
Obwohl die Mainzer von Beginn an mit enormem Druck agierten, hatte die Werkself lange Zeit alle Trümpfe in der Hand. Patrik Schick gelang mit einem noch entscheidend abgefälschten Schuss aus der Distanz (35.) die schmeichelhafte Pausenführung der Leverkusener. In Hälfte zwei kam Mainz nach einem unberechtigten Freistoß durch Aaron zum Ausgleich (57.). Die erneute Werkself-Führung durch den für den verletzten Schick eingewechselten Lucas Alario (74.) ließen Hoffnungen auf den fünften Sieg in Folge aufkommen. Doch die Mainzer konterten in der Schlussphase: Der Doppelschlag ihrer beiden Joker Boetius (84.) und Ingvartsen (88.) entriss Bayer 04 noch jeglichen Ertrag. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.
„Auch wenn es vor dem Freistoß zum 1:1 kein Foul war, ist die Niederlage nicht unverdient. Man muss auch anerkennen, dass es Mainz richtig gut gemacht hat“, resümierte Lukas Hradecky mit einiger Ernüchterung. Doch der Kapitän richtete den Blick sogleich wieder kämpferisch nach vorn: „Wir müssen das jetzt analysieren, ab Montag gut arbeiten und dann das nächste Spiel gewinnen. Es gibt überhaupt keinen Grund, auf einmal alles negativ zu sehen, was die vergangenen Wochen noch so gut war.“ Der Devise „Mund abputzen, weitermachen!“ entsprang auch das Statement von Robert Andrich: „Wir werden gegen Bielefeld zeigen, dass das heute Abend ein Ausrutscher war.“

Die Mittelstürmer machten ihren Job: Das Führungstor von Patrik Schick bedeutete bereits den 20. Saisontreffer des Tschechen, der sich anschickt, den Klub-Rekord von Stefan Kießling (25 Tore in der Spielzeit 2012/13) anzugreifen. Auch Lucas Alario war nach seiner Einwechslung sofort hellwach und bewies seine Qualität im Abschluss mit dem trockenen Schuss zum 2:1. Der Argentinier hätte an diesem Abend sogar zum alles entscheidenden Mann werden können, wenn ihm in der 81. Minute allein vor FSV-Keeper Zentner das 3:1 gelungen wäre.
In einigen Werten wies die Werkself in Mainz sogar Vorteile auf. Sowohl bei der Passquote (81 Prozent bei Bayer 04 gegenüber 74 Prozent auf Mainzer Seite), als auch bei der Zweikampfquote (56 zu 44 Prozent) und dem Ballbesitz (60 zu 40 Prozent) lagen die Leverkusener vorn. In der wesentlichen Kategorie indes waren die Mainzer diesmal nicht zu schlagen: 18 zu 7 Torschüsse lautete die Bilanz zu Gunsten des FSV.

Über den großen Unterhaltungswert der Partie waren sich die Berichterstatter ziemlich einig. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat „ein weiteres wildes Fußballspiel mit Leverkusener Beteiligung“ gesehen, die Rheinische Post eine „spannende Partie mit vielen Wendungen“, in der „beide Teams gewillt wirkten, eine Entscheidung herbeizuführen“. Auch die Stärke der Gastgeber findet viel Erwähnung in den Medien: kicker online schreibt von „Mainzer Mentalitätsmonstern“, die Frankfurter Rundschau von „garstigen Mainzern in einem fulminanten Spiel“.
Für Bayer 04 geht es am Samstag, 26. Februar, mit dem Heimspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld weiter (Anstoß: 15.30 Uhr). Eine Woche später zur gleichen Zeit sind die Leverkusener dann beim Branchenführer gefordert: Am 5. März trifft die Werkself in der Allianz Arena auf den FC Bayern München.

Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Was für ein Spiel für die U19 von Bayer 04: Beim 4:3-Erfolg beim VfL Bochum 1848 drehte die junge Werkself die Partie spektakulär in der Nachspielzeit. Einen schwereren Stand hatte die U17, die beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 unterlag. Großen Jubel gab es dafür bei gleich drei Juniorinnen-Teams, die teils gegen ältere Gegnerinnen den Einzug in die jeweiligen Finals des Kreispokals perfekt machten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Auch in der zweiten Länderspielperiode der Saison 2026/27 reisen wieder Bayer 04-Nachwuchsakteure zu ihren Nationalteams – darunter wie so häufig auch DFB-Auswahlen.
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