
Dabei konnte Trainer Heiko Herrlich in Wendell einen Rückkehrer begrüßen. Der 24-jährige Außenverteidiger, der nach seinem in Leipzig erlittenen Bänderriss bereits in den vergangenen Tagen individuell mit Ball an seinem Comeback gearbeitet hatte, nahm erstmals wieder am Mannschaftstraining teil – zumindest im ersten Abschnitt. „Wir steigern seine Belastung von Tag zu Tag, das Bremen-Spiel kommt für ihn aber wohl noch zu früh“, sagte Herrlich, der hofft, dass Wendell fürs letzte Saisonspiel gegen Hannover 96 (12. Mai) wieder eine Option wird. Karim Bellarabi stieß derweil erst mit etwas Verzögerung zum Team dazu, nachdem er zuvor in der Werkstatt individuell trainiert hatte und behandelt wurde. Laut Herrlich handelte es sich dabei allerdings lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme.
Gar nicht auf dem Platz standen dagegen Jonathan Tah (Faserriss im Hüftbeuger), Joel Pohjanpalo (Aufbautraining nach Sprunggelenks-Verletzung) und Sven Bender (Muskelverhärtung) – sie absolvierten am Mittwoch ein spezielles Programm in den Funktionsräumen der BayArena. „Bei Sven müssen wir abwarten, wie sein Muskel reagiert und ob es für Samstag reicht“, erklärte der 46-jährige Fußball-Lehrer nach dem Training.
Am Donnerstag (15.30 Uhr) und Freitag (12 Uhr) trainiert die Herrlich-Equipe jeweils einmal, ehe sie sich auf den Weg nach Bremen macht. Beide Einheiten findet jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.


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