Zurück zur Übersicht
7.09.2022Champions League

0:1 in Brügge – Keine Punkte zum Start in die Champions League

Die Werkself verliert ihre erste Partie der Champions-League-Saison 2022/23 gegen den FC Brügge mit 0:1 (0:1). Trotz überwiegender Chancen und gleich zwei Abseitstoren konnte das Team von Cheftrainer Gerardo Seoane den Rückstand aus der ersten Hälfte (42.) bis zum Schluss nicht egalisieren.
crop_20220907_JS_CLU_B04_1958.jpg

Im Vergleich zum 2:3 gegen den SC Freiburg tauschte Cheftrainer Gerardo Seoane für den Auftakt der Champions-League-Saison 2022/23 auf vier Positionen: Für Edmond Tapsoba und Daley Sinkgraven liefen Piero Hincapie und Mitchel Bakker auf, in der Zentrale begann Charles Aránguiz für Exequiel Palacios. Für Kerem Demirbay in die Offensive rückte Chelsea-Zugang Callum Hudson-Odoi, der somit seinen ersten Einsatz in der Königsklasse für den Werksklub absolvierte.

Rückstand aus dem nichts

Die Anfangsphase gestaltete sich verhalten: Beide Klubs setzten auf Sicherheit und wollten keine Fehler riskieren. So dauerte es knapp zehn Minuten, bis sich für die Werkself die erste Chance bat. Von der rechten Seite zog Moussa Diaby in die Mitte, zielte im Anschluss jedoch zu zentral auf Keeper Simon Mignolet. Auch die nächsten guten Möglichkeiten gingen an Schwarz-Rot: Patrik Schick setzte die flache Hereingabe von Hincapie nur wenige Zentimeter neben das Tor der Belgier (21.). Im Anschluss war es Diaby, der aus 17 Metern den Pfosten traf (28.). Für Brügge ergriff bis dahin der Däne Andreas Skov Olsen vereinzelt die Initiative nach vorn. Dennoch erfolgte der Rückstand kurz vor der Pause dann aus dem Nichts: Nach einer Ecke köpfte Abakar Sylla aufs Tor, Lukas Hradecky fing den Ball sicher, trug die Kugel im Zurückfallen jedoch über die Linie (42.). Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause.

crop_20220907_JS_CLU_B04_2091.jpg

Zum Wiederanpfiff reagierte Seoane, wechselte Palacios für Aránguiz ein und stellte sein System von Dreier- auf Viererkette um, sodass Jeremie Frimpong nun weiter vorne agierte. Hälfte zwei begann dann ausgeglichen und mit Chancen auf beiden Seiten: Für Leverkusen probierten es Bakker (52.) und Hudson-Odoi (56.), für Brügge Ferran Jutgla (53.).

Zwei Abseitstore von schwarz-rot

In der Folge bemühte sich das Team von der Dhünn, doch der Torerfolg bliebt zunächst aus. Also versuchte es der Coach in Minute 68 mit einem Doppelwechsel: Für Bakker kam Adam HlozekRobert Andrich wich für Demirbay. Die Änderungen sollten sogleich Früchte tragen und sogar den Ausgleich liefern - vermeintlich! Der VAR nahm den Treffer von Schick in der 73. Minute aufgrund einer Abseitsstellung zurück. Auch bei Schicks Torerfolg in Minute 77 entschied der Unparteiische auf Abseits.

crop_20220907_JS_CLU_B04_2229.jpg

Für die Schlussphase wechselte Seoane dann erneut doppelt, brachte Nadiem Amiri und Sardar Azmoun für Hudson-Odoi und Frimpong. Die Werkself kämpfte bis zum Schluss und versuchte, den inzwischen verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. So probierte es Demirbay noch einmal aus zweiter Reihe (89.). Doch auch die vier Minuten Nachspielzeit konnten der Werkself trotz einer weiteren gefährlichen Aktion durch Hlozek (90.+3) nicht das ersehnte Tor bescheren - und so verlor Schwarz-Rot die Partie gegen den FC Brügge unglücklich mit 0:1.

Zu Gast in der Hauptstadt

Bevor es nächste Woche international weiter geht, steht für den Werksklub am Wochenende zunächst der 6. Spieltag der Bundesliga bevor. Dafür gastiert Schwarz-Rot bei Hertha BSC, das derzeit mit vier Punkten auf Rang 13 steht. Die Partie gegen die Hauptstädter beginnt am Samstag, 10. September, um 15.30 Uhr.

Die Statistik:

Brügge: Mignolet - Odoi, Mechele, Sylla - Onyedika (83. Balanta) - Skov Olsen (83. Sandra), Nielsen, Vanaken, Meijer - Jutgla (63. Yaremchuk), Sowah (89. Sobol)

Bayer 04: Hradecky - Kossounou, Tah, Hincapie - Frimpong (86. Azmoun), Andrich (68. Demirbay), Aránguiz (46. Palacios), Bakker (68. Hlozek) - Diaby, Schick, Hudson-Odoi (86. Amiri)

Tor: 0:1 Sylla (41.)

Gelbe Karten: Sowah - Palacios, Andrich

Schiedsrichter: Irfan Peljto (Bosnien und Herzegowina)

Zuschauer: 21.235 im Jan Breydelstadion

Ähnliche News

Die PK mit Hjulmand nach dem 3:0 gegen Villarreal | 8. Spieltag UCL
Werkself-TV - 28.01.2026

Die Pressekonferenz nach dem 3:0-Erfolg gegen den FC Villarreal

Werkself-TV zeigt nach dem 3:0-Erfolg von Bayer 04 gegen den FC Villarreal am 8. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...

Mehr zeigen
Tour-Pass
Champions League - 28.01.2026

„Sound of Dreams“-Tour-Pass: Jetzt finalen Sticker abholen und am Gewinnspiel teilnehmen!

Unter dem Motto „Sound of Dreams – #aCROSS Europe 2025/26“ macht Bayer 04 bekanntlich in dieser Saison die Spielzeit in der UEFA Champions League zu einem Festival. Neben einer Spotify-Playlist, mit der sich Fans auf die Nächte in der Königsklasse einstimmen können, gibt es auch exklusiv für Bayer 04-Clubmitglieder einen Tour-Pass mit Stickern zu den jeweiligen UCL-Partien. Diese konnten in den jeweiligen Wochen der Spiele abgeholt werden. Für das finale Duell der Ligaphase (FC Villarreal, 28. Januar, 21 Uhr) ist der Sticker jetzt in der Fanwelt erhältlich. Auch das Gewinnspiel für alle fleißigen Sticker-Sammler läuft ab sofort. Alle Infos.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 28.01.2026

Tickets für Spiele der Werkself

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.

Mehr zeigen
Sean und Marc Landwehr
eSports - 28.01.2026

#B04eSports: Leverkusener ziehen in Offline-Runde des vierten Showdowns ein

Keine Punkte, trotzdem weitergekommen! Die Leverkusener Konsolen-Profis haben die übrigen drei der sechs Spiele der Online-Vorrunde des vierten Showdowns in der VBL Club Championship 2025/26 absolviert. Unter anderem mit RB Leipzig und dem SC Freiburg warteten die torgefährlichsten Mannschaften inklusive zwei WM-Teilnehmern in den eigenen Reihen. Das #B04eSports-Team musste sich in den Begegnungen zwar insgesamt geschlagen geben, neun Punkte aus den ersten drei Partien vergangene Woche reichten den Leverkusenern aber, um in die Offline-Runde am 2. Februar in Berlin einzuziehen.

Mehr zeigen