
Benjamin Henrichs aktuell die besten Beispiele für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei Bayer 04“, sagte Schade.
Die Vortragsreihe eröffneten am Samstagmorgen Jim McGuinness und Simon Hartley. Jim McGuinness ist Performance Consultant beim schottischen Spitzenclub Celtic Glasgow. Er wuchs im irischen County Donegal auf und war als Teenager Mitglied des Gaelic Football Teams. 1992 gewann er mit Donegal den irischen Meistertitel. In seiner sportlichen Karriere als Spieler, Kapitän und Spielertrainer folgten viele weitere Titel. McGuinness’ Erfolge fanden auch über die Grenzen Irlands hinaus große Anerkennung. Mittlerweile arbeitet er über seine Rolle als sportpsychologischer Berater hinaus auch als Co-Trainer der U20-Mannschaft von Celtic Glasgow. In Leverkusen hielt McGuinness gemeinsam mit Simon Hartley einen Vortrag unter dem Titel „Until Victory Always – Immer bis zum Sieg“.
Auch Simon Hartley ist weltweit anerkannt als sportpsychologischer Berater und Experte für High Performance. Hartley arbeitete in der englischen Premier League, der britischen Rugby Union, der Super League und mit Sportlern des britischen Olympiateams. Darüber hinaus coachte Hartley Weltmeister, Sportler aus den weltweiten Top 5, olympische Goldmedaillengewinner und begleitete Teams auf dem Weg zum Sieg bei Weltmeisterschaften.
Um „Potenzialentwicklung in Teams“ ging es anschließend bei Prof. Dr. Gerald Hüther. Der Neurobiologe ist auch aktiv im Vorstand der Akademie für Potenzialentfaltung und einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. In seinem neuesten Buch „Rettet das Spiel – Weil Leben mehr als Funktionieren ist“ (verfasst mit Co-Autor Christoph Quarch) thematisiert er die Bedeutung des Spielens für die Entfaltung menschlichen Potenzials.
Interessante Einblicke gewährte im letzten Vortrag auch Richard LePage. Der Director of Coaching and Performance bei Cirque du Soleil ist seit 18 Jahren im Spitzensport tätig und sprach zum Thema „Wie man eine Umgebung für Höchstleistung schafft“. Für ihn ist die ganzheitliche Ausbildung des Athleten die Schlüsselkomponente der Entwicklung von Höchstleitung. Sollte früher „Leistung entwickelt“ werden, so geht es heute aus LePages Sicht vor allem darum, „den Athleten zu entwickeln“– während dieser selbst die Verantwortung für seine eigene Leistungübernimmt.
„Wir wollten wieder über den Tellerrand schauen und den Teilnehmern viele Anregungen und Denkanstöße geben – ich glaube, das ist uns auch dieses Mal gelungen“, sagte Campus-Organisator Christian Luthardt.
Abgerundet wurde der Bayer 04-Campus am Sonntag von einigen Workshops für die Jugend- und Nachwuchstrainer.


Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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