Werkself Nachdreher zu #FCAB04: Bessere Zahlen, aber keine Punkte

In einer ereignisarmen Partie ist die Werkself am Freitagabend erstmals in einem Auswärtsspiel beim FC Augsburg ohne Punkte geblieben. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Mergim Berisha nach einer Ecke in der 55. Minute per Kopfball. Der Werkself Nachdreher...
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ZUSAMMENFASSUNG: ECKBALL FÜHRT ZUM SIEG

Die Anfangsphase der kampfbetonten Partie gehörte dem Team von Cheftrainer Xabi Alonso, das in den ersten Minuten durch hohes Tempo - allen voran von Moussa Diaby - zu überzeugen wusste. Der Franzose traf in der 29. Minute das Aluminium, sein Landsmann und Teamkollege Amine Adli kam eine Minute später zu einer weiteren guten Gelegenheit. Im entscheidenden Pass agierten die Gäste aus Leverkusen jedoch meist zu ungenau. So ging es torlos in die Kabinen. In Durchgang zwei waren es dann die Hausherren, die zunehmend besser ins Spiel fanden,  ein von Augsburgs Arne Engels geschlagener Eckstoß von der rechten Seite landete beim frei stehenden Mergim Berisha, der diesen per Kopf zur 1:0-Führung verwandelte (55.). Nach dem Gegentreffer versuchte sich Schwarz-Rot zwar immer wieder, blieb aber meist nicht zwanghaft genug in der Offensive. Somit blieb es beim 1:0-Erfolg für die Augsburger. HIER geht's zum ausführlichen Spielbericht!

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STIMMEN: „IN HOFFENHEIM REAKTION ZEIGEN“

Robert Andrich äußerte sich nach der Partie am Mikrofon von Werkself-TV selbstkritisch: „Wir haben uns vor allem in der zweiten Hälfte den Schneid abkaufen lassen und da ein vermeidbares Gegentor bekommen. In den wichtigen Momenten haben wir den Zweikampf nicht gewonnen. Die Führung haben sie durch ihre Energie und die Kulisse über die Bühne gebracht.“ Für die kommenden Partien forderte die Nr. 8 der Werkself mehr Ordnung und Kaltschnäuzigkeit.

Kapitän Lukas Hradecky sah dies ähnlich: „Wir müssen unsere Sinne schärfen, abgezockter sein und Lust haben, jedes Spiel wirklich gewinnen zu wollen. Wir müssen das in unsere Köpfe rein kriegen, dass es nicht ohne geht.“ Der Torhüter ergänzte: „Ich weiß, dass wir das können. Deswegen wollen und müssen wir gegen Hoffenheim eine Reaktion zeigen.“

PERSONAL: DIABY UND ADLI MIT JUBILÄUM

Bei der Partie gegen den FCA feierten gleich zwei Werkself-Akteure ein besonderes Jubiläum: Moussa Diaby absolvierte sein 150. Spiel für Schwarz-Rot, für Amine Adli war es die 50. Partie im Trikot der Werkself - weiter so! Außerdem gaben die beiden Winter-Zugänge Patrick Pentz und Noah Mbamba ihre Premieren im Spieltags-Kader. Herzlich willkommen, Jungs!

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STATISTIK: WERKSELF MIT BESSEREN ZAHLEN

Nase vorn: Mit 13 Schüssen aufs Tor hat die Werkself mehr Abschlüsse abgegeben als die Hausherren (Augsburg: 10), gleiches galt für den Ballbesitz von 60 Prozent. Zudem konnten die Gäste 51 Prozent aller Zweikämpfe gewinnen und überzeugten mit einer Passquote von 83 Prozent, der FCA kam auf 74 Prozent.

PRESSESCHAU: „ENGAGIERTER AUFTRITT DIABYS“

Die Rheinische Post titelte: „Leverkusen gehen in Augsburg die Ideen aus“ und beschrieb das Geschehen wie folgt: „Vorne harmlos, hinten unaufmerksam“. Die Kölnische Rundschau beschrieb das Ergebnis als einen „unangenehmen Rückschlag“ und ergänzte: „Leverkusen kommt nie richtig ins Spiel und verliert mit 0:1 bei kampfstarken Augsburgern“. Der Leverkusener Anzeiger fasste die Niederlage als „Mittellos in Augsburg“ zusammen, fand dennoch lobende Worte für den erneut auffälligen Moussa Diaby: „Engagierter Auftritt des Franzosen. Von ihm ging die größte Gefahr für Augsburg aus. Pech beim Pfostenschuss nach einer halben Stunde.“

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AUSBLICK: ERNEUT AUSWÄRTS GEFRAGT

Die Werkself ist zurück in Leverkusen und bestreitet am Samstagmittag noch ein öffentliches Training vor den Toren der BayArena. Nach einer regulären Trainingswoche mit zwei weiteren öffentlichen Einheiten am Dienstag, 7. Februar, und Mittwoch, 8. Februar, jeweils ab 11 Uhr wartet am kommenden Wochenende erneut ein Auswärtsspiel auf Schwarz-Rot. Dann reisen Lukas Hradecky und Co. nach Sinsheim zur TSG 1899 Hoffenheim. Anstoß in der PreZero Arena ist am Samstag, 11. Februar, um 15.30 Uhr. Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt danach nicht: Fünf Tage später, am Donnerstag, 16. Februar (Anstoß: 21 Uhr), gastiert die AS Monaco zum Europa-League-Spiel in der BayArena.

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