
Im Vergleich zum 2:3 gegen den SC Freiburg tauschte Cheftrainer Gerardo Seoane für den Auftakt der Champions-League-Saison 2022/23 auf vier Positionen: Für Edmond Tapsoba und Daley Sinkgraven liefen Piero Hincapie und Mitchel Bakker auf, in der Zentrale begann Charles Aránguiz für Exequiel Palacios. Für Kerem Demirbay in die Offensive rückte Chelsea-Zugang Callum Hudson-Odoi, der somit seinen ersten Einsatz in der Königsklasse für den Werksklub absolvierte.
Die Anfangsphase gestaltete sich verhalten: Beide Klubs setzten auf Sicherheit und wollten keine Fehler riskieren. So dauerte es knapp zehn Minuten, bis sich für die Werkself die erste Chance bat. Von der rechten Seite zog Moussa Diaby in die Mitte, zielte im Anschluss jedoch zu zentral auf Keeper Simon Mignolet. Auch die nächsten guten Möglichkeiten gingen an Schwarz-Rot: Patrik Schick setzte die flache Hereingabe von Hincapie nur wenige Zentimeter neben das Tor der Belgier (21.). Im Anschluss war es Diaby, der aus 17 Metern den Pfosten traf (28.). Für Brügge ergriff bis dahin der Däne Andreas Skov Olsen vereinzelt die Initiative nach vorn. Dennoch erfolgte der Rückstand kurz vor der Pause dann aus dem Nichts: Nach einer Ecke köpfte Abakar Sylla aufs Tor, Lukas Hradecky fing den Ball sicher, trug die Kugel im Zurückfallen jedoch über die Linie (42.). Mit dem 0:1-Rückstand ging es in die Pause.

Zum Wiederanpfiff reagierte Seoane, wechselte Palacios für Aránguiz ein und stellte sein System von Dreier- auf Viererkette um, sodass Jeremie Frimpong nun weiter vorne agierte. Hälfte zwei begann dann ausgeglichen und mit Chancen auf beiden Seiten: Für Leverkusen probierten es Bakker (52.) und Hudson-Odoi (56.), für Brügge Ferran Jutgla (53.).
In der Folge bemühte sich das Team von der Dhünn, doch der Torerfolg bliebt zunächst aus. Also versuchte es der Coach in Minute 68 mit einem Doppelwechsel: Für Bakker kam Adam Hlozek, Robert Andrich wich für Demirbay. Die Änderungen sollten sogleich Früchte tragen und sogar den Ausgleich liefern - vermeintlich! Der VAR nahm den Treffer von Schick in der 73. Minute aufgrund einer Abseitsstellung zurück. Auch bei Schicks Torerfolg in Minute 77 entschied der Unparteiische auf Abseits.

Für die Schlussphase wechselte Seoane dann erneut doppelt, brachte Nadiem Amiri und Sardar Azmoun für Hudson-Odoi und Frimpong. Die Werkself kämpfte bis zum Schluss und versuchte, den inzwischen verdienten Ausgleichstreffer zu erzielen. So probierte es Demirbay noch einmal aus zweiter Reihe (89.). Doch auch die vier Minuten Nachspielzeit konnten der Werkself trotz einer weiteren gefährlichen Aktion durch Hlozek (90.+3) nicht das ersehnte Tor bescheren - und so verlor Schwarz-Rot die Partie gegen den FC Brügge unglücklich mit 0:1.
Bevor es nächste Woche international weiter geht, steht für den Werksklub am Wochenende zunächst der 6. Spieltag der Bundesliga bevor. Dafür gastiert Schwarz-Rot bei Hertha BSC, das derzeit mit vier Punkten auf Rang 13 steht. Die Partie gegen die Hauptstädter beginnt am Samstag, 10. September, um 15.30 Uhr.
Die Statistik:
Brügge: Mignolet - Odoi, Mechele, Sylla - Onyedika (83. Balanta) - Skov Olsen (83. Sandra), Nielsen, Vanaken, Meijer - Jutgla (63. Yaremchuk), Sowah (89. Sobol)
Bayer 04: Hradecky - Kossounou, Tah, Hincapie - Frimpong (86. Azmoun), Andrich (68. Demirbay), Aránguiz (46. Palacios), Bakker (68. Hlozek) - Diaby, Schick, Hudson-Odoi (86. Amiri)
Tor: 0:1 Sylla (41.)
Gelbe Karten: Sowah - Palacios, Andrich
Schiedsrichter: Irfan Peljto (Bosnien und Herzegowina)
Zuschauer: 21.235 im Jan Breydelstadion

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Im Hinspiel im Dezember vergangenen Jahres hatte die Werkself gegen RB Leipzig einen zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen 3:1-Sieg gedreht und die ohnehin schon starke Leverkusener Bilanz gegen die Roten Bullen noch weiter aufgebessert. Mit seinem ersten Treffer beim Pflichtspiel-Debüt für Schwarz-Rot machte dabei besonders Montrell Culbreath auf sich aufmerksam. Während der 18-Jährige am Samstagabend sicherlich gerne ein zweites Mal gegen die Leipziger einnetzen würde, kommen die offensivstarken Gäste mit der breiten Brust aus fünf Bundesliga-Siegen in Folge in die BayArena. Dass die Werkself deshalb einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans angewiesen ist, weiß die Nordkurve12 und hat erneut zur „Finally Red“-Aktion im Saison-Endspurt aufgerufen. Die Kurzpässe.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat in dieser Woche gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die männliche sowie weibliche Top-Auswahl der Bundesligasaison 2025/26 bekanntgegeben. Bayer 04-Stürmerin Vanessa Fudalla steht in der Startelf des Frauen-„Team of the Season“. Bei den Männern wurden Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia in den erweiterten Kreis als sogenannte Bench Player gewählt.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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