
Das Topspiel in der BayArena begann mit einer Hiobsbotschaft aus Sicht von Bayer 04: Bereits nach acht Minuten musste Martin Terrier verletzungsbedingt vom Platz, für ihn kam Piero Hincapie in die Partie. Die Borussia ließ gegen die dominante Werkself defensiv lange wenig bis gar nichts zu - ehe Florian Wirtz in Minute 32 zum Geniestreich ansetzte und seine Klasse-Aktion mit dem Treffer zum 1:0 vollendete. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Kabine. Nach Wiederanpfiff blieben die Hausherren am Drücker, erneut Wirtz erhöhte per Elfmeter auf 2:0 (62.). Dem Strafstoß war ein Handspiel von Gladbachs Julian Weigl vorausgegangen. Für die vorzeitige Entscheidung sorgte dann Patrik Schick - auf Vorlage von Wirtz - gut eine Viertelstunde vor dem Ende. In der Nachspielzeit traf Tim Kleindienst noch zum 1:3-Endstand aus Sicht der Mönchengladbacher. HIER geht’s zum ausführlichen Spielbericht.
„Wir sind sehr zufrieden. Es war ein hartes Spiel und nicht einfach, die Führung zu halten. Mönchengladbach hat gut verteidigt und es ist uns nicht leichtgefallen, da die Räume zu finden“, betonte Cheftrainer Xabi Alonso im Nachgang. „In den letzten zehn Minuten haben wir die Konzentration leider nicht ganz halten können, aber im Großen und Ganzen war es ein gutes Spiel von uns.“
Arthur erklärte seinerseits bei Werkself-TV: „Wir haben ein gutes Spiel gegen eine gute Mannschaft gezeigt. Wir waren sehr konzentriert und sind als Team aufgetreten. Es war ein sehr wichtiger Heimsieg.“ Nathan Tella ergänzte: „Wir sind gut im Rhythmus und wollen das Momentum nutzen für unsere nächste Aufgabe gegen Atletico Madrid. Wir wollen so weitermachen.“







Die Bild-Zeitung schrieb im Anschluss von einer „Wirtz-Gala“ und vergab an den 21-Jährigen die Bestnote. Auch Granit Xhakas Leistung wurde mit der Note 1 bewertet, außerdem erhielten sechs weitere Bayer 04-Profis eine 2. Die Rheinische Post sah einen „souveränen“ Sieg, die Werkself habe „abgeliefert“. Der Kölner Stadt-Anzeiger unterteilte den Nachbericht wie gewohnt in mehrere Kategorien. In „Das war gut“ hieß es: „Das Spiel von Bayer 04. Der Meister dominierte und glänzte punktuell. Florian Wirtz machte dabei erneut den Unterschied. Auch die sechs Wechsel in der Startelf im Vergleich zum 1:0 gegen Mainz unter der Woche funktionierten.“ Der kicker bezog sich in der Überschrift auf den Leverkusener Zweifach-Torschützen des Abends: „Wirtz frech und eiskalt: Leverkusen lässt Gladbach abblitzen“.
Inmitten der mehreren Englischen Wochen hintereinander tauschte Xabi Alonso seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen Mainz unter der Woche auf sechs Positionen - häufiger als in allen Partien zuvor in der laufenden Saison. Zuletzt gab es bei der Werkself so viele Startelf-Wechsel in zwei aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen einer Saison im März 2022.
Nicht zu den sechs Neuen in der Anfangsformation gehörten Florian Wirtz und Patrik Schick, die beiden Leverkusener Torschützen des Abends. Den Treffer Schicks zum 3:0 legte abermals Wirtz auf, es war bereits seine siebte Bundesliga-Vorlage hintereinander für den Tschechen. Insgesamt steht Wirtz in der laufenden Saison nun bei acht Liga-Vorlagen, mehr gab nur Omar Marmoush in Diensten von Eintracht Frankfurt (9). Außerdem war es für den 21-Jährigen schon der zweite Liga-Doppelpack in dieser Spielzeit - jeweils gegen Mönchengladbach.
Für Schick war es seinerseits bereits das zwölfte Bundesliga-Saisontor, alle gelangen ihm in den vergangenen acht Partien. In diesem Zeitraum traf in der Bundesliga kein anderer Spieler annähernd so häufig (kein anderer mehr als sieben Tore).







Bayer 04 hat die Siegesserie in Pflichtspielen auf elf ausgebaut - die längste seit dem Bundesliga-Aufstieg 1979 nach den 14 Partien von September bis November 2023.
Die Zahlen zum Spiel, abseits der erzielten Tore, gestalteten sich unterdessen ausgeglichen: 54 Prozent Ballbesitz und 10:7-Torschüsse sprachen für die Werkself, bei der Zweikampfquote (55 Prozent) hatten die Gäste vom Niederrhein die Nase vorn. Die Passquoten der Teams lagen bei 88 (Bayer 04) bzw. 87 (M'gladbach) Prozent.
Weiter geht es für Bayer 04 in der UEFA Champions League. Im Rahmen des 7. Spieltags der Ligaphase gastiert die Werkself beim spanischen Spitzenteam Atletico Madrid. Anpfiff ist am Dienstag, 21. Januar, um 21 Uhr. Vier Tage später folgt ein weiteres Spitzenduell in der Fremde, dieses Mal in der Bundesliga, bei RB Leipzig (Anstoß: 15.30 Uhr).

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
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Im Sommer 2008 verließ Peter Hermann erstmals Bayer 04. Zuerst ging es für ihn nach Nürnberg, dann begleitete er Jupp Heynckes, mit dem er überaus erfolgreich war. In Leverkusen erarbeiteten sie für Bayer 04 eine lange Ungeschlagen-Serie, in München holte das Erfolgsduo alle Titel, die es zu gewinnen gab. Für Peter Hermann ging es zu Schalke, nach Düsseldorf und zum HSV. Bevor er als DFB-Nachwuchs-Co-Trainer noch einmal einen Anruf aus seiner sportlichen Heimat Leverkusen bekam. In Folge 4 blicken wir auf Peter Hermanns Co-Trainer-Stationen zwischen 2008 und 2021 – und egal, wo er arbeitete, wird nur in höchsten Tönen über ihn gesprochen.
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Anlässlich des internationalen Brustkrebs-Awareness-Monats Oktober steht das Heimspiel der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt ganz im Zeichen des Themas Gesundheit. Mit verschiedenen Aktionen macht der Werksklub rund um die Partie am Samstag, 17. Oktober (Anstoß: 14 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion, live bei MagentaSport und DAZN), auf Brustkrebs und Frauen-Gesundheit aufmerksam und rückt die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung in den Fokus.
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