Der Niederländer warnte vor den Rangers um Top-Stürmer Alfredo Morelos, die in der Vorbereitung auf den kürzlich erfolgten Auftakt in die Ligasaison 2020/21 in Schottland unter anderem zwei Testspiele gegen die französischen Top-Teams Lyon und Nizza mit jeweils 2:0 gewonnen hatten. „Wir haben eine gute Ausgangsposition, aber wir sind noch nicht weiter. Es wird kein leichtes Spiel. Die Rangers haben in der Vorbereitung gegen gute Teams viermal zu Null gewonnen. Das geht nicht, wenn man eine schlechte Mannschaft hat“, stellte der 56-Jährige klar.
Kerem Demirbay und Mitchell Weiser müssen am Donnerstag gelbgesperrt passen. Zudem fallen Paulinho (Kreuzbandriss) und Nadiem Amiri aus. Der deutsche Nationalspieler befindet sich nach einem Corona-Kontakt vorsorglich in häuslicher Quarantäne. „Sowas kann durchaus nochmal passieren, uns allen. Nadiem hat sehr gut reagiert und gleich unseren Doc angerufen. Auch der Verein hat sehr gut reagiert. Wir müssen vorsichtig sein. So ist das leider bei Corona“, so Bosz. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Karim Bellarabi. Der 30-Jährige trainierte am Mittwoch individuell.
Linksverteidiger Wendell, Sechser Charles Aránguiz und Flügelspieler Bellarabi drohen am Donnerstag eine Gelbsperre. Sollten sie gegen die Rangers verwarnt werden und die Werkself ins Viertelfinale einziehen, müssten sie, wie Demirbay und Weiser gegen die Schotten, auf der Tribüne Platz nehmen. Bosz erklärte jedoch, diesen Umstand gegen den RFC auszublenden: „Wir wollen weiterkommen. Wenn ich Spieler brauche, denen eventuell eine Gelbsperre droht, werden sie trotzdem spielen. Unser Fokus liegt nur auf dem Weiterkommen.“
Ohne die Hypothek der drohenden Zwangspause könnte Bosz‘ Landsmann Daley Sinkgraven ins Achtelfinal-Rückspiel starten. Der Linksverteidiger nahm am Mittwoch ebenfalls auf dem Podest im Mediencenter der BayArena Platz und beantwortete die Fragen der virtuell zugeschalteten Journalisten. Sinkgraven über einen möglichen Einsatz gegen die Rangers: „Ich bin fit, ich bin bereit und möchte wie jeder andere Spieler so viel wie möglich spielen. Es kann losgehen.“
Besonderen Wert legt Werkself-Chefcoach Bosz bekanntermaßen auf die Frische seiner Mannschaft, die sich nach dem DFB-Pokalfinale (4. Juli) für zwei Wochen in den Urlaub verabschiedet hatte und in den vergangenen beiden Wochen gut trainiert habe. In Bezug auf den morgigen Gegner von der Insel und mögliche weitere Kontrahenten im Laufe der Europa League sagte Bosz abschließend: „Die Gegner einzuschätzen ist schwierig. Ich weiß nicht, ob es ein Vor- oder Nachteil ist, dass wir im Vergleich zuletzt ein paar Tage Urlaub hatten, während andere wiederum gespielt haben. Das lässt sich erst nach dem Turnier sagen.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: DAZN (Stream), Werkself Radio (bayer04.de)
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Vor der laufenden Saison der UEFA Champions League trafen Bayer 04 und Olympiakos Piräus insgesamt nur zweimal aufeinander. Nun geht es für die Werkself nach der Partie am 7. Spieltag der diesjährigen Ligaphase für das Play-off-Hinspiel innerhalb von nur vier Wochen zum zweiten Mal gegen die Griechen. Mitte Januar bestimmte Schwarz-Rot zwar über weite Strecken das Geschehen, musste sich aber auch aufgrund vieler guter verpasster Gelegenheiten vor dem gegnerischen Tor am Ende 0:2 geschlagen geben. Das soll am Mittwochabend besser laufen, um die „Chance auf Revanche“, so Geschäftsführer Sport Simon Rolfes vorab, zu nutzen. Die Kurzpässe.
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Bitteres Ende des fünften Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. In den übrigen drei Spielen der Online-Vorrunde des fünften und finalen Showdowns haben die Leverkusener eSportler keine Punkte holen können. Der Showdown-Eins-Gewinner Bayer 04 verpasst damit den Einzug in die Offline-Runde und kann keine weiteren Zähler für die Gesamttabelle sammeln. In dieser ist das #B04eSports-Team zudem aus den Top Acht gerutscht. Eine direkte Teilnahme am Finalevent um die Deutsche Klub-Meisterschaft ist damit nicht mehr möglich, die Leverkusener müssen den Umweg über die Play-offs gehen.
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Nur vier Wochen nach dem Duell in der Ligaphase kommt es erneut zum Aufeinandertreffen mit Olympiakos Piräus – und dieses Wiedersehen steht ganz im Zeichen einer offenen Rechnung. Aus der Niederlage schöpft die Werkself zusätzliche Motivation für das Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26. Von der ersten Minute an soll ein klares Zeichen gesetzt werden: Mit einem konzentrierten Start, maximaler Entschlossenheit und einer Top-Leistung will das Team die Weichen auf Erfolg stellen.
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Wiedersehen in Athen: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit/live auf DAZN), begegnet die Werkself im Karaiskakis-Stadion zum zweiten Mal in der laufenden Saison dem griechischen Doublesieger Olympiakos Piräus. Nach dem Duell in der Ligaphase geht es nun im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26 zur Sache. Cheftrainer Kasper Hjulmand sprach vorab über die Herangehensweise für das Duell, Kapitän Robert Andrich erklärte unterdessen, wie die Mannschaft die Stimmung in der morgigen Spielstätte zu bändigen versucht.
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Im Hinspiel der K.-o.-Play-offs der UEFA Champions League 2025/26 gastiert die Werkself beim griechischen Double-Sieger Olympiakos Piräus. Die Partie findet am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 22 Uhr Ortszeit/21 Uhr dt. Zeit), im Stadio Georgios Karaiskakis statt. Vorab hat die Bayer 04-Fanbetreuung alle Infos zusammengefasst...
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