
Im Vergleich zum 1:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen den SV Werder Bremen veränderte Chefcoach Kasper Hjulmand seine Startelf für den letzten Spieltag der UCL-Ligaphase auf zwei Positionen: Malik Tillman und Ezequiel Fernández rückten für Ernest Poku und Jonas Hofmann in die Anfangsformation. Fernández begann neben Aleix Garcia auf der Doppel-Sechs, Ibrahim Maza rotierte eine Position nach vorn ins linke offensive Mittelfeld.
Jener Maza war es dann, der die ersten Offensivbemühungen der von Beginn an drückend überlegenen Werkself initiierte und nach elf Minuten den ersten Abschluss neben das spanische Gehäuse setzte. Die Führung eine Minute später erzielte jedoch sein Gegenpart auf der anderen Seite: US-Nationalspieler Tillman antizipierte einen versuchten Befreiungsschlag des zögerlichen Villarreal-Schlussmanns Arnau Tenas und blockte die Kugel direkt ins Netz (12.). Immer wieder lauerten wache Leverkusener auf Fehler in der gegnerischen Hintermannschaft, doch Loïc Badé (19.) und erneut Tillman konnten sie ebenso wenig in Tore ummünzen wie der emsige Maza, dessen Schuss vom Pfosten an Tenas' Rücken und dann an die Latte prallte (26.). Erfolgreicher war in Minute 35 erneut Tillman, der eine Kopfball-Ablage von Patrik Schick an der Strafraumgrenze stehend direkt zum 2:0 ins Netz hämmerte. Mit über 60 Prozent Ballbesitz und zwei Treffern auf der Haben-Seite ging es für Schwarz-Rot in die Kabine.







Mit viel Spielkontrolle startete Bayer 04 auch in Abschnitt zwei. Zwar dauerte es bis zur ersten Torchance etwas mehr als zehn Minuten – die war jedoch direkt von Erfolg gekrönt: Eine schöne Hereingabe von Lucas Vázquez veredelte Alejandro Grimaldo am zweiten Pfosten per Volley-Direktabnahme zum 3:0 (57.). Nach gut einer Stunde durfte sich dann auch der bislang beschäftigungslose Janis Blaswich beim Schuss von Nicolas Pépé auszeichnen. Weil das Werkself-Mittelfeld um den eingewechselten Exequiel Palacios, der sein Königsklassen-Debüt in dieser Saison feierte, der Offensive des Gelben U-Boots mit abgezocktem Passspiel keine Luft zum Atmen ließ, blieb es Blaswichs einzige Prüfung an diesem Abend. Doch auch der schwarz-rote Angriff hatte bis auf einen Poku-Fernschuss (85.) einige Gänge zurückgeschaltet – so standen für den zweiten eingewechselten Comebacker Edmond Tapsoba und sein Team am Ende ein 3:0-Heimsieg und der verdiente Einzug in die Play-off-Runde der Champions League.







Auf welches Team die Werkself in den anstehenden Play-off-Begegnungen um den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse trifft, entscheidet sich in der Auslosung am kommenden Freitag, 30. Januar, ab 12 Uhr. In Frage kommen dabei nur die beiden Vertreter auf den Plätzen 17 und 18 der Liga-Tabelle: Olympiakos Piräus und Borussia Dortmund. Das Hinspiel wird am 17. oder 18. Februar auswärts ausgetragen, das Rückspiel findet am 24. oder 25. Februar in der BayArena statt.
Auch auf nationaler Bühne bleibt das Programm der Werkself hochkarätig: Am kommenden Samstag, 31. Januar (Anpfiff: 15.30 Uhr), reisen die Leverkusener zu Eintracht Frankfurt. Wer noch keine Karten hat und die Hjulmand-Auswahl in Frankfurt unterstützen möchte, kann sich HIER noch Tickets sichern. Am darauffolgenden Dienstag, 3. Februar, geht es ab 20.45 Uhr in der BayArena gegen den FC St. Pauli um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Blaswich - Quansah, Andrich, Badé - Vázquez (62. Arthur), Fernández, Garcia (70. Palacios), Grimaldo (89. Tapsoba) - Tillman, Maza (70. Poku) - Schick (62. Kofane)
FC Villarreal: Tenas - Navarro, Rafa Marín, Renato Veiga, Cardona - Buchanan (46. López), Comesaña (82. Gueye), Partey (46. Mikautadze), Alassane (65. Parejo) - Oluwaseyi, Pépé (69. Budesca)
Tore: 1:0 Tillman (12.), 2:0 Tillman (35.), 3:0 Grimaldo (57.)
Gelbe Karten: Navarro, Rafa Marín, Pépé
Schiedsrichter: Espen Eskås (Norwegen)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena


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