
Ohne Abwehrchef Jonathan Tah (Infekt) im Kader, dafür mit Torhüter und Kapitän Lukas Hradecky in der Startelf lief die spielbestimmende Werkself gegen tiefstehende Gäste lange ohne Ertrag an. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff war Moussa Diaby dann aber doch noch erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel glich VfB-Neuzugang Tiago Tomás aus (49.), Amine Adli bescherte allerdings nur drei Minuten später die erneute Führung für Schwarz-Rot. Florian Wirtz machte in der Schlussphase mit seinem 3:1 den vermeintlichen Deckel drauf (86.). Erneut Tomás antworte zwei Minuten später, doch Patrik Schick mit seinem 19. Saisontor machte in der letzten Minute endgültig den Sack zu und traf zum 4:2-Endstand. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.
10.000 Zuschauer durften auf Grundlage der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW am Abend in der BayArena dabei sein – ganz zur Freude der Werkself-Profis. „Wir sind sehr glücklich, dass die Fans zurück sind. Dadurch hat es noch einmal deutlich mehr Spaß gemacht“, so Torschütze Florian Wirtz. Zum Resultat sagte der 18-Jährige: „Das waren drei weitere wichtige Punkte für uns!“ Rückhalt Lukas Hradecky ergänzte: „Wir arbeiten füreinander. Unsere Einstellung und Aggressivität haben erneut gestimmt.“

Cheftrainer Gerardo Seoane lobte im Nachgang auch den Vorletzten Stuttgart. Der VfB habe „es uns sehr schwer gemacht. Es gab kaum Räume, weder in den Zwischenräumen noch in der Tiefe.“ Dennoch gehe der Sieg über die gesamte Spielzeit gesehen in Ordnung.
Mit seinem Tor und seiner Vorlage hatte Spielmacher Florian Wirtz wieder einmal einen großen Anteil am Erfolg der Werkself. 7 Treffer sowie 10 Torvorlagen stehen für den 18-Jährigen in der laufenden Saison bereits zu Buche. Chefcoach Gerardo Seoane über den Youngster: „Florian ist sehr effizient im Strafraum, er trifft die richtigen Entscheidungen und hat eine außergewöhnliche mentale Stärke. Was er jede Woche zeigt, überrascht uns immer wieder, auch wenn wir ihn die ganze Woche sehen.“ So gab’s für Wirtz in der BILD am Sonntag die Bestnote, dazu wurde er von den Bayer 04-Fans auf Twitter zum „Man of the Match“ gewählt.
Vier Siege und ein Remis – so lautet die beeindruckende Ausbeute von Schwarz-Rot im Kalenderjahr 2022. Damit rangiert die Werkself in der Rückrunden-Tabelle weiter auf Platz eins. Bis auf die ausgeglichene Zweikampfquote waren die Gastgeber dem VfB am Abend zudem in allen Statistiken überlegen: 20 Torschüssen stehen den 7 der Schwaben gegenüber und die Passquote liegt bei 88 Prozent (VfB: 75 Prozent), zudem verfügte die Seoane-Elf über starke 71 Prozent Ballbesitz. Ein demnach am Ende verdienter Erfolg.
„Bayer setzt seinen Lauf fort“, titelt die Rheinische Post. Weiter heißt es: „Die Werkself setzt ihren Kurs Richtung Champions League fort. […] Die Anfangsphase gehörte klar den Leverkusenern, die den Gästen aus Baden-Württemberg kaum Raum zur Entfaltung ließen und in vielen bisweilen auch brenzligen Situationen ihre Kombinationssicherheit zur Schau stellten.“ Die WAZ spricht derweil von einer Werkself, die „weiterhin wie im Rausch spielt“, die BILD am Sonntag schreibt vom „nächsten Leverkusener Tor-Spektakel“. Für den Kölner Stadt-Anzeiger ist Schwarz-Rot aktuell „offensiv das Maß der Dinge in der Liga“. Und weiter: „Leverkusens Jagd auf Platz zwei kann weitergehen. Von hinten droht Bayer 04 in der Tabelle aktuell kaum Gefahr. Die Offensivwucht der Werkself ist aktuell ein Alleinstellungsmerkmal in der Bundesliga.“

Das kommende Auswärtsspiel bestreitet die Werkself am Freitag, 18. Februar (Anstoß: 20.30 Uhr), beim 1. FSV Mainz 05. Eine Woche später folgt das Heimspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld, am 5. März kommt es dann zum Topspiel beim Spitzenreiter FC Bayern München.

1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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Mit sieben Zählern steht der 1. FSV Mainz 05 aktuell punktgleich mit dem sechstplatzierten Bayer 04 auf Rang sieben. Beim direkten Duell am heutigen Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei RTL und Sky sowie im Werkself-Radio), muss die Werkself vor allem auf ein treffsicheres Offensiv-Duo der Rheinhessen aufpassen. Für kurzentschlossene Leverkusener Fans gibt es vor Ort an der Tageskasse noch Resttickets. Wer Schwarz-Rot dagegen von zu Hause aus verfolgt, hat die Wahl: RTL überträgt das Spiel im Free-TV, im Werkself-Radio gibt es zudem die Expertise des ehemaligen Bayer 04-Profis Falko Götz aufs Ohr. Die Kurzpässe.
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Am 5. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 reist die Werkself zum 1. FSV Mainz 05. Anpfiff ist am Samstag, 10. Oktober, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie in der MEWA ARENA zusammengefasst.
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Zurück aus der Länderspielpause: Am Samstag, 10. Oktober (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim 1. FSV Mainz 05. Vor dem Duell in der MEWA ARENA gegen den Tabellensechsten sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Arbeit in der ungewohnt langen Abstellungsperiode. Außerdem äußerte sich der Spanier auf Nachfrage zu einigen Personalien, darunter Ibrahim Maza.
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