
Viereinhalb Monate nach dem Grand Final, bei dem sich „DETO“ zum besten PlayStation-Profi des Jahres gekürt hatte, startete am Montagabend die VBL in die Spielzeit 2020/21. Zum Auftakt traf Bayer 04, noch ohne das neue Duo Anna Klink und Marc Landwehr an der Konsole, in der Nord-West-Staffel auf Holstein Kiel.
„DETO“ zeigte sich gegen Kiels Cihat „CIHAT6161" Korkmaz im Eins-gegen-Eins auf der PlayStation 4 gleich angriffslustig, bekam schon nach fünf virtuellen Minuten einen Foulelfmeter zugesprochen. Diesen verschoss der zweifache Weltmeister zwar, doch kurz darauf erzielte er mit Moussa Diaby die frühe Führung (12.). Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Korkmaz (32.) traf „DETO“ mit Nachwuchsmann Samed Onur zur erneuten Führung (48.). Der zweite Jugendspieler im Doppel-Sturm von Wollin, Yannick Schlößer, brachte in der Schlussphase die Vorentscheidung herbei (85.). Karim Bellarabi machte mit dem verwandelten Foulelfmeter nach 90 Minuten schließlich den Deckel drauf auf die ersten drei Zähler.
„Wir haben viele Wochen sehr hart und intensiv trainiert. Da ist es schön, direkt am 1. Spieltag erfolgreich zu starten“, so Wollin nach dem Auftaktsieg, „ich bin zufrieden, auch wenn natürlich noch viel Luft nach oben ist. Wichtig war es erst einmal, die Punkte mitzunehmen.“
Und Fabian „B04_DUBZJE“ De Cae machte in seinem Einzel auf der Xbox erfreulicherweise da weiter, wo „DETO“ aufgehört hatte: Gegen Holstein-eSportler Benedict „B3NN1FIFA" Ratzlaff netzte der Leverkusener mit dem virtuellen Schlößer gleich dreifach ein, Tor vier erzielte Onur. Zweimal 4:1 im Einzel zum Auftakt für Bayer 04. „So gut sind wir noch nie in die Saison gestartet“, wusste De Cae.
Die knappe 3:4-Niederlage im Doppel schmälerte die positive Stimmung dabei zum Ende hin zwar etwas, doch in der Folge konnten die Werkself-eSportler noch den ein oder anderen Triumph an der Konsole feiern.
Am späten Abend standen dann noch die Duelle gegen den VfL Wolfsburg an. Wieder begann „DETO“ mit seinem Einzel, in dem der Leverkusener sich von Timo „TIMOX“ Siep letztlich mit einem 1:1-Remis trennte. „B04_DUBZJE“ setzte sich in seinem Eins-gegen-Eins-Spiel gegen Benedikt „BENECR7X“ Bauer mit 4:3 durch – und auch das Doppel ging mit 2:0 an #B04eSports.
So grüßt Schwarz-Rot in der neu geschaffenen Staffel Nord-West – aufgrund der hohen Teilnehmerzahl mit 26 Teams ist die VBL erstmals in zwei Divisionen unterteilt worden – nach dem ersten Doppel-Spieltag von Rang eins.
Am kommenden Dienstag, 17. November, stehen ab 16.30 Uhr erst die drei Begegnungen mit dem aktuellen VBL-Schlusslicht SC Paderborn auf dem Plan. Ab 20 Uhr heißt der Gegner von Bayer 04 dann FC St. Pauli.


Defensivspielerin Juliette Vidal wird Bayer 04 Leverkusen im Sommer nach zwei Jahren verlassen. Wohin die 27 Jahre alte Französin, deren Vertrag ausläuft, wechseln wird, steht noch nicht fest.
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Einmal selbst auf dem Rasen stehen, auf dem sonst die Profis der Werkself spielen – für zahlreiche Bayer 04-Mitglieder wurde dieser Wunsch beim diesjährigen Mitglieder-Kick Wirklichkeit. Rund 400 aktive Teilnehmer aller Altersklassen nutzten die Gelegenheit, die BayArena aus einer ganz neuen, besonderen Perspektive zu erleben. Und auch auf den Rängen war einiges los: Insgesamt zog das Event mehr als 1.000 Besuchende an und bildete einen stimmungsvollen Abschluss der Saison.
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Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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