







Cheftrainer Xabi Alonso fasste den Pokal-Abend so zusammen: „Wir sind zufrieden, dass wir das Halbfinale erreicht haben. Es war ein hartes Spiel gegen einen guten Gegner. Wir haben vielleicht nicht unser bestes Spiel gemacht, aber wir haben eine gute Reaktion gezeigt und mit viel Herz und großem Glauben gespielt.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger schreibt von einem „Pokaldrama in der BayArena“ und vergibt die besten Noten auf Leverkusener Seite an Patrik Schick (1,5), Victor Boniface (2), Florian Wirtz und Jeremie Frimpong (jeweils 2,5). Die Rheinische Post titelt ihrerseits mit den Worten „Bayer wendet Pokal-Aus gerade noch ab“. Und im kicker heißt es: „Bayer ringt effiziente Kölner spät nieder. Ein knapper Sieg der Werkself, die erst richtig aufdrehte, als es fast zu spät war.“ Die Bild-Zeitung schreibt: „Die Last-Minute-Werkself ist zurück! Wie schon so oft in der vergangenen Saison gilt: Nachspielzeit ist Bayer-Zeit!“
„Florian Wirtz! Florian Wirtz!“ hallte es von den Rängen der BayArena, als sich die Werkself nach Abpfiff vor der Nordkurve versammelte. Und der 21-Jährige ließ es sich nicht nehmen, für die Feierlichkeiten mit den Fans nach dem Derbysieg und dem damit verbundenen Halbfinal-Einzug selbst aufs Podest der Kurve zu steigen. „Uffta, Uffta, Täterä!“ - die schwarz-rote Party war in vollem Gange!
Entscheidend für diese Jubelszenen war natürlich unter anderem der Doppelpack von Patrik Schick, der in der laufenden DFB-Pokal-Saison nun bei insgesamt vier Treffern steht und damit der erfolgreichste Torschütze des Wettbewerbs ist.







Mit diesem Derbysieg stellte Bayer 04 einen neuen Klub-Rekord auf: Es war bereits der zehnte Sieg im DFB-Pokal in Folge! Ebenfalls Klub-Rekord: Die Werkself traf in den vergangenen 35 Partien im DFB-Pokal (101 Tore insgesamt) - die längste Torserie in diesem Wettbewerb (mindestens seit 2006). Zudem bleibt der Titelverteidiger unter Xabi Alonso in diesem Wettbewerb saisonübergreifend weiter ungeschlagen.
Die Zahlen zum Spiel sprechen klar für den Titelverteidiger, dessen Serie ohne Gegentor im DFB-Pokal nach 526 Minuten allerdings ein Ende fand: 23:5-Torschüsse, 79 Prozent Ballbesitz, 58 Prozent gewonnene Zweikämpfe und eine deutlich bessere Passquote (91 zu 70 Prozent).
Nach den drei Heimspielen geht es für Bayer 04 mit einem Auswärtsduell weiter. Am kommenden Samstag, 8. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim VfL Wolfsburg. Eine Woche später, dann um 18.30 Uhr, folgt in der BayArena das Topspiel gegen den FC Bayern München.

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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