Zurück zur Übersicht
14.03.2024Europa League

3:2 gegen Qarabag – Irres Comeback beschert Viertelfinal-Einzug

Am Rande der ersten Pflichtspiel-Niederlage in der Saison 2023/24 und letztlich doch noch siegreich: Die Werkself hat nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gegen Qarabag Agdam das Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League in der BayArena 3:2 gewonnen. Erst erzielte Jeremie Frimpong in Überzahl das Anschlusstor, dann netzte der eingewechselte Patrik Schick in der Nachspielzeit doppelt ein und versetzte die Fans von Schwarz-Rot in Ekstase.
crop_20240314_JS2_4761.jpg

Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg veränderte Cheftrainer Xabi Alonso seine Startelf auf sieben Positionen. Einzig Piero Hincapie, Edmond Tapsoba, Granit Xhaka und Florian Wirtz begannen erneut. Mit Kapitän Robert Andrich in der Innenverteidigung und Granit Xhaka als alleinigem Sechser legte die Werkself mit großen Offensiv-Bemühungen los, allein Borja Iglesias kam in der Anfangsphase zu gleich vier Torabschlüssen. Die bis dato beste Chance bot sich jedoch Piero Hincapie, dessen Versuch aus kurzer Distanz noch gerade so geblockt wurde (9.). Chancenplus, mehr Ballbesitz und eine bessere Zweikampfquote - die Werkself drückte den Gästen vom Kaspischen Meer ihr gewohnt dominantes Spiel auf.

Hausherren dominant, aber ohne Torerfolg

Einen Rückschlag mussten die Leverkusener dann allerdings Mitte der ersten Hälfte in Form der Auswechslung von Jonas Hofmann hinnehmen, der über muskuläre Probleme klagte. In den folgenden Minuten traute sich Qarabag, das sich nun auf die Spielweise der Werkself eingestellt hatte, häufiger in die gegnerische Hälfte. Die nächste Chance ergab sich jedoch Jeremie Frimpong auf der Gegenseite (34.). In den Schlussminuten flachte die Partie schließlich etwas ab - bis zu einem Lattenschuss von Wirtz in der Nachspielzeit. Diesem war aber ohnehin eine Abseitsposition Adlis vorausgegangen. Und so ging es torlos in die Pause.

Robert Andrich

Schick-doppelschlag in der Nachspielzeit

In Durchgang zwei bot sich dem für Hofmann eingewechselten Exequiel Palacios eine erste Gelegenheit (49.). Nach rund einer Viertelstunde erzielten dann allerdings die Gäste überraschend die Führung: Abdellah Zoubir gewann nach einer Flanke das Kopfballduell gegen Frimpong und traf aus kurzer Distanz zum 1:0 (58.). Und es ging ereignisreich weiter: Erst sah Qarabags Elvin Cafarquliyev nach Eingriff des VAR wegen einer Notbremse an Frimpong die Rote Karte (64.), drei Minuten später erhöhte Juninho aus kurzer Distanz auf 2:0. Doch die Werkself steckte keinesfalls auf und verkürzte prompt auf 1:2 (72.). Nun kochte die Stimmung in der BayArena: Die Bayer 04-Fans peitschten ihr Team nach vorn, und der Bundesliga-Spitzenreiter drückte. Die Gastgeber schossen und köpften, was das Zeug hielt - und belohnten sich für den hohen Aufwand. Der eingewechselte Patrik Schick traf in der Nachspielzeit doppelt und sorgte für Jubelschreie auf den Rängen.

Jeremie Frimpong

Der Gegner von Bayer 04 im Viertelfinale der Europa League wird am Freitag, 15. März, im schweizerischen Nyon ermittelt.

Ausblick: Von Freiburg in die Pause

Bereits am Sonntag, 17. März, tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Die Partie des 26. Bundesliga-Spieltags wird um 15.30 Uhr angepfiffen. Anschließend geht es in die letzte Länderspielphase der laufenden Saison. Für das erste Heim-Duell nach der Pause gastiert dann am Samstag, 30. März (Anstoß: 15.30 Uhr), die TSG Hoffenheim in der BayArena.

Die Statistik:

Bayer 04: Kovar – Kossounou (79. Stanisic), Tapsoba, Andrich, Hincapie (59. Grimaldo) - Xhaka - Frimpong, Hofmann (28. Palacios), Wirtz, Adli - Iglesias (59. Schick)

Qarabag: Lunev - Vesovic (86. Medina), Mustafazade, B. Hüseynov, Cafarquliyev - Romao, Jankovic - L. Andrade (77. Silva), Benzia (65. Bayramov), Zoubir (86. P. Andrade) - Juninho (77. Akhundzade)

Tore: 0:1 Zoubir (58.), 0:2 Juninho (67.), 1:2 Frimpong (72.), 2:2 Schick (90.+2), 3:2 Schick (90.+7)

Gelbe Karten: Schick - Juninho, Lunev

Rote Karte: Cafarquliyev (62./Notbremse)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Ähnliche News

LIVE ab 20.35 Uhr | Nottingham Forest - Bayer 04 | Testspiel
Werkself-TV - 12.08.2026

LIVE ab 20.35 Uhr | Nottingham Forest – Bayer 04 | Testspiel

Mit einem Testspiel beim Premier-League-Klub Nottingham Forest läutet Bayer 04 die Endphase der Saisonvorbereitung 2026/27 ein. Das Team von Cheftrainer Carles Martínez tritt am heutigen Mittwoch, 12. August (Anstoß: 20.45 Uhr/19.45 Uhr Ortszeit), im City Ground an. Werkself-TV zeigt die Partie exklusiv für Bayer 04-Mitglieder live und in voller Länge ab 20.35 Uhr im Livestream...

Nottingham Forest gegen Bayer 04
Fans - 12.08.2026

Die Faninfos zum Testspiel bei Nottingham Forest in England

Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 12.08.2026

Ticket-Überblick für die Spiele der Werkself

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Eure Fragen an Neuzugang Miguel Gutiérrez
Werkself-TV - 12.08.2026

Eure Fragen an Neuzugang Miguel Gutiérrez

„Wer ist dein Idol?“, „Was ist dein Lieblingsessen?“, „Wer ist der beste Spieler, gegen den du jemals gespielt hast?“ – Die neue Nummer 3 Miguel Gutiérrez beantwortet die Fragen der Fans!

Mehr zeigen
Facundo Medina mit Simon Rolfes und Kim Falkenberg
Bayer 04 - 11.08.2026

Bayer 04 holt argentinischen Vizeweltmeister Facundo Medina aus Marseille

Bayer 04 Leverkusen hat den argentinischen Nationalspieler Facundo Medina verpflichtet. Der Verteidiger, der sowohl auf der linken Außenbahn als auch zentraler positioniert in der Abwehrkette agieren kann, unterzeichnete beim Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Der 1,84 Meter große Vizeweltmeister, der die Rückennummer 2 erhält, wechselt vom französischen Topklub Olympique Marseille unters Kreuz.

Mehr zeigen