#B04FCU – Die letzten Facts vor dem Anpfiff

Es ist schon eine Weile her! 623 Tage nach dem letzten Heimspiel im DFB-Pokal (Saison 2015/16; 1:3 im Viertelfinale gegen Werder Bremen), empfängt Bayer 04 am heutigen Dienstagabend im Zweitrundenspiel den Tabellenvierten der Zweiten Liga, den 1. FC Union Berlin. Für die Werkself bedeutet das also endlich wieder: Flutlichtspiel in der BayArena. Schiedsrichter Frank Willenborg wird das K.o.-Duell um 18.30 Uhr anpfeifen. Zeit für die letzten Facts...
20171023_OMG_6443.jpg

Die Werkself in Rot

Am Samstag landete die Mannschaft von Heiko Herrlich mit dem furiosen 5:1 über Borussia Mönchengladbach den ersten Auswärtssieg der Saison. Dabei trat die Werkself in ihrem roten Auswärtstrikot an. Heute Abend will Bayer 04 die „In-Rot“-Serie ausbauen und wird erneut ganz in Rot gekleidet auflaufen. Die Gäste aus Berlin, die in der ersten Runde den Viertligisten 1. FC Saarbrücken aus dem Wettbewerb warfen, spielen hingegen in Schwarz.

Wiedersehen nach 14 Jahren

Die Begegnung zwischen der Werkself und Union Berlin gab es schon einmal. Und zwar am 29. Oktober 2003, ebenfalls im DFB-Pokal, ebenfalls in der zweiten Runde. Damals waren allerdings die Berliner Gastgeber. An der Alten Försterei bezwang die Werkself den Zweitligisten deutlich mit 5:0 – Hanno Balitsch, Dimitar Berbatov (2), Daniel Bierofka und Robson Ponte trafen für die Mannschaft des damaligen Bayer 04-Trainers Klaus Augenthaler. Übrigens: Die einzige Mannschaft, die im Pokal-Wettbewerb gegen die Eisernen genauso hoch gewinnen konnte, ist der Werder Bremen (August 2009).

Berliner Negativlauf

In der Saison 2000/01 schaffte es Union Berlin überraschend ins Pokalfinale, unterlag aber mit 0:2 Treffern gegen den Bundesligisten FC Schalke 04. An diesen Erfolg konnte der Ost-Klub nie mehr anknüpfen. In den Folgejahren kam das Aus dann zweimal im Achtelfinale, acht Mal scheiterten die Berliner in Runde eins und viermal in der zweiten Pokalrunde. Übrigens: Mit Bayer 04 bekamen die Eisernen zum insgesamt achten Mal einen Vertreter aus der Bundesliga zugelost. Gegen Klubs aus dem deutschen Fußball-Oberhaus gab es für Union eher wenig zu holen – die vergangenen sechs Spiele endeten allesamt mit dem besseren Ende für den jeweiligen Bundesligisten. Die Serie kann aus Sicht der Werkself gerne anhalten. In der Vorsaison scheiterte „Eisern Union“ ebenfalls in der zweiten Runde; nach aufopferungsvollem Kampf bei Borussia Dortmund unterlag das Team schließlich mit 0:3 im Elfmeterschießen.

Mit Problemen gegen Underdogs

Das bittere Pokal-Aus in der Vorsaison dürfte vielen bei der Werkself noch in den Köpfen hängen: Das 2:2 nach Verlängerung bei den Sportfreunden Lotte hatte eine Entscheidung im Elfmeterschießen zur Folge, die der Drittligist im heimischen Stadion mit 4:3 für sich entschied und ins Achtelfinale einzog. Aus Bayer 04-Sicht war es bereits das sechste Pokal-Aus in den vergangenen elf Jahren gegen eine unterklassige Mannschaft (gegen die Zweiligisten MSV Duisburg (05/06), FC St. Pauli (07/08), 1. FC Kaiserslautern (09/10 und 13/14), Dynamo Dresden (11/12) sowie vergangene Saison gegen Drittligist Lotte). Allerdings: Von den insgesamt 27 Pokal-Duellen gegen einen Verein aus der Zweiten Liga setzte sich Bayer 04 in 17 durch.

Brandts beeindruckende Pokalbilanz

Julian Brandt steht gegen die Berliner vor seinem neunten Pokalspiel. Dabei blickt der 21-Jährige auf eine eindrucksvolle Bilanz zurück: In seinen bisherigen acht Duellen war die Nummer zehn der Werkself an neun Treffern beteiligt (1 Tor, acht Vorlagen). Zwei Vorlagen steuerte Brandt vor gut zwei Monaten beim 3:0-Erstrundenerfolg beim Karlsruher SC bei.

Pohjanpalo mit guten Erinnerungen

Auch Joel Pohjanpalo hatte durch seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 großen Anteil am Weiterkommen gegen die Karlsruher. Der 23-jährige  Finne traf in seiner Karriere bereits fünf Mal auf Union Berlin – mit seinen Ex-Klubs VfR Aalen und Fortuna Düsseldorf. Dabei spricht die Bilanz für ihn: drei Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Kevin Volland sind die Einsatzchancen des finnischen Nationalstürmers gestiegen. Übrigens: Seinen ersten Doppelpack in Deutschland erzielte der Edeljoker von Bayer 04 im Mai 2014 – beim 3:0-Heimsieg der Aalener gegen Union.

Ähnliche News

U19 von Bayer 04
Jugend - 10.07.2026

Nachwuchs: U19 misst sich mit Top-Teams der Region

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.

Mehr zeigen
Bayer 04-Logo
Bayer 04 - 09.07.2026

DFB-Sportgericht verhängt Geldstrafe gegen Bayer 04

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.

Mehr zeigen
Frauen-Zugang Lumbardha Misini: „Granit Xhaka ist mein Idol“
Werkself-TV - 09.07.2026

Frauen-Zugang Lumbardha Misini: „Granit Xhaka ist mein Idol“

Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.

Mehr zeigen
Lumbardha Misini
Frauen - 09.07.2026

Bayer 04 verpflichtet kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini

Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.

Mehr zeigen