
„Druck ist bei uns nicht wirklich präsent. Aber natürlich wollen wir die Gelegenheit nutzen, Punkte zu holen, mit denen nicht unbedingt gerechnet wird, und das aufholen, was wir gegen Hoffenheim und in Frankfurt teilweise unglücklich liegen gelassen haben“, sagt Pätzold angesichts von Platz fünf und zwei Zählern Rückstand auf den Drittplatzierten, Eintracht Frankfurt (33 Punkte), das noch das Nachholspiel am kommenden Mittwoch gegen die TSG Hoffenheim (32) in der Hinterhand hat: „Der größere Ehrgeiz ist, diesmal eine Top-Performance abzuliefern und Punkte mitzunehmen.“
Ehrgeiz, der sich vor allem aus den Erinnerungen an das Hinrunden-Duell am 19. Oktober speist. „Wir freuen uns darauf, uns mit einer der besten Mannschaften Europas zu messen. Dass wir sie ärgern können, haben wir letzte Saison gezeigt“, sagt Pätzold: „Gleichzeitig wollen wir beweisen, dass wir ihnen im Elf gegen Elf auf Augenhöhe begegnen und sie vor Probleme stellen können. Im Hinspiel ist uns das durch die frühe Rote Karte leider verwehrt geblieben.“ Die Niederlage hinterließ bei der Mannschaft Spuren. „Die Partie hat uns damals einen kleinen Knacks gegeben“, so der 46-Jährige.






Umso mehr brennt die Werkself auf ein spannendes Rückspiel. „Unsere Herangehensweise hängt nicht von der tabellarischen Situation ab. Wir wollen bei uns bleiben, selbstbewusst und mutig attackieren, den Gegner früh unter Druck setzen und uns wie in den vergangenen Spielen Chancen erspielen“, sagt Pätzold: „Wir brauchen einen sehr guten Tag, müssen aus unseren Möglichkeiten viel machen und sowohl individuell als auch als Team an die Leistungsgrenze kommen. Wenn uns das gelingt, wir mehr Effizienz und vielleicht auch das nötige Spielglück als zuletzt haben, werden wir Möglichkeiten bekommen, Wolfsburg zu schlagen.“
Der VfL, mit 38 Punkten zwar schon satte 14 Zähler hinter Titelverteidiger FC Bayern München, aber auch fünf (bei einem Spiel weniger) vor der Eintracht Tabellenzweiter, schaffte am Mittwoch durch ein 1:0 gegen Frankfurt den erneuten Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale. An einen konditionellen Vorteil seiner Mannschaft, die erstmals seit drei Wochen wieder in einem Pflichtspiel gefordert ist, glaubt Pätzold dennoch nicht. „Wolfsburg ist es gewohnt, im Drei-Tages-Rhythmus Top-Leistungen zu bringen und hat den Kader entsprechend zusammengestellt, deshalb wird die Belastung für sie kein großer Nachteil sein.“ Die bisherige Saison der Wölfinnen ordnet er differenziert ein: „Sie haben viele herausragende Leistungen gebracht, sich aber auch schwer zu erklärende Ergebnis-Aussetzer geleistet. Trotz ihrer nach wie vor großen individuellen Klasse haben sie auch immer wieder gezeigt, dass sie verwundbar sind – gerade in Pressing-, Gegenpressing- und Umschaltsituationen, die wir nutzen wollen.“
Auf Seiten der Leverkusenerinnen kehrt Claudia Wenger (war angeschlagen) in den Kader zurück. Die Einsatzfähigkeit von Estrella Merino Gonzalez und Caroline Kehrer (beide muskuläre Probleme) ist fraglich. Amy Wrigge, Shen Menglu (beide Trainingsrückstand), Vanessa Haim (Aufbautraining nach Muskel-Sehnen-Verletzung), Charlotte Voll (Aufbautraining nach Schultereckgelenkssprengung), Louisa Remien (Aufbautraining nach Knieproblemen) und Friederike Repohl (Innenband-Teilriss) fallen weiterhin aus.
Fans, die die Werkself in Wolfsburg unterstützen möchten, können HIER vorab Tickets im Online-Shop des VfL erwerben. Für Gäste-Anhänger ist der gemischte Sitzplatz-Block O2 vorgesehen.

Wie bereits in den Jahren zuvor wurden im Rahmen der Tandem Young Coach-Ausbildung der Scort Foundation in Kooperation mit der Football Club Social Alliance (FCSA) auch 2026 wieder 22 Teilnehmende zu Fußballtrainern für Menschen mit Behinderung ausgebildet. Mit dabei in Karlsruhe war als langjähriger FCSA-Partnerklub auch Bayer 04. Gemeinsam als Tandem durchliefen Personen mit und ohne Behinderung die Ausbildung und lernten so aus unterschiedlichen Perspektiven voneinander. Nach spannenden und lehrreichen Tagen kehrte auch das Leverkusener Duo mit viel neuem Wissen und einem offiziellen Zertifikat zurück unters Kreuz.
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die drei Kandidaten für den Titel Bundesliga-„Rookie of the Season“ 2025/26 bekannt gegeben. Zur Wahl steht unter anderem Werkself-Profi Ibrahim Maza. Fans von Bayer 04 können ab sofort und noch bis einschließlich Donnerstag, 7. Mai (23.59 Uhr), in der Bundesliga-App für ihren Favoriten abstimmen.
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Freude und Enttäuschung lagen bei den Nachwuchs-Teams von Bayer 04 an diesem Wochenende nah beieinander: Während die U19 mit einem 1:3 nach Verlängerung gegen den 1. FC Heidenheim 1846 im Achtelfinale aus dem Kampf um die Deutsche Meisterschaft ausschied, eroberte die U14 mit einem 1:0 gegen Borussia Dortmund die Tabellenführung im WDFV Junioren-Nachwuchs-Cup. Bei den Juniorinnen stand den Niederlagen der U19 und U16 der Turniersieg der U13 im belgischen Beveren gegenüber, wo Schwarz-Rot unter anderem den FC Barcelona bezwang. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg der Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen sprechen zwei der Torschützinnen über die souveräne Leistung und den außergewöhnlichen Auswärts-Support der Fans. Doppelpackerin Kristin Kögel und Loreen Bender ordnen den vierten Dreier in Folge ein und blicken auf die letzten beiden Spiele der Saison voraus.
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