
„Bayer darf weiter vom Finale träumen“ titelt der EXPRESS, der eine dominante Partie der Werkself gesehen hatte: „Die Gäste traten nach ihrem ersten Saisonsieg in der Liga gegen Fortuna Düsseldorf zwar mit breiter Brust an, doch die hochkarätige Bayer-Offensive um den wiedergenesenen Kai Havertz zeigte den Gästen immer wieder die Grenzen auf.“ Bayer 04 sei auch nach dem Ausfall von Kapitän Lars Bender „tonangebend“ geblieben und habe im zweiten Durchgang die Kontrolle behalten. Allerdings, so die Einschränkung, „brachte sich Bayer mit vielen schlampigen Pässen vor dem Paderborner Tor selbst um den Lohn.“
Ähnlich sah es auch der kicker. Unter der Überschrift „Nur Alario trifft – Bayer steht im Achtelfinale“ analysiert das Fachblatt in seiner Online-Ausgabe: „Nur in den Anfangsminuten gestaltete Paderborn das Geschehen offen. (…) Mit zunehmender Spieldauer übernahm Bayer immer mehr die Kontrolle, während der SCP immer seltener nur über die Mittellinie kam.“ Im zweiten Durchgang aber „zeigte sich die Bosz-Elf bei guten Kontergelegenheiten zu verspielt oder ungenau im Passspiel“ und habe so die Tür für Paderborn offen gelassen.
Die Rheinische Post pflichtet bei: „Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck und kamen durch Karim Bellarabi und Alario zu weiteren guten Gelegenheiten. Da Bayer die vorzeitige Entscheidung aber verpasste, durften die Gäste bis zum Schlusspfiff hoffen. Streli Mamba scheiterte zehn Minuten vor dem Schlusspfiff noch an Bayer-Schlussmann Lukas Hradecky – und es blieb beim knappen Vorsprung.“
Besondere Beachtung in der Berichterstattung findet naturgemäß der einzige Treffer des Abends. Dieser sei zwar wohl irregulär, dafür aber umso schöner anzusehen gewesen, berichtet etwa die Kölnische Rundschau: „Karim Bellarabi legte eine Flanke von Weiser auf Lucas Alario ab. Der Argentinier stand zwar knapp im Abseits, seine perfekte Ballverarbeitung mit anschließendem Abschluss in den rechten Winkel zählte aber.“
Viel Lob für den Torschützen hat auch der Kölner Stadt-Anzeiger übrig. In dessen Einzelkritik erhielt Alario die Note 2 und das Zeugnis: „Sehr präsent im Strafraum, sicherte viele Bälle und verwandelte einen trocken zum 1:0.“ Hervorgehoben wird hier auch die schwungvolle Anfangsphase beider Teams: „Die Partie begann da, wo das Bundesligaspiel gegen Paderborn Mitte August aufgehört hatte: mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten. (…) Weil beide Mannschaften weitgehend auf Absicherung im defensiven Mittelfeld verzichteten, entwickelte sich ein munteres Hin und Her.“


Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Trotz zweimaliger Führung stand für Bayer 04 am 27. Bundesliga-Spieltag 2025/26 beim 1. FC Heidenheim 1846 das dritte Liga-Remis in Folge. In einer von der Werkself souverän geführten ersten Hälfte hatten Malik Tillman (22.) und Patrik Schick (35.) zur 2:0-Pausenführung genutzt. Nach dem Seitenwechsel kam der FCH durch Patrick Mainka (56.) und Marvin Pieringer (72.) zwar zum Ausgleich, diesen beantwortete aber erneut Schick mit seinem zweiten Kopfball-Treffer des Tages (79.). Doch wieder kamen die Gastgeber durch Pieringer zurück (85.), dieses Mal brachten die Leverkusener die Kugel trotz eines Aufbäumens in der Schlussphase allerdings nicht mehr im gegnerischen Tor unter.
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