
Hapoel Beer Sheva ist der große Unbekannte in Gruppe C. Der Klub wurde 1949 gegründet – ein Jahr nach dem Staat Israel – und stieg 1965 in die erste Liga auf. Beer Sheva, eine 200.000-Einwohner-Stadt im Süden Israels, liegt rund 100 Kilometer von Jerusalem entfernt am Rande der Wüste Negev. Hapoel hat seine Wurzeln in der israelischen Arbeiterbewegung (das Wort Hapoel bedeutet Arbeiter). In den 70er Jahren wurde der Verein erstmals Israelischer Meister und Supercupsieger. Insgesamt gewann er den Titel in der nationalen Ligat Toto fünfmal – zuletzt 2016, 2017 und 2018 dreimal in Folge.
International trat Hapoel Beer Sheva erstmals Mitte der 90er Jahre in Erscheinung, erreichte 1995/96 die erste Runde im UEFA-Cup und verlor dort zweimal deutlich gegen den FC Barcelona (0:5, 0:7). In den folgenden Jahren stieg Hapoel mehrmals in die zweite Liga ab. Seit über einem Jahrzehnt hat sich der Klub aber als Erstligist etabliert. In der vergangenen Saison wurde das Team von Trainer Yossi Abukasis Tabellenvierter und gewann zum zweiten Mal nach 1997 den israelischen Pokalwettbewerb. Im Finale setzte man sich mit 2:0 gegen Maccabi Petach Tikwa durch.

In dieser Spielzeit kämpfte sich Hapoel Beer Sheva durch alle vier Qualifikationsrunden in der Europa League, schaltete dabei Dinamo Batumi (Georgien, 3:0), KF Laci (Albanien, 2:1), FC Motherwell (Schottland, 3:0) und Viktoria Pilsen (Tschechien, 1:0) aus. Erfolgreichster Torschütze in der Qualifikation war der Portugiese Josué mit vier Treffern. Der 30-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt aus der Jugend des FC Porto und stand dort viele Jahre auch als Profi unter Vertrag. Auch Kapitän Miguel Vitor (31) ist Portugiese. Der Innenverteidiger spielte für Benfica Lissabon, Leicester City und PAOK Saloniki. Zum Team zählen außerdem die zwei argentinischen Mittelfeldspieler Mariano Bareiro und Marcelo Meli, der kolumbianische Mittelstürmer Jhonathan Agudelo und Außenstürmer Elton Acolatse, ein Niederländer mit ghanaischen Wurzeln. Somit steht Trainer Abukasis durchaus internationale Erfahrung zur Verfügung - ein Punkt, den er selbst nicht vorweisen kann. Denn der 50-Jährige coachte bislang durchweg israelische Teams, fungierte auch schon mal als Co-Trainer der israelischen Nationalmannschaft. Und auch in seiner aktiven Karriere spielte der Ex-Profi nie im Ausland.
Hapoel trägt seine Europa-League-Heimspiele im „Ha Moshava–Stadion“ in Tel Aviv aus, das 2011 eröffnet worden ist und 11.500 Zuschauern Platz bietet.

Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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Nach der UEFA Europa League ist vor dem Derby: Die Werkself will die intensiven Wochen mit einem Sieg beim 1. FC Köln abschließen und so mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie am kommenden Sonntag, 8. November (Anstoß: 15.30 Uhr), sprach Cheftrainer Carles Martínez über die notwendigen Attribute und die Unterstützung der Fans.
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Nach zwei Auswärtsniederlagen steht für die Bayer 04-Frauen das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres an. Am Samstag (14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) greift die Werkself gegen den Hamburger SV nach drei wichtigen Punkten im Rennen um eine Top-Platzierung in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
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