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24.04.2023Bundesliga

Werkself Nachdreher zu #B04RBL: Gnadenlose Effizienz

Der 2:0-Erfolg gegen RB Leipzig vor ausverkauftem Heimbereich in der BayArena bedeutete für die Werkself auch den ersten Heimsieg gegen die Sachsen in der Bundesliga. Dabei legte die Mannschaft von Cheftrainer Xabi Alonso einen geschlossenen Teamauftritt hin. Der Werkself Nachdreher...
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Zusammenfassung: Stabile Defensive, eiskalte Offensive

Den besseren Start in das Topspiel zwischen dem Sechsten und dem Vierten der Bundesliga erwischten die Gäste aus Leipzig, die dominant auftraten, sich vor dem Tor jedoch ungefährlich präsentierten. Die bis dato beste Aktion des Spiels galt Werkself-Profi Piero Hincapie, der seinen Fernschuss an die Querlatte setzte (32.). Acht Minuten später war es Adam Hlozek, der einen Konter zur 1:0-Pausenführung für Bayer 04 veredelte. Nach dem Wiederanpfiff hielt die Werkself hinten die Null – auch dank eines stark aufgelegten Lukas Hradecky. Leipzig lief an, doch das zweite Tor des Tages gehörte ebenfalls den Hausherren: Nach einem Foulspiel im Strafraum an Jeremie Frimpong sah Dominik Szoboszlai Gelb-Rot, den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Nadiem Amiri (86.). Der eingewechselte Mittelfeldmann ließ seinen Emotionen anschließend freien Lauf und setzte zum Jubellauf in Richtung Nordkurve an, um den Heimsieg zu feiern. Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht.

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Stimmen: „Teamgeist und höchste Intensität“

Kapitän Hradecky zeigte sich im Anschluss an die Partie zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben für den Sieg sehr hart gearbeitet. Die Balance ist jetzt besser nach dem schwierigen Start in die Saison. Gerade die Mentalität spielt eine große Rolle. Wir geben aktuell jedes Mal alles, um zu sehen, wofür es am Ende reichen wird.“ Auch Frimpong nannte die Mentalität und den Teamgeist als entscheidende Faktoren: „Es war ein schwieriges Spiel, aber wir haben heute vom Torhüter bis zum Stürmer alles gegeben und es hat sich gelohnt. Es ist eine großartige Leistung mit der Ungeschlagenen-Serie, es fühlt sich gut an. Wir stehen Spiel für Spiel als Team zusammen und geben alles füreinander. Ich denke, das ist momentan entscheidend.“

Auch Jonathan Tah resümierte glücklich: „Seit 13 Spielen ungeschlagen zu sein - das haben wir nur mit Teamgeist und höchster Intensität geschafft.“ Der Abwehrchef richtete den Blick anschließend bereits wieder nach vorn: „Gerade nach den vielen intensiven Englischen Wochen ist es sehr wichtig, diesen weiteren Sieg eingefahren zu haben. Jetzt müssen wir einfach gut regenerieren für die nächsten Aufgaben.“

Personal: Kossounou mit 50. Ligaspiel für Schwarz-Rot

Odilon Kossounou absolvierte gegen Leipzig sein 50. Bundesligaspiel, allesamt natürlich für Bayer 04 - herzlichen Glückwunsch, Odi! Neben dem Rasen sorgte zudem der Bayer 04-Löwenclub in Zusammenarbeit mit der Stadt Leverkusen und dem Stadtsportbund für eine beeindruckende Choreografie und ein großes Fahnenmeer und unterstützte so das Team von der Osttribüne aus!

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Statistik: Leipzig als Sieger der Zahlen

Die effiziente Leistung der Hausherren spiegelte sich auch in den Zahlen wider: Sieben Torschüsse gaben Moussa Diaby und Co. auf das Tor der Leipziger ab, die Gäste schossen 26-mal auf den Leverkusener Kasten. Gleiches galt für den Ballbesitz, den mit 69 Prozent die Roten Bullen bestimmten. Enger war es da bei den Zweikämpfen, dennoch hatten auch hier die Sachsen mit 53 Prozent die Nase vorn. Bei der Passquote kam Schwarz-Rot auf 74 Prozent, RB lag bei 86 Prozent.

Presseschau:  „Bayer setzt Aufholjagd fort“

Die Medien beschäftigten sich im Anschluss allen voran mit der beeindruckenden Serie der Werkself: Seit wettbewerbsübergreifend 13 Pflichtspielen gab es keine Niederlage mehr. Der Leverkusener Anzeiger sprach gar von einem „Höhenflug“, die Bild-Zeitung vom „Leverkusen-Wahnsinn“ und der kicker von einer „seit Wochen starken Form. Beim hart erkämpften Sieg lieferte die Elf von Xabi Alonso eine starke Defensivleistung ab.“ Die Leistungen der Leverkusener Abwehrreihe sowie der Sechser bewertete auch die Rheinische Post positiv: Kossounou und Hincapie erhielten die Note „2“, Tah und Robert Andrich sogar die Bestnote.

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AUSBLICK: Weiteres Topspiel wartet

Nach zwei Europapokal-Wochen in Folge haben die Werkself-Profis nun ein paar Tage Verschnaufpause, ehe das nächste Duell im Kampf um die internationalen Ränge ansteht. Am Samstag, 29. April (Anstoß: 15.30 Uhr), tritt das Team von Xabi Alonso beim Tabellendritten 1. FC Union Berlin an.

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