten Eintracht Frankfurt 1:1. Kapitänin Carolin Simon und Torschützin Estrella Merino Gonzalez ordnen im Interview die Leistung der Werkself ein.
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