
Mitchell, mit dem 4:1 in Paderborn ist euch der Rückrunden-Auftakt glänzend gelungen. Wie hast du das Spiel erlebt?
Zum Start der Rückrunde ist es immer wichtig, das erste Pflichtspiel zu gewinnen. Das tut gut. Zumal wir uns in der Hinrunde zweimal gegen Paderborn schwer getan haben. Jetzt hatten wir sie gut im Griff und haben verdient mit 4:1 gewonnen.
Du hast nach deinem Bänderriss im Sprunggelenk aus dem vergangenen November erstmals wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz gestanden. Wie fühlst du dich körperlich?
Natürlich bin ich noch nicht bei einhundert Prozent. Ich konnte aber im Trainingslager gut arbeiten, habe alle Einheiten absolviert und fühle mich von Woche zu Woche besser. So ein Einsatz wie der in Paderborn hilft natürlich. In ein, zwei Wochen bin ich wahrscheinlich wieder voll da.
Der Trainer hat dich in der Schlussviertelstunde auf die Linksverteidiger-Position beordert. Hattest du diese Position zuvor schon mal inne?
Ja. Gegen den SC Paderborn. Beim 1:0 im Pokal. Damals war aber schon vor dem Spiel klar, dass ich dort von Beginn an auflaufen werde. Somit hatte ich die Position schon im Training spielen können. Das war definitiv eine Hilfe. Zumal ich auch bei den Bayern schon mal hinten links aufgelaufen bin. Jetzt war der Einsatz aber eher spontan. Es hat schon ein paar Minuten gebraucht, bis ich richtig drin war. Alles ist nun einmal spiegelverkehrt.
Düsseldorf braucht im Ringen gegen den Abstieg jeden Punkt, ihr habt auf der anderen Seite nichts zu verschenken im Kampf um die internationalen Plätze. Was für eine Partie erwartest du?
Wir nehmen die Aufgabe sicherlich nicht auf die leichte Schulter. In der Hinrunde haben wir oft gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte liegen gelassen. Das wollen wir jetzt besser machen. Wenn wir mit einer ähnlichen Einstellung wie in Paderborn auftreten, ist die Chance groß, dass wir als Sieger vom Platz gehen
Bayer 04 ist auswärts mit der meistgefürchtete Gegner, daheim in der BayArena läuft es hingegen weniger gut. Wie könnt ihr in der Rückrunde zu alter Heimstärke zurückfinden?
Das können wir nur gemeinsam mit den Fans schaffen. Dabei ist es immer hilfreich, wenn der erste Impuls von der Mannschaft ausgeht. Wir wollen von der ersten Minute an Vollgas geben und schon durch unsere Körpersprache zeigen, dass es heute nur einen Sieger geben kann.

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