„Wir sind schlecht in die Gruppe gestartet. Das Spiel gegen Moskau dürfen wir nicht verlieren. In Turin war es besser, aber auch da sind wir leer ausgegangen“, blickt der Cheftrainer zurück. „Nun müssen wir morgen so viel Risiko eingehen, dass wir das Spiel gewinnen.“ Leichter gesagt als getan, denn die Madrilenen sind bei Gegentreffern knauserig. „Atletico bekommt sehr wenig Gegentore, doch wir schießen normalerweise viele – letzte Woche leider nicht, doch wir haben die Qualität dazu, auch auswärts“, so Bosz vor dem insgesamt siebten Aufeinandertreffen der Werkself mit Atletico im Europapokal.
In der Königsklasse gab es das Duell bereits zweimal im Achtelfinale – in der Saison 2016/17 endete die Champions-League-Reise nach einer 2:4-Heimniederlage und einem torlosen Auswärtsspiel; 2014/15 war es deutlich knapper, als die Werkself sich nach Elfmeterschießen mit 2:3 geschlagen geben musste. Dieses Mal „wollen wir beweisen, dass wir punkten können in der Gruppe“, so Julian Baumgartlinger und unterstreicht: „Wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben! Die Qualität des Gegners ist bekannt. Sie sind kompakt, defensiv schnell, können schnell umschalten und toll kontern.“ Davon will Baumgartlinger sich nicht beeindrucken lassen: „Wir wollen unser eigenes Spiel auf den Platz bringen.“
Peter Bosz äußerte sich auch zu seinem Gegenüber: „Was Diego Simeone hier in den letzten Jahren entwickelt, ist unglaublich. Jede Saison spielen sie oben mit, qualifizieren sich für die Champions League – für mich ist er ein Phänomen. Doch ich hoffe nicht, dass ich ihm morgen helfen kann.“ Nicht helfen wird auch Atleticos Superstar Joao Felix seinem Team. Der 19-jährige Torgarant fehlt morgen aufgrund einer Knöchelverletzung. „Er ist eines der größten Talente dieser Zeit. Doch wir wissen auch, welche Qualitäten Atletico im Kader hat, um ihn zu ersetzen“, so Baumgartlinger. „Wir haben uns auch nicht nur auf Felix vorbereitet, sondern auf die allgemeine Spielweise des Gegners.“
Die morgige Partie leitet Artur Soares Dias (Portugal).



Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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