Den aktuellen Tabellenelften schätzt der Schweizer als „starke Mannschaft“ ein und erwartet ein „toughes Spiel. Sie verteidigen mutig und haben auch offensiv guten Varianten in ihrem Spiel. Sie überzeugen durch gutes Umschaltspiel und bekommen durch vertikale Bälle viel Tempo in ihr Spiel. Das haben sie schon im Hinspiel gezeigt“, so Seoane und ergänzt: „Bochum hat außerdem Spieler mit individueller Qualität. Sie haben einen guten Zielspieler (Sebastian Polter, Anm. d. Red.) und schnelle Flügel.“ Man müsse sich auf sehr viel Speed einstellen.
Auch vor der Atmosphäre im Vonovia Ruhrstadion zollt der Fußballlehrer Respekt: „Sie sind dadurch sehr heimstark. Wir haben uns diese Woche intensiv darauf eingestellt.“ Davon wolle man sich jedoch nicht beeindrucken lassen. Seoane entschlossen: „Als Coach freut man sich, wenn schwierige Spiele, wie zuletzt, mit drei Punkten belohnt werden. Jetzt starten wir in die letzten sechs Spiele der Saison, es gilt das Maximum rauszuholen und unser Ziel zu erreichen.“
Wie bereits in den vergangenen beiden Partien erwartet Seoane auch diesmal wieder eine variable Spielweise von seiner Mannschaft „Wir sind in der Lage, unseren Spielstil anzupassen – sowohl individuell als auch mannschaftlich. Es geht jetzt in der Schlussphase der Saison vor allem darum, positive Resultate zu erzielen.“
Dass in der Schlussphase des Heimspiels gegen Hertha mit Piero Hincapie und Odilon Kossounou auf den Außenpositionen zwei gelernte Innenverteidiger zum Einsatz kamen, sei der Situation geschuldet gewesen. So habe man viel „physische Präsenz“ in den eigenen Reihen gehabt. „Das war für die vielen stehenden Bälle positiv. In der Schlussphase ist das ein probates Mittel“, sagt Seoane, der mit der Performance der beiden fachfremden Abwehrspieler durchaus zufrieden war. „Es gibt natürlich immer Details, wie beispielsweise Abstände, Höhe oder Distanzen, die verbessert werden können. Aber sie haben das okay gemacht.“ Und man solle nicht vergessen, dass Deutschland 2014 mit vier Innenverteidigern in der letzten Linie Weltmeister geworden ist.
Auch von Paulinho auf der 10er-Position ist Seoane überzeugt: „Er hat sich im letzten Spiel gut zwischen den Linien bewegt, ist mit Torschüssen und Vorlagen aktiv im letzten Drittel gewesen. Da können wir sogar noch mutiger sein und ihn öfter anspielen.“ Zumal er durch die beiden Treffer in Wolfsburg ordentlich Selbstvertrauen getankt habe. „Das sieht man im Training. Seine Körpersprache ist anders. Die beiden Auftritte haben ihm gutgetan.“
Personell kann der Cheftrainer der Werkself bei der Partie im Ruhrpott wieder auf Karim Bellarabi setzen. Der Mittelfeldakteur trainierte Mitte dieser Woche individuell, steht dem Team aber nun wieder zur Verfügung.
Neben den Ausfällen der Langzeitverletzten Florian Wirtz, Jeremie Frimpong, Timothy Fosu-Mensah und Amine Adli ist der Einsatz von Sardar Azmoun ungewiss. Der iranische Nationalspieler kuriert derzeit einen Infekt aus: „Wir werden sehen, ob es für Sonntag recht und wenn ja, für wie viele Minuten“, so Seoane.
Das Gäste-Kontingent für die Auswärtspartie beim VfL Bochum 1848 wurde vollständig abgerufen. Demnach reisen 2500 schwarz-rote Fans mit ins Ruhrgebiet, um die Werkself im Vonovia Ruhrstadion zu unterstützen.

Mehr als 30.000 Becher haben die Fans der Werkself über die abgelaufene Spielzeit hinweg gespendet – und damit ein klares Zeichen für gelebte lokale Unterstützung gesetzt. Bayer 04 freut sich darauf, mit dem geballten sozialen Fan-Support auch in die kommende Saison zu gehen. Wie gewohnt können die Besuchenden der BayArena ihre Pfandbecher an den bereitgestellten Containern spenden und damit verschiedensten gemeinnützigen Projekten aus der Region helfen.
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Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten der Mannschaft und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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Neuzugang Miguel Gutiérrez kommt als Champions-League-Sieger, spanischer Meister und Olympiasieger nach Leverkusen. Der von der SSC Neapel verpflichtete 25-jährige Spanier schaut jedoch vielmehr nach vorn – mit der Werkself will er das nächste Erfolgskapitel schreiben. Bayer04.de stellt den spielstarken, offensiv ausgerichteten Linksverteidiger, der künftig die Rückennummer 3 trägt, genauer vor.
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Der Juni stand in Leverkusen wieder ganz unter dem Motto: Ab aufs Rad und Gutes tun! Beim diesjährigen „Stadtradeln“ war Bayer 04 gemeinsam mit dem TSV als Bayer04Sport-Team dabei. Am Ende wurden insgesamt 18.465 Kilometer gesammelt und 3.028 Kilogramm CO2 gespart!
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