
Cheftrainer Xabi Alonso nahm im Vergleich zum 3:2-Sieg in Dortmund vier Veränderungen in der Startelf vor, unter anderem begann Matej Kovar anstelle von Lukas Hradecky zwischen den Pfosten. Erstmals in der laufenden Saison ohne den erkälteten Jonathan Tah auf dem Platz und mit Granit Xhaka als Debüt-Kapitän, war der Auftakt ins Spiel direkt von einer längeren Unterbrechung geprägt. Der Mainzer Top-Torjäger Jonathan Burkardt musste behandelt werden und konnte aufgrund einer Muskelverletzung nicht weitermachen, für ihn kam in der vierten Minute Armindo Sieb in die Partie.
Sportlich begann das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und Fünften mit einer unübersichtlichen Aktion im Strafraum der 05er, als Patrik Schick den Ball quer legte und Andreas Hanche-Olsen auf der Linie vor dem eingrätschenden Exequiel Palacios im letzten Moment rettete (8.). Während die Werkself mit zunehmendem Spielverlauf die Dominanz über Ball und Gegner an sich nahm, unterbrachen die intensiv agierenden Gäste den Spielfluss immer wieder mit kleineren Vergehen. Mehr und mehr drückte der Deutsche Doublesieger die Mainzer in ihre eigene Hälfte, Aleix Garcia kam zu einer weiteren Doppelchance (18.). Die nächste gute Gelegenheit hatte Piero Hincapie fünf Minuten später auf dem Fuß. Seinen ersten eigenen Torschuss gab der FSV in Person von Stefan Bell nach knapp einer halben Stunde ab, der Versuch landete aber in den Armen Kovars. Inmitten einer sonst eher ruhigeren Spielphase hielt Florian Wirtz nochmal aus der Ferne drauf (41.), dann ging es torlos in die Kabinen.







Durchgang zwei begann ohne personelle Wechsel - und mit einem traumhaft getretenen Freistoß von Alejandro Grimaldo! Der spanische Feinfuß versenkte den Ball aus 18 Metern halbrechter Position im Winkel und setzte zum verdienten Jubellauf in Richtung Nordkurve an (48.). Auf der Gegenseite parierte Kovar nur zwei Minuten später stark gegen Anthony Caci, und auch gegen Kaishu Sano war eine Rettungstat des Tschechen notwendig (57.). Nun hatte die Werkself wieder die Oberhand, Wirtz setzte nach etwas mehr als einer Stunde zu einem tückischen Fernschuss an. Es folgte eine Phase, in der die Leverkusener zwar dominierten, aber eher auf Sicherheit und Kontrolle statt auf Angriffspressing und Toraktionen aus waren. Mit Beginn der Schlussphase prüfte Jeremie Frimpong von halbrechts Mainz-Keeper Robin Zentner (82.), auch Nathan Tella scheiterte am Schlussmann der Gäste (83.). Mehr passierte nicht - der zehnte Pflichtspielsieg in Serie war perfekt!







Auf die Werkself wartet ein weiteres Bundesliga-Heimspiel in der laufenden Woche: Am Samstag, 18. Januar, erfolgt um 18.30 Uhr der Anpfiff für das Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Es folgen das Gastduell in der UEFA Champions League bei Atletico Madrid (21. Januar) und das Bundesliga-Auswärtsspiel bei RB Leipzig (25. Januar).
Die Highlights:
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Die Statistik:
Bayer 04: Kovar - Mukiele, Tapsoba, Hincapie - Frimpong, Xhaka, Garcia, Grimaldo - Palacios, Wirtz (88. Terrier) - Schick (62. Tella)
Mainz: Zentner - da Costa, Bell (80. Leitsch), Hanche-Olsen - Caci, Sano, Kohr, Mwene (80. Widmer) - Nebel, Lee (66. Hong) - Burkardt (3. Sieb, 66. Weiper)
Tor: 1:0 Grimaldo (48.)
Gelbe Karten: Mukiele, Xhaka - Sieb, Bell, Caci
Gelb-Rot: Henriksen (Cheftrainer)
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 30.210 (ausverkauft) in der BayArena

Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Kristin Kögel und Friederike Repohl haben die Entwicklung der Bayer 04-Frauen in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum andere Spielerinnen. Nun wechselt Mittelfeldspielerin Kögel nach sechs Jahren in Leverkusen zu Racing Straßburg nach Frankreich, während Torhüterin und Kapitänin Repohl, die fünf Jahre unterm Kreuz spielte, ihre Karriere beendet. Im großen Werkself-TV-Interview zum Abschied sprechen die beiden unter anderem über ihre schönsten Erinnerungen an die Zeit bei Bayer 04, Meilensteine mit der Werkself und ihre Wünsche für die Zukunft.
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Der Kader der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison nimmt weiter Form an: Von der Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt, die in der 2. Frauen-Bundesliga beheimatet ist, wechselt die 19 Jahre alte Innenverteidigerin Emily Wallrabenstein nach Leverkusen. Hier hat sie einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.
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