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27.04.2025Bundesliga

Werkself Nachdreher zu #B04FCA: Unaufgeregt und effektiv

„Die Fans verdienen eine gute Leistung“, hatte Cheftrainer Xabi Alonso im Vorfeld des Heimspiels gegen den FC Augsburg betont. Und nach den 90 Minuten des Duells mit dem formstarken FCA war klar: Eine „gute Leistung“ hat die Werkself auf den Platz gebracht. Großen Anteil am 2:0-Erfolg hatten auch die angesprochenen Fans, die – im Zuge der „Finally Red“-Aktion der Nordkurve12 geschlossen in Rot gekleidet – lautstark für den angemessenen Rahmen sorgten. Der Werkself Nachdreher.
Freude nach Abpfiff

Zusammenfassung: Schick und Buendía treffen vor der Pause

Von Beginn an hielten die Gastgeber den FC Augsburg vom eigenen Tor weg und agierten selbst überaus ballsicher. Folgerichtig verdienten sie sich den Führungstreffer durch einen Distanzschuss von Patrik Schick nach 14 Minuten. Während die Gäste in Hälfte eins ohne Torschuss blieben, erhöhte Emiliano Buendía quasi mit dem Pausenpfiff per sehenswertem Schlenzer auf 2:0 (45.+1). Mitte des zweiten Durchgangs hatte der FCA dann seine beste Phase des Spiels, die Werkself verteidigte jedoch souverän, behielt eine Weiße Weste und fügte den Fuggerstädtern die erste Auswärtsniederlage im laufenden Kalenderjahr zu. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.

Emiliano Buendía und Florian Wirtz

Stimmen: „Seriöses Spiel, hochverdienter Sieg“

Cheftrainer Xabi Alonso: „Es war ein besseres Spiel, mit mehr Energie, Struktur und Seriosität. Wir hatten Kontrolle mit und ohne Ball. Das ist der Weg, den wir weitergehen wollen. Und dafür brauchen wir unsere Fans. Für mich persönlich, aber auch für die Mannschaft ist es sehr wichtig, dass wir hier zu Hause eine so gute Stimmung wie heute haben!“

Jonas Hofmann: „Vor allem in der ersten Halbzeit war es eine hochkonzentrierte Leistung. In der zweiten Halbzeit sind wir etwas passiver geworden. Da dürfen wir dann nichts zulassen - das haben wir aber auch nicht. Insgesamt hatten wir heute mehr Energie, waren defensiv aufmerksamer, haben die Räume gut zugemacht und sind gut angelaufen. Wenn man all das macht, kommt am Ende auch ein Sieg bei rum.“

Robert Andrich: „Insgesamt war es ein sehr seriöses Spiel von uns und ein hochverdienter Sieg. Heute sind wir zufrieden, auch weil wir zu Null gespielt haben. Jetzt geht es weiter, wir wollen auch die nächsten Spiele gewinnen. Für uns geht es in dem Endspurt darum, mit Spaß am Spiel und guten Mannschaftsleistungen die Saison abzuschließen.“

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Presseschau: „Endlich wieder Bayer-Fußball“

Die Medienvertreter beschrieben den Heimsieg der Werkself im Nachgang mit Attributen wie „souverän“, „effektiv“ und „verdient“. Die Zusammenfassung des kicker etwa lautete so: „Leverkusen hat nach einem glanzlosen Auftritt mit 2:0 gegen Augsburg gewonnen. Die Werkself schaltete im zweiten Durchgang in den Verwaltungsmodus, wurde vom FCA aber nie wirklich in Gefahr gebracht.“ Sky hatte einen „sehr spielfreudigen“ Auftritt und einen „verdienten Heimsieg“ gesehen, die Bild-Zeitung „endlich wieder Bayer-Fußball“. Die Rheinische Post bewertete die Leistungen von Jonathan Tah, Nathan Tella, Emiliano Buendía, Florian Wirtz und und Patrik Schick jeweils mit einer 2.

Personal: Schicks beeindruckende Treffer-Quote

Patrik Schick erzielte zum sechsten Mal in der laufenden Bundesligasaison das 1:0. Insgesamt war es sein 19. Saisontor - unter allen Spielern aus den fünf großen europäischen Ligen mit mindestens drei Treffern benötigte der Tscheche dabei im Durchschnitt die wenigsten Minuten pro Tor (74). Zudem unterstrich er einmal mehr die Frühstarter-Qualitäten der Werkself, die in der Liga nun zwölfmal in der Anfangsviertelstunde erfolgreich war - kein Team häufiger.

Der zweite Torschütze des Tages, Emiliano Buendía, hatte zum zweiten Mal in der Bundesliga in der Startelf gestanden und dabei seinen zweiten Treffer in seinen vergangenen drei Bundesligaspielen markiert.

Patrik Schick

Statistik: Defensivstark und mit mehr Abschlüssen

Mit 67 Punkten spielt Bayer 04 die geteilt zweitbeste Bundesligasaison der Klub-Historie (wie 1999/2000), nur in der vergangenen Meister-Spielzeit waren es nach 31 Partien zu diesem Zeitpunkt noch mehr Punkte (81). In den vergangenen vier Bundesliga-Begegnungen behielt die Werkself zudem dreimal eine Weiße Weste und musste dabei nur ein Gegentor hinnehmen (beim 1:1 auf St. Pauli), weniger kassierte kein Bundesligist in diesem Zeitraum (SV Werder Bremen auch 1).

Die Zahlen zum Spiel fielen leicht zugunsten des Doublesiegers aus: 14:11-Torschüsse, 53 Prozent Ballbesitz, 53 Prozent gewonnene Zweikämpfe und eine um einen Prozentpunkt bessere Passquote.

Ausblick: Erst in Freiburg, dann gegen Dortmund

Weiter geht es für die Werkself mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg. Anstoß ist am Sonntag, 4. Mai, um 17.30 Uhr. Anschließend steigt das letzte Heimduell der Saison gegen Borussia Dortmund (Sonntag, 11. Mai, 15.30 Uhr). Für den Saisonabschluss reist der Bayer 04-Tross dann zum 1. FSV Mainz 05 (Samstag, 17. Mai, 15.30 Uhr).

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