
Mit drei Punkten aus den ersten fünf Ligaspielen tritt der Werksklub vor mehr als 40.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion an. „Wir stellen uns den Herausforderungen“, betonte Gerardo Seoane im Vorfeld auf der Pressekonferenz. „Unser Fokus liegt zu einhundert Prozent auf den Punkten, die wir selbst beeinflussen können.“
Der Schweizer Cheftrainer kann gegen Hertha BSC auf das gleiche Personal zurückgreifen, das ihm im Champions-League-Spiel beim FC Brügge (0:1) zur Verfügung gestanden hatte. Vor über 1.200 mitreisenden Werkself-Fans im Berliner Olympiastadion will man sich auch auf die positiven Aspekte aus der zweiten Halbzeit gegen die Belgier besinnen. „Da haben wir viel schnörkelloser nach vorne gespielt, auch defensiv waren wir kompakter“, so Seoane. „Daran gilt es anzuknüpfen.“
Man müsse sich an den positiven Dingen, die es bei den letzten Niederlagen gegeben habe, hochziehen: „Wir müssen uns an den Stärken orientieren und die Punkte ansprechen, die uns um die Resultate bringen.“ Seoane appellierte zudem an ein noch „größeres Solidaritätsgefühl“ in der Mannschaft, Fehler wieder auszubügeln. Und wenn Fehler passieren, müssen wir „genug Offensivaktionen haben, um das Spiel trotzdem zu gewinnen“.
Dem 43-Jährige ist bewusst, dass „ein Erfolgserlebnis das Allerwichtigste ist. Natürlich sind wir nicht zufrieden mit den bisherigen Resultaten.“ Auf die Frage nach seinem eigenen Befinden in der aktuellen Situation, antwortete Seoane: „Schlussendlich geht es für mich darum, das persönliche Empfinden beiseite zu tun und in erster Linie darum, für die Mannschaft Lösungen zu finden.“

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