
Die Werkself begann gewohnt dominant und mit viel Ballbesitz, während Union tief in der eigenen Hälfte engmaschig verteidigte. So war es nach 23 Minuten ein Distanzschuss in den Winkel von Alejandro Grimaldo, der den Weg ebnete. In der Folge kamen Victor Boniface per Kopf sowie Florian Wirtz zu weiteren aussichtsreichen Möglichkeiten, letztlich ging es aber mit dem knappen 1:0-Vorsprung aus Sicht von Bayer 04 in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Hauptstädter präsenter, Odilon Kossounou traf in der besten Phase Unions im Anschluss an eine Ecke mit dem Kopf zum 2:0 (57.) - es war das erste Bundesliga-Tor überhaupt für den Ivorer. Wurde Jeremie Frimpongs Abschluss eine Minute später gerade noch von der Linie gekratzt, erhöhte Jonathan Tah erneut nach einem Standard auf 3:0 (73.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Nathan Tella zehn Minuten später mit seinem ersten Bundesliga-Treffer nach einem perfekt vorgetragenen Konter. Zum ausführlichen Spielbericht geht es HIER.
Granit Xhaka sprach nach Abpfiff von einer „sehr konzentrierten Leistung mit viel Qualität. Trotz der langen Reise unter der Woche (in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku, Anm. d. Red.) haben wir ein super Spiel gemacht.“ Teamkollege Nathan Tella, der in der Schlussphase zum 4:0-Endstand traf, sagte: „Ich bin einfach glücklich gerade, mein erstes Bundesliga-Tor geschossen und mit den Jungs einen weiteren Sieg geholt zu haben. Wir hatten heute viele Chancen, es hätte noch höher ausgehen können.“

Cheftrainer Xabi Alonso fasste das Geschehen so zusammen: „Wir haben mit einer guten Energie und hoher Konzentration gespielt. Union hat sehr eng verteidigt, es gab nicht zu viel Raum.“ Über die Leistungen seines Teams in den vergangenen Wochen sagte der Spanier: „Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir seit der letzten Länderspielpause gemacht haben.“ Angesprochen auf den Klub-Rekord von 31 von 33 möglichen Punkten in der Bundesliga betonte Alonso: „Den Rekord zu knacken, war kein besonderes Ziel. Es ist die Konsequenz der Leistungen. Ich bin stolz auf die Jungs.“
Die Bild-Zeitung vergab an gleich 04 Werkself-Profis Bestnoten: Odilon Kossounou, Jonathan Tah, Alejandro Grimaldo und Florian Wirtz erhielten jeweils eine 1, die sechs weiteren Leverkusener Feldspieler bekamen eine 2. Die Rheinische Post titelte „Bayer überrollt Union Berlin“ und schrieb von einem „Spiel in eine Richtung“. Die Süddeutsche Zeitung sprach von einer „einseitigen Angelegenheit“, der Kölner Stadt-Anzeiger rückte in seiner Überschrift die Standards in den Fokus. Die Überschrift des kicker lautete „Leverkusen lässt auch Union abblitzen“.
Alejandro Grimaldos 1:0-Führungstreffer war bereits sein viertes Tor in dieser Pflichtspielsaison von außerhalb des Strafraums - das ist 2023/24 Höchstwert unter allen Profis aus den europäischen Top-5-Ligen. Jonathan Tahs Stärken im Offensivbereich liegen unterdessen bei Standards: Jedes seiner insgesamt elf Bundesliga-Tore erzielte der 1,95-Meter-Hüne nach einem ruhenden Ball - acht davon nach einer Ecke, drei nach Freistößen.

Die Spielstatistik stützte das deutliche Endergebnis: 69% Ballbesitz, 92% Passquote (Union: 79%) und 18:2-Torschüsse bei einer ausgeglichenen Zweikampfquote sprechen klar für die Werkself, die erneut gleich mehrere Bestmarken aufstellte und Rekorde brach.
So gewann Bayer 04 die vergangenen zwölf Pflichtspiele allesamt - laufender Klub-Rekord innerhalb einer Pflichtspielsaison. In den ersten 17 Pflichtspielen dieser Saison gab es zudem keine einzige Niederlage, das gab es seit dem Bundesliga-Aufstieg 1979 noch nie. In den europäischen Top-5-Ligen ist 2023/24 neben Leverkusen einzig der OGC Nizza aus Frankreich noch ungeschlagen, hat dabei jedoch fünf Partien weniger bestritten als die Werkself. Die nun 31 Punkte nach elf Ligaspielen sorgen für einen weiteren Rekord - es ist die beste Bundesligasaison der Klub-Geschichte. In der Bundesliga-Historie ist das überhaupt die geteilt beste Bilanz aller Teams, nur der FC Bayern München hatte zu diesem Zeitpunkt 2015/16 gleich viele Punkte.
Nach dem Heimsieg gegen Union Berlin geht es in die letzte Länderspielphase des Kalenderjahres, in der erneut zahlreiche Werkself-Profis für ihre Nationalmannschaften im Einsatz sind. Das nächste Ligaduell von Bayer 04 findet am Samstag, 25. November, um 15.30 Uhr beim SV Werder Bremen statt. In der UEFA Europa League heißt der nächste Gegner BK Häcken. Die Partie im schwedischen Göteborg wird am Donnerstag, 30. November, um 21 Uhr angepfiffen. Im Dezember folgen noch einmal sechs Pflichtspiele für die Werkself, dann geht es in die wohlverdienten Festtage.

Beim diesjährigen Para Leichtathletik Heimspiel des TSV Bayer 04 am Samstag, 18. Juli (ab 13 Uhr), wartet auf die Fans und Zuschauenden im Manforter Stadion auf der Fritz-Jacobi-Anlage erneut ein Sport-Spektakel der besonderen Art. Mit dabei sind einige der besten Para Athletinnen und Athleten der Welt – darunter Markus Rehm, der sein Comeback geben wird! Zu sehen ist das Leverkusener Saisonhighlight im kostenfreien Livestream – unterstützt von Bayer 04 – auf den Online-Kanälen des TSV.
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Mitte August geht es für die Werkself auf den viertägigen Trip nach England, um bei den Premier-League-Klubs Nottingham Forest und Newcastle United die beiden finalen Testspiele der Sommer-Vorbereitung 2026/27 zu bestreiten. Das Spiel in Nottingham gegen die Tricky Trees steigt am Mittwoch, 12. August, um 20.45 Uhr (19.45 Uhr Ortszeit) im City Ground. Die Partie gegen die Magpies aus Newcastle findet am Samstag, 15. August, um 16 Uhr (15 Uhr Ortszeit) im stimmungsvollen St. James' Park statt. Alle Infos zum Ticketverkauf für die beiden Duelle.
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Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko läuft! Insgesamt acht Leverkusener nehmen teil an der 23. Ausgabe des Kontinentalturniers, das erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wird. Bayer04.de berichtet über alle Spiele mit Beteiligung der Leverkusener WM-Fahrer.
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Der Auftaktgegner der U19 von Bayer 04 im DFB-Pokal der Junioren 2026/27 steht fest: Die Leverkusener bekommen es in der 1. Runde auswärts mit dem VfV 06 Hildesheim aus Niedersachsen zu tun. Das ergab die Auslosung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main.
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