
Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf sieben Positionen. Einzig Piero Hincapie, Edmond Tapsoba, Granit Xhaka und Florian Wirtz begannen erneut. Mit Kapitän Robert Andrich in der Innenverteidigung und Granit Xhaka als alleinigem Sechser legte die Werkself mit großen Offensiv-Bemühungen los, allein Borja Iglesias kam in der Anfangsphase zu gleich vier Torabschlüssen. Die bis dato beste Chance bot sich jedoch Piero Hincapie, dessen Versuch aus kurzer Distanz noch gerade so geblockt wurde (9.). Chancenplus, mehr Ballbesitz und eine bessere Zweikampfquote - die Werkself drückte den Gästen vom Kaspischen Meer ihr gewohnt dominantes Spiel auf.
Einen Rückschlag mussten die Leverkusener dann allerdings Mitte der ersten Hälfte in Form der Auswechslung von Jonas Hofmann hinnehmen, der über muskuläre Probleme klagte. In den folgenden Minuten traute sich Qarabag, das sich nun auf die Spielweise der Werkself eingestellt hatte, häufiger in die gegnerische Hälfte. Die nächste Chance ergab sich jedoch Jeremie Frimpong auf der Gegenseite (34.). In den Schlussminuten flachte die Partie schließlich etwas ab - bis zu einem Lattenschuss von Wirtz in der Nachspielzeit. Diesem war aber ohnehin eine Abseitsposition Adlis vorausgegangen. Und so ging es torlos in die Pause.








In Durchgang zwei bot sich dem für Hofmann eingewechselten Exequiel Palacios eine erste Gelegenheit (49.). Nach rund einer Viertelstunde erzielten dann allerdings die Gäste überraschend die Führung: Abdellah Zoubir gewann nach einer Flanke das Kopfballduell gegen Frimpong und traf aus kurzer Distanz zum 1:0 (58.). Und es ging ereignisreich weiter: Erst sah Qarabags Elvin Cafarquliyev nach Eingriff des VAR wegen einer Notbremse an Frimpong die Rote Karte (64.), drei Minuten später erhöhte Juninho aus kurzer Distanz auf 2:0. Doch die Werkself steckte keinesfalls auf und verkürzte prompt auf 1:2 (72.). Nun kochte die Stimmung in der BayArena: Die Bayer 04-Fans peitschten ihr Team nach vorn, und der Bundesliga-Spitzenreiter drückte. Die Gastgeber schossen und köpften, was das Zeug hielt - und belohnten sich für den hohen Aufwand. Der eingewechselte Patrik Schick traf in der Nachspielzeit doppelt und sorgte für Jubelschreie auf den Rängen.







Der Gegner von Bayer 04 im Viertelfinale der Europa League wird am Freitag, 15. März, im schweizerischen Nyon ermittelt.
Bereits am Sonntag, 17. März, tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Die Partie des 26. Bundesliga-Spieltags wird um 15.30 Uhr angepfiffen. Anschließend geht es in die letzte Länderspielphase der laufenden Saison. Für das erste Heim-Duell nach der Pause gastiert dann am Samstag, 30. März (Anstoß: 15.30 Uhr), die TSG Hoffenheim in der BayArena.
Die Statistik:
Bayer 04: Kovar – Kossounou (79. Stanisic), Tapsoba, Andrich, Hincapie (59. Grimaldo) - Xhaka - Frimpong, Hofmann (28. Palacios), Wirtz, Adli - Iglesias (59. Schick)
Qarabag: Lunev - Vesovic (86. Medina), Mustafazade, B. Hüseynov, Cafarquliyev - Romao, Jankovic - L. Andrade (77. Silva), Benzia (65. Bayramov), Zoubir (86. P. Andrade) - Juninho (77. Akhundzade)
Tore: 0:1 Zoubir (58.), 0:2 Juninho (67.), 1:2 Frimpong (72.), 2:2 Schick (90.+2), 3:2 Schick (90.+7)
Gelbe Karten: Schick - Juninho, Lunev
Rote Karte: Cafarquliyev (62./Notbremse)
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Im Rahmen des 33. und damit vorletzten Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert Bayer 04 beim VfB Stuttgart. Die Partie steigt am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), in der MHP Arena. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Mit einer Glanzleistung hat Bayer 04 am 32. Bundesliga-Spieltag 2025/26 RB Leipzig 4:1 besiegt und klettert damit in der Tabelle auf Champions-League-Rang vier. Von Beginn an riss Schwarz-Rot die Partie an sich und kam bei zwischenzeitlich 75 Prozent Ballbesitz durch Patrik Schick (25.) und Nathan Tella (45.+1) zu einer 2:0-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste vorerst mehr – die Werkself blieb aber bissig und Schick treffsicher: Mit seinem zweiten Tor des Tages erhöhte er auf 3:0 (76.). Auch vom Anschlusstreffer der Roten Bullen durch Christoph Baumgartner (80.) ließen sich disziplinierte Leverkusener nicht aus dem Konzept bringen – schon gar nicht Schick: Der Tscheche krönte kurz vor dem Abpfiff einen Gala-Auftritt mit seinem dritten Treffer an diesem Samstagabend zum 4:1-Endstand!
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