Werkself Nachdreher zu #B04SCF: Keine Punkte trotz Schick-Treffer

Auch im dritten Heimspiel der Saison 2022/23 ist die Werkself ohne Zähler geblieben. Alles zum 2:3 gegen den SC Freiburg gibt's im Werkself Nachdreher...
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Zusammenfassung: Doppelschlag als Knackpunkt

Mit zwei Neuen in der Startelf kam die Werkself gut ins Spiel - und durch Kerem Demirbay in Führung (16.). In der Folge kämpften die Gastgeber um jeden Ball und nahmen den knappen, aber verdienten Vorsprung mit in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff meldeten sich die Freiburger jedoch zurück und hatten das Ergebnis durch Matthias Ginter (48.) und Michael Gregoritsch (51.) schnell gedreht. Patrik Schick egalisierte in Minute 65 zwar wieder, doch SCF-Einwechselspieler Ritsu Doan brachte den neuen Tabellenführer aus dem Breisgau mit seinem Treffer zum 3:2-Endstand erneut in Front (72.). HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

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Stimmen: „Einfach zu erklären“

Robert Andrich hatte für die Niederlage nach Abpfiff folgende Erklärung parat: „Zwei Standard-Tore und ein individueller Fehler: Die Niederlage heute ist einfach zu erklären.“ Auf die Nachfrage, welche Dinge das Team nun für die anstehenden Aufgaben aus dem Duell mit Freiburg mitnehmen kann, entgegnete der 27-Jährige: „Die Kompaktheit in Halbzeit eins und die Spielfreude, die wir trotz des Doppelpacks nach der Pause gezeigt haben.“

„Eine ärgerliche Niederlage. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gezeigt, vor allem in der Verteidigung. Schlussendlich haben wir das Spiel verloren, weil wir in zwei, drei Situationen nicht so konsequent verteidigt haben, wie in der ersten Halbzeit“, ordnete Cheftrainer Gerardo Seoane auf der Pressekonferenz im Nachgang das Geschehen ein.

Personal: Vorlage beim Debüt

Nach einer Stunde war es soweit: Gemeinsam mit Charles Aránguiz und Sardar Azmoun betrat Callum Hudson-Odoi erstmals den Rasen der BayArena. Bei seinem Debüt für Bayer 04 agierte der Neuzugang des FC Chelsea offensiv auffällig - und schlug nach 65 Minuten eine maßgenaue Flanke auf den Kopf von Patrik Schick, der daraufhin zum zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 2:2 einnickte. Nach seinem ersten Einsatz für Bayer 04 sagte der Flügelspieler aus England: „Ich hätte mir einen Sieg in meinem ersten Heimspiel gewünscht, aber leider hat es heute nicht gereicht. Wir müssen weiter hart arbeiten und dranbleiben!“

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Statistik: Deutlich mehr Torschüsse

In den Punkten Ballbesitz sowie Zweikampfquote haben sich beide Teams nichts genommen, auch die Passquote hat sich in den 90 Minuten jeweils bei rund 85 Prozent eingependelt. Bei den Torabschlüssen hatte die Werkself mit 15 Schüssen gegenüber dem SCF (6) zwar klar die Nase vorne - die Streich-Elf wandelte davon allerdings die Hälfte (!) in eigene Treffer um.

Presseschau: Effiziente Freiburger

Die Sportgazetten beschäftigten sich im Nachgang vor allem mit dem neuen Ligaprimus aus dem Breisgau. BILD am Sonntag verwertete eine historische Kennzahl: „Erstmals seit dem ersten Spieltag 2000/01 grüßt Freiburg von der Tabellenspitze.“ Die Leistungen von Odilon Kossounou, Moussa Diaby und Neuling Callum Hudson-Odoi bewertete das Blatt mit der Note „2“. Die Rheinische Post etwa stellte die „unfassbare Effizienz“ der Gäste heraus, die mit drei Chancen drei Tore erzielt hätten. Der Kölner Stadt-Anzeiger hob in seiner Spielberichts-Rubrik Das war gut Folgendes heraus: „Die defensive Ordnung in der ersten Halbzeit und die Energie nach dem Systemwechsel im Rückstand. Hier hätte Bayer 04 mehr Tore erzielen können als das eine zum zwischenzeitlichen 2:2. Pech und mangelnde Präzision verhinderten das jedoch.“

Ausblick: Erst Brügge, dann Berlin

Nach dem Heimduell mit den Breisgauern stehen für die Werkself zwei Auswärtsspiele auf dem Plan. Zum Auftakt in die neue Saison in der UEFA Champions League gastiert Schwarz-Rot bereits am Mittwoch, 7. September (Anstoß: 21 Uhr), beim belgischen Meister FC Brügge. Drei Tage später folgt die Bundesligapartie bei Hertha BSC. Der Anpfiff im Berliner Olympiastadion ertönt um 15.30 Uhr.

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