
Bei den Play-offs der VBL Open by WOW kämpften 128 Spieler aus ganz Deutschland um zwölf Startplätze für das Grand Final. Unter den Teilnehmern waren neben den drei Leverkusenern weitere etablierte Spieler der VBL Club Championship (VBL CC) sowie unabhängige eFootball-Talente, die sich in vorherigen Qualifikations-Monaten ihre Teilnahme an den Play-offs sichern konnten.
Die zwölf Gewinner stoßen nun zu den 20 Spielern, die bereits durch ihre Leistungen in der VBL CC ihre Plätze im VBL Grand Final sicher hatten. Aus den fünf besten Klubs jeder Division der VBL CC hatten sich je zwei Einzelspieler direkt für das VBL Grand Final qualifiziert.
Los gingen die Play-offs der VBL Open mit dem sogenannten Swiss Mode am Samstag, 5. April. Es wurden insgesamt fünf Duelle absolviert. Dabei wurde der Gegner für die erste Partie gelost, im Anschluss ging es gegen Kontrahenten mit der gleichen Sieg/Niederlagen-Bilanz. Sobald ein Spieler zum dritten Mal verloren hatte, schied er aus dem Turnier aus. Es qualifizierten sich die 64 Spieler mit den meisten Siegen für die nächste Phase.
Während Sean „SEAN_LDW07“ Landwehr (Platz 11 mit 4 Siegen und 1 Niederlage) und Cousin Marc „MARC_LDW23“ Landwehr (Platz 14 mit ebenfalls 4 Siegen und 1 Niederlage) die Swiss-Mode-Runde überstanden, schied Markus „B04_MARKUS“ Hüttemann auf Platz 98 aus (1 Sieg, 3 Niederlagen). Alle Ergebnisse der Swiss-Mode-Runde gibt es HIER.
Für das Landwehr-Duo ging es im Anschluss am Sonntag, 6. April, in der sogenannten Double-Elimination-Phase weiter. Hier traten die 64 besten Spieler der Swiss-Mode-Runde in Eins-gegen-Eins-Duellen gegeneinander an. Die 32 Sieger der Begegnungen schritten in die weiteren sogenannten Gewinnerrunden vor, bis am Ende acht Spieler übrig waren und somit ihr Grand-Final-Ticket sicher hatten.
Die 32 Verlierer der ersten Gewinnerrunde spielten ihrerseits in der sogenannten ersten Verliererrunde gegeneinander und ermittelten 16 Sieger. Diese trafen im Anschluss auf die 16 Verlierer der zweiten Gewinnerrunde und erspielten acht Sieger, die dann wiederum auf die acht Verlierer der dritten Gewinnerrunde trafen. Dieses Prinzip setzte sich in den weiteren Runden fort, bis am Ende vier Final-Plätze ermittelt wurden. Den Turnierbaum in Gänze gibt es HIER.
Marc Landwehr begegnete in der ersten Runde Richard „BMG_GAUCHO10“ Hormes und unterlag 3:4. Er trat somit in der ersten Verliererrunde an und gewann dort gegen Nils „TROLFARY“ Coenen 8:4. Es folgte in der zweiten Verliererrunde ein 4:2-Sieg gegen Cem „POPTURCEM“ Korkmaz, danach gab es in der dritten Verliererrunde eine 2:4-Niederlage gegen Rick „RBLZ_RICK“ Liebscher.
Sean Landwehr setzte sich seinerseits in der ersten Gewinnerrunde mit 8:2 gegen Len-Luca „BSC_LENNI“ Seidel durch, unterlag dann aber in der zweiten Gewinnerrunde Fabio „F95_FABIO“ Immerthal 4:9. Landwehr stieg somit in die zweite Verliererrunde ab, gewann dort 4:2 n.V. gegen Kamal „FCSP_KAMAL“ Kamboj und scheiterte dann in der dritten Verliererrunde an Julien „SGE_JULIEN“ Kurum 6:9.
Nach starken Leistungen der Landwehr-Cousins in der Swiss-Mode-Runde am Samstag verpasste das Duo damit die Teilnahme am VBL Grand Final by WOW.

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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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