
Im Vergleich zum torlosen Remis gegen den 1. FC Union Berlin veränderte Xabi Alonso seine Startelf auf einer Position: Florian Wirtz ersetzte Aleix Garcia im Mittelfeldzentrum und gehörte damit erstmals seit Anfang März wieder zur Anfangsformation. In den ersten Minuten agierten vorerst die Gastgeber mutig und mit mehr Offensivdrang, Manolis Saliakas gehörte nach sieben Minuten die erste Chance der Partie. Auf der Gegenseite schloss Jeremie Frimpong nach einem sehenswerten Spielzug über Wirtz und Nathan Tella ein erstes Mal ab (14.). Nun übernahm die Werkself mehr und mehr die Kontrolle und hatte sich auf das hohe Pressing St. Paulis, erstmals in der laufenden Bundesligasaison ohne Kapitän Jackson Irvine, eingestellt.
In der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab, weitere Chancen blieben vorerst aus. Mit der nächsten Offensivaktion erzielte der Deutsche Meister dann allerdings direkt die Führung: Ein Freistoß von Alejandro Grimaldo aus halbrechter Position landete genau auf dem Kopf von Patrik Schick, der aus kurzer Distanz per Kopf erfolgreich war (32.). Dank dieses 18. Saisontreffers des Tschechen, im Torschützen-Ranking der Bundesliga auf Platz zwei, stand zum Pausenpfiff somit ein knapper Vorsprung zu Buche.







Hälfte zwei begann vorerst ereignisarm, bis Lukas Hradecky nach einer Stunde einen tückischen Freistoß aus spitzem Winkel von St. Paulis Eric Smith stark parierte. Abgesehen von dieser Standardsituation der Gastgeber verteidigten Jonathan Tah und Co. das eigene Tor ansonsten zuverlässig - bis rund eine Viertelstunde vor dem Ende erstmals Jubel auf Seiten der Hausherren im Millerntor-Stadion aufkam: Eine Flanke aus dem Halbfeld landete bei St. Paulis Morgan Guilavogui, der plötzlich frei vor Hradecky stand und einnetzte. Nach Erklärung von Schiedsrichter Sören Storks über die Stadion-Lautsprecher zählte der Treffer aufgrund eines Handspiels des vermeintlichen Schützen aber nicht (74.). Nur vier Minuten später landete der Ball dann erneut im Leverkusener Netz - und dieses Mal war es ein reguläres Tor: Carlo Boukhalfa hatte aus kurzer Distanz zum 1:1 abgestaubt. Nun zeigte sich die Werkself wieder in der Offensive und kam durch Grimaldo und Piero Hincapie zu gleich zwei Möglichkeiten (79., 81.), ließ diese jedoch ungenutzt. So blieb es beim Unentschieden im Millerntor-Stadion.







Am kommenden Samstag, 26. April, gastiert der FC Augsburg in der BayArena. Anstoß ist um 15.30 Uhr. Die weiteren Gegner bis Saisonende heißen SC Freiburg (4. Mai/auswärts), Borussia Dortmund (11. Mai/heim) und 1. FSV Mainz 05 (17. Mai/auswärts).
Die Highlights:
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Die Statistik:
St. Pauli: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Saliakas, Metcalfe (59. Weißhaupt), Smith, Treu - Guilavogui (90.+1 Afolayan), Sinani (90.+1 Saad), Boukhalfa (85. Wagner)
Bayer 04: Hradecky - Tapsoba (89. Buendía), Tah, Hincapie - Frimpong, Palacios, Xhaka, Grimaldo - Wirtz, Tella (89. Boniface) - Schick (66. Adli)
Tore: 0:1 Schick (32.), 1:1 Boukhalfa (78.)
Gelbe Karten: Smith - Hincapie, Hradecky, Frimpong, Tella
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)
Zuschauer: 29.546 im Millerntor-Stadion

Die Frauen-Bundesliga wird ab der kommenden Saison 2027/28 von einem eigenständigen Ligaverband organisiert. Mit dem einstimmigen Beschluss auf dem DFB-Bundestag am Freitagnachmittag ist die Ausgliederung der Liga aus dem Deutschen Fußball-Bund offiziell.
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Nach dem Bundesligaduell gegen RB Leipzig (Sonntag, 20. September, 15.30 Uhr) geht es für einige Werkself-Profis in die erste Länderspielphase der Saison. Die für ihre Nationalmannschaften abgestellten Bayer 04-Spieler und alle Infos zu ihren bevorstehenden Partien im Überblick.
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Der nächste Auftritt vor heimischer Kulisse wartet: Nach dem erfolgreichen Auftakt in der UEFA Europa League gegen NK Celje empfängt die Werkself im Rahmen des 4. Bundesliga-Spieltags 2026/27 RB Leipzig in der BayArena. Die Partie wird am Sonntag, 20. September, um 15.30 Uhr angepfiffen. Auf der Pressekonferenz vor dem Duell sprach Cheftrainer Carles Martínez unter anderem über die Qualitäten des Gegners und die Arbeit an der eigenen Leistung. Zudem gab der Spanier ein Update zu Ibrahim Maza und Montrell Culbreath.
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