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2.11.2022Champions League

Werkself Nachdreher zu #B04CLU: Die Europa League erarbeitet

Im sechsten und letzten Gruppenspiel der UEFA Champions League traf die Werkself von Cheftrainer Xabi Alonso auf den belgischen Meister FC Brügge. Am Ende stand dank einer sicheren Defensivleistung ein torloses Unentschieden auf der Anzeigetafel. Da der FC Porto im Parallelspiel gegen Atlético Madrid zu Hause mit 2:1 gewann, reichte Schwarz-Rot der eine Punkt, um Gruppe B auf Platz drei zu beenden und den Einzug in die UEFA Europa League perfekt zu machen. Der Werkself Nachdreher...
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Zusammenfassung: Konzentrierte Defensive

Von Beginn an agierte die Werkself fokussiert, erste Möglichkeiten der Leverkusener konnte der gegnerische Schlussmann Simon Mignolet vereiteln. Nach einer ruhigen Phase Mitte der ersten Hälfte gelang den Hausherren von der Dhünn dann beinahe der Torerfolg, Moussa Diabys Abschluss aus spitzem Winkel wusste der belgische Torwart jedoch zu parieren (33.). So ging es ohne Tore in die Kabinen. Die zweite Hälfte startete furios und mit einigen hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Keeper vereitelten in dieser Phase jedoch Chance um Chance. Danach gelang beiden Teams fast nichts mehr in der Offensive, und die Werkself konzentrierte sich ihrerseits auf eine sichere Defensivleistung - mit Erfolg: Am Ende behielt die Elf von Xabi Alonso die Weiße Weste, erspielte sich damit einen Punkt und zog dank der Schützenhilfe des FC Porto in die UEFA Europa League ein. Mit fünf Zählern schließt Schwarz-Rot die Champions-League-Vorrunde auf Platz drei ab. Gruppenerster wurde der FC Porto, dahinter rangiert der FC Brügge. Atlético Madrid rutscht auf Rang vier ab. Den ausführlichen Spielbericht zu #B04CLU gibt es HIER.

Stimmen: Freude und Kritik am Mikrofon

Dass wir die Europa League erreicht haben, hatte ich ehrlich gesagt erst am Ende realisiert. Ich dachte bis in die Schlussphase, dass wir gewinnen müssen. Über den Einzug in die Europa League bin ich natürlich sehr glücklich“, machte Robert Andrich seine Freude nach Abpfiff am Mikrofon von Werkself-TV deutlich. Der Mittelfeldakteur fand aber auch kritische Worte: „Es war sicherlich kein berauschendes Spiel. Wir haben unsere Chancen nicht gut zu Ende gespielt. Den letzten und vorletzten Pass konnten wir relativ selten anbringen. Daran müssen und werden wir weiter arbeiten.“

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Am Werkself-TV-Mikrofon äußerte sich auch Nadiem Amiri, der die Freude über den Einzug in die Europa League teilte:„Es war ein ausgeglichenes Spiel, zum Glück hat das Unentschieden gereicht. Defensiv haben wir gut agiert, in der Offensive müssen wir weiter daran arbeiten, uns Chancen zu kreieren und diese dann auch zu nutzen.“

Personal: Palacios zurück in der Königsklasse

Auffällig war, dass Coach Alonso für das Duell mit dem FC Brügge im Vergleich zum 0:2 bei RB Leipzig auf insgesamt sechs Positionen rotierte: Für Timothy Fosu-Mensah, Daley Sinkgraven, Adam Hlozek, Amine Adli, Nadiem Amiri sowie den gelbgesperrten Piero Hincapie begannen Odilon KossounouJeremie Frimpong, Mitchel Bakker, Patrik Schick, Callum Hudson-Odoi und Exequiel Palacios. Auf die Dienste des 24-jährigen Palacios konnte Alonso dabei zum ersten Mal in dieser Champions-League-Saison setzen. Der Argentinier war seit Mitte September aufgrund einer Verletzung im hinteren Oberschenkel ausgefallen. Am vergangenen Wochenende kam der Mittelfeldakteur in der Bundesliga-Partie gegen die Leipziger bereits zu seinem Debüt unter Coach Alonso - gegen die Sachsen reichte es für einen 30-minütigen Kurzeinsatz. Jetzt stand Palacios erstmals in der Anfangsformation, seit der Weltmeister von 2010 an der Seitenlinie der Werkself steht.

Presseschau: Werkself mit „dürftiger“ Leistung

Die besten Benotungen der Rheinischen Post bekamen angesichts des Spielverlaufs und Ergebnisses die Leverkusener Abwehrakteure. So erhielten Odilon Kossounou, Edmond Tapsoba sowie Robert Andrich die ​Note „2-“. Der Kölner Stadt-Anzeiger vergab Kapitän Lukas Hradecky eine „2,5“.

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Das Spiel selbst wurde vom KStA als ein „dürftiges 0:0“ beschrieben. Die Medien bezogen sich zumeist auf die wenigen hochkarätigen Chancen beider Mannschaften. Vereinzelt gab es Möglichkeiten, wirklich gefährlich wurden diese jedoch selten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung sprach daher von einem „fußballerisch wenig überzeugenden“ Auftritt, SPORT1 derweil von einer „uninspirierten“ Leistung.

Statistik: Auch bei diesen Zahlen auf Augenhöhe

Mit einem Chancenplus gewinnt die Werkself den Vergleich in der Statistik der Torschüsse (13 zu 8). Insgesamt war das Duell jedoch eine ausgeglichene Angelegenheit: So weisen die Leverkusener die bessere Passquote und den überwiegenden Ballbesitz vor, die Belgier hingegen konnten mit einer höheren Zweikampfquote glänzen.

Ausblick: Union, Köln und Stuttgart vor der Pause

Weiter geht es für die Werkself mit dem 13. Bundesliga-Spieltag. Am kommenden Sonntag, 6. November, empfängt die Alonso-Auswahl den Tabellenführer 1. FC Union Berlin an der Dhünn. Das Spiel gegen die Eisernen steigt um 15.30 Uhr. Drei Tage später folgt das Derby beim 1. FC Köln, Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Am 15. Bundesliga-Spieltag empfängt Schwarz-Rot dann den VfB Stuttgart in der BayArena. Es ist das letzte Pflichtspiel des Jahres für den Werksklub, die Partie findet am Samstag, 12. November, um 15.30 Uhr statt.

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