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4.11.2020Europa League

Amiri und das „gute Gefühl“ für Beer Sheva

Die dritte Englische Woche in Folge ist im vollen Gange: Nach dem 4:2-Erfolg beim SC Freiburg von Sonntag ist die Werkself am Mittwoch in Israel gelandet. Dort steht für Bayer 04 am Folgetag das Europa-League-Duell gegen Hapoel Beer Sheva auf dem Plan. Vorab sprach neben Cheftrainer Peter Bosz auch Nationalspieler Nadiem Amiri auf der Spieltags-Pressekonferenz – und berichtet von einem „guten Gefühl“, das die Werkself aus dem Breisgau mit ans Mittelmeer genommen hat.

Die Begrüßung gab’s auf Hebräisch, die Frage auf Englisch: Die israelischen Journalisten hießen Peter Bosz auf der digitalen Pressekonferenz aufs Herzlichste willkommen in seiner Ex-Heimat. Der Niederländer ist der lokalen Presse aus seiner sechsmonatigen Amtszeit bei Maccabi Tel Aviv im Jahr 2016 nach wie vor ein Begriff.

„Es freut mich sehr, wieder hier zu sein. Trotz der kurzen Dauer war es eine schöne Zeit“, so Bosz. Zwei Duelle bestritt der 56-Jährige in seiner Zeit in Israel mit Tel Aviv gegen Beer Sheva – jeweils gab’s am Ende eine Punkteteilung (1:1, 0:0). „Von damals sind bei ihnen aber nicht viele Spieler übrig geblieben“, führte Bosz aus.

Bosz: Bestes Personal auf dem Platz

Bei Nadiem Amiri galt das Interesse der zugeschalteten Journalisten aus Deutschland und Israel vor allem der hochintensiven Zeit für die Werkself-Profis mit mehreren Englischen Wochen in Folge. „Wir haben nach der Länderspielpause abgeliefert, bis auf den Ausrutscher in Prag alles gewonnen“, führte der 24-Jährige aus. In diesem Zeitraum stehen vier Siege dem knappen 0:1 gegen Slavia gegenüber. „Und diese Niederlage hat uns keinesfalls unser Selbstvertrauen genommen.“ Allen voran durch den 4:2-Erfolg gegen Freiburg vom vergangenen Wochenende, bei dem Amiri sehenswert zum zwischenzeitlichen 3:2 getroffen hatte, sei die Werkself „mit einem guten Gefühl angereist. Und wir wollen mit drei Punkten wieder nach Hause.“

Für dieses Unterfangen werde in Zeiten des eng getakteten Spielplans erneut etwas rotiert, erklärte Bosz, ohne dabei eine Anzahl an Spielerwechseln oder gar Namen zu nennen. „Fakt ist nur: Es werden wieder die elf besten Spieler auflaufen, um dieses Spiel zu gewinnen.“

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