Dementsprechend betonte Cheftrainer Peter Bosz im Vorfeld: „Ich denke, dass wir uns gegenseitig nicht mehr überraschen können. Wir haben vor allem in Berlin gemerkt, dass Union ein guter Gegner mit sehr viel Kraft und Geradlinigkeit ist.“ Das Spiel in der Rückrunde im Stadion An der Alten Försterei hatte die Werkself in der vierten Minute der Nachspielzeit mit 3:2 gewonnen.
Die Köpenicker überzeugen in der laufenden Bundesliga-Spielzeit als aktuell bester Aufsteiger, haben mittlerweile 30 Punkte auf dem Konto. Im DFB-Pokal setzte sich das Team von Trainer Urs Fischer gegen Germania Halberstadt (6:0), den Bundesligisten SC Freiburg (3:1) und den SC Verl (1:0) durch. Nun gastieren die Eisernen im zweiten Pokal-Viertelfinale ihrer Vereinsgeschichte bei Schwarz-Rot, das derzeit selbst eine sehr erfolgreiche Phase durchläuft.
Einen Grund für den Aufschwung der Werkself in der Rückrunde sieht Bosz vor allem in der Flexibilität seiner Mannschaft – sowohl von Spiel zu Spiel als auch innerhalb einer Partie. „Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie das Spiel lesen. Natürlich trainieren wir täglich und besprechen uns. Aber in einem Spiel kann es immer sein, dass kurzfristig etwas anderes nötig ist“, so der Niederländer, der neben dem langzeitverletzten Kevin Volland (Syndesmosebandriss) wohl auch auf Kapitän Lars Bender für das Spiel verzichten muss. Bosz: „Wir trainieren heute Nachmittag. Aber ich erwarte nicht, dass Lars dabei sein wird.“
Wettbewerbsübergreifend holte die Werkself zuletzt neun Siege und ein Remis, lediglich das Bundesliga-Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim ging mit 1:2 verloren. Bayer 04 habe Selbstvertrauen getankt. „Wenn man zudem sieht, wie wir die Spiele gespielt haben – das war sehr erwachsen. Man kann sagen, dass wir stabiler geworden sind“, so Bosz.
Ein unumgängliches Thema im Profifußball ist in diesen Wochen die Debatte um Schmähplakate in den Fußballstadien Deutschlands. Bayer 04 bezieht in dieser Thematik klar Stellung: Der Verein, so Pressesprecher Dirk Mesch, setze großes Vertrauen in die eigenen Fans sowie die Anhänger von Union Berlin, dass persönlich beleidigende Plakate in der BayArena nicht zu sehen sein werden. Kritik sei möglich, allerdings immer auf der Grundlage einer angemessenen, konstruktiven Basis. Bayer 04, so Mesch weiter, stehe im engen Dialog mit dem DFB und Fanvertretern. Bei etwaigen und relevanten Vorkommnissen halte sich Bayer 04 an den Drei-Stufen-Plan der FIFA.
Weitere Infos zur Partie:
Zuschauer: Bayer 04 erwartet 20.000 Zuschauer in der BayArena
Übertragung: Sport1, Sky (TV), Werkself Radio (bayer04.de)
Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)

Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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Nach der UEFA Europa League ist vor dem Derby: Die Werkself will die intensiven Wochen mit einem Sieg beim 1. FC Köln abschließen und so mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause gehen. Vor der Partie am kommenden Sonntag, 8. November (Anstoß: 15.30 Uhr), sprach Cheftrainer Carles Martínez über die notwendigen Attribute und die Unterstützung der Fans.
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Nach zwei Auswärtsniederlagen steht für die Bayer 04-Frauen das vorletzte Heimspiel des Kalenderjahres an. Am Samstag (14 Uhr, live bei MagentaSport und DAZN) greift die Werkself gegen den Hamburger SV nach drei wichtigen Punkten im Rennen um eine Top-Platzierung in der Google Pixel Frauen-Bundesliga.
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