Zehn Tage liegen zwischen dem Amtsantritt von Hannes Wolf und seinem ersten Bundesligaspiel als Cheftrainer der Werkself an der Seitenlinie. „Es waren sehr gute Einheiten. Wir haben mit einer guten Energie gearbeitet. Wenn man die Jungs sieht, gibt das schon Hoffnung auf das, was jetzt kommt“, betonte der 39-Jährige und ergänzt: „Wir haben in dieser Zeit zahlreiche Informationen gesammelt und diese auf die für uns zentralen Aspekte heruntergebrochen.“
Wolf, der sein Trainerteam um „Co“ Peter Hermann als ein gut funktionierendes Konstrukt beschreibt, will die Spielphilosophie des Werksklubs mit einem hohen Ballbesitz-Anteil sowie aktiven Spiel beibehalten. „Aber“, so der gebürtige Bochumer weiter, „die Phasen ohne Ballbesitz haben in unserer Vorbereitung natürlich auch eine zentrale Rolle eingenommen.“
Der Auftaktgegner von Wolf reist indes mit zuletzt zwölf Pflichtspielen ohne Sieg im Rücken an. Gäste-Trainer Dimitrios Grammozis kann in der BayArena aber aller Voraussicht nach auf seinen wiedergenesenen Sturm-Routinier Klaas-Jan Huntelaar zurückgreifen. Der 37-Jährige stehe ebenso vor einer Rückkehr wie Salif Sane, Mark Uth und Goncalo Paciencia.
Wolf sagte über Schalke 04: „Man kann sie von zwei Perspektiven betrachten – mit Blick auf die Tabelle oder auf den Kader. Sie haben viele gute Spieler in ihren Reihen. Daher brauchen wir unsere beste Leistung, um zu gewinnen. Und darum geht es am Ende des Tages.“
Während die Nationalspieler wie Jonathan Tah oder Florian Wirtz im Laufe der Woche nach Leverkusen zurückgekehrt sind, schufteten die übrigen Werkself-Profis seit Wochenbeginn täglich an der Dhünn. Wolfs Trainingseinheiten dauerten meist 90 Minuten und mehr an. Torhüter Lukas Hradecky kehrte nach überstandener Achillessehnen-Verletzung zurück und stellt laut seines Cheftrainers eine ernste Option für das Heimduell mit S04 dar. Wolf: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Lukas spielt, ist sehr hoch. Aber wir werden nochmal mit ihm sprechen.“
Paulinho und Daley Sinkgraven absolvierten zuletzt zwar Teile des Mannschaftstrainings, kommen für den Spieltags-Kader aber ebenso noch nicht in Frage wie Lars Bender. Ob Moussa Diaby nach überstandener COVID-19-Infektion und Quarantäne ins Aufgebot rücken kann, ließ Wolf am Freitag offen. Fest steht allerdings, dass Charles Aránguiz auch nach dem Trainerwechsel weiter die Kapitänsbinde tragen wird. „An der Kapitäns-Hierarchie wird sich nichts ändern. Charly ist ein sehr verdienter Spieler in diesem Verein, dem wir ganz sicher nicht die Binde wegnehmen“, so die Begründung des 39-Jährigen.
Mit der Pressekonferenz am Freitagmittag begann für Hannes Wolf die unmittelbare Vorbereitung auf sein Debüt unterm Bayer-Kreuz. Am Abend wird sich der schwarz-rote Tross versammeln, letzte Besprechungen sind geplant. „Es gilt, mit der nötigen Ruhe aber auch Intensität voll da zu sein“, erklärte Wolf, der abschließend betonte: „Es ist das zweite Ostern im Schatten der Pandemie und leider dürfen auch weiterhin keine Fans im Stadion sein. Dementsprechend wollen wir vor allem unseren Fans eine Freude machen und das Spiel gewinnen.“
Das Heimspiel gegen S04 wird unter dem Motto #Morethanfootball stehen – denn Fußball ist mehr als nur ein Spiel. Darauf weist Bayer 04 in diesen Wochen im Rahmen der #Morethanfootball Action Weeks mit über 100 Mitstreitern aus ganz Europa gemeinsam hin. Inklusion, Teilhabe sowie die Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders sind dabei nur eine kleine Auswahl an Themen, die fester Bestandteil der DNA von Bayer 04 sind.

Torhüter Lukas Hradecky sowie Stürmer Emrehan Gedikli fungieren im Rahmen der #Morethanfootball Action Weeks als Botschafter des Werksklubs. Hradecky erklärt: „Die Liebe zum Fußball hat uns zu Profisportlern gemacht. Ohne diese Leidenschaft wären wir alle nicht da, wo wir jetzt sind. Diese Leidenschaft teilen wir mit Millionen Fußballerinnen und Fußballern auf der ganzen Welt. Eine Leidenschaft, die uns miteinander verbindet – auf und neben dem Fußballplatz. We are #Morethanfootball.“
Weitere Infos zur Partie:
Übertragung: Sky und Werks11 Radio
Schiedsrichter: Der Unparteiische wird am Tag des Spiels bekanntgegeben

Bayer 04 sichert sich zur kommenden Saison die Dienste des serbischen U19-Nationalspielers Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer von Roter Stern Belgrad nach Leverkusen und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Das 1,98 Meter große Sturm-Juwel gilt als eines der vielversprechendsten Angreifer-Talente Europas und überzeugte zuletzt mit starken Leistungen im Profi- und Nachwuchsbereich. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes und Direktor Fußball Kim Falkenberg loben besonders seine Abschlussstärke, Kopfballqualitäten und physische Präsenz im Strafraum.
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