1. Runde, 10.08.2019: Alemannia Aachen – Bayer 04 1:4 (0:2)
Das erste Pflichtspiel der Saison 2019/20 führte gleich drei Protagonisten in Schwarz und Rot auch auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Die Werkself war zum Auftakt der ersten DFB-Pokalrunde in Aachen bei der Alemannia gefordert, und das ließ bei Simon Rolfes, Kai Havertz und Hans-Peter Lehnhoff durchaus warme Gedanken an alte wie noch aktuelle Zeiten aufkommen.
Der Sportdirektor von Bayer 04 hatte sich als junger Profi in der 2. Bundesliga am Tivoli 2004/05 in den Leverkusener Fokus gespielt und wohnt noch heute in der Gegend. Kai Havertz hat in Aachen das Licht der Welt erblickt, und seine Eltern wohnen noch vor den Toren Aachens in Alsdorf. Dort machte der kleine Kai einst seine ersten Schritte als Jugendfußballer bei Alemannia Mariadorf. In dem Verein war einst sein Opa der Vorsitzende, zu einer Zeit als der heutige Teambetreuer Hans-Peter Lehnhoff noch seine Knochen als talentierter Offensivspieler selbst hinhielt. Auf dem ausverkauften Tivoli – mit 4.000 Bayer 04-Fans unter den gut 30.000 Zuschauern – hielt der bissige Underdog zunächst ordentlich mit. Doch ein unglückliches Eigentor von Aachens Kapitän Hachenberg (19.) und ein verdeckt abgefeuerter Flachschuss von Kevin Volland (39.) brachten den sehr kontrolliert agierenden Favoriten bis zur Pause mit 2:0 in Front.
Der Anschlusstreffer von Batarilo nach einem Konter (56.) setzte kurzzeitig mächtige Emotionen im Stadion frei. Doch die Hoffnungen der Alemannen-Fans waren eine Viertelstunde später dahin, als der Sekunden zuvor eingewechselte Leon Bailey auf 3:1 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte schließlich ein Aachener in Schwarz-Rot: Kai Havertz traf zum 4:1-Endstand (88.).
Die Statistik zum Spiel:
Alemannia Aachen: Cymer – Fiedler (81. Glowacz), Heinze, Hackenberg, Wallenborn (69. Salata) – Rakk (83. Pütz) – Müller, Batarilo, Garnier, Rüter – Bors
Bayer 04: Özcan – Dragovic, S. Bender, Tah – Bellarabi (72. Bailey), Aránguiz (72. Baumgartlinger), Demirbay, Wendell – Havertz, Volland, Amiri (80. Diaby)
Tore: 0:1 Eigentor Hackenberg (19.), 0:2 Volland (39.), 1:2 Batarilo (56.), 1:3 Bailey (72.), 1:4 Havertz (88.)
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Gelbe Karte: Wallenborn
Zuschauer: 30.861 (ausverkauft)








Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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