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16.09.2022Bundesliga

Seoane vor #B04SVW: „Wollen unsere eigenen Stärken ausspielen“

Am kommenden Samstag, 17. September, bestreitet die Werkself ihr siebtes Bundesligaspiel. Nach dem 2:0-Heimsieg in der Champions League gegen Atlético Madrid am Dienstagabend, empfängt das Team von Cheftrainer Gerardo Seoane nun den SV Werder Bremen in der BayArena (Anstoß: 15.30 Uhr). Für die Partie gegen die Grün-Weißen fordert der Schweizer erneut eine von Beginn an konzentrierte Leistung seines Teams.

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„Es gibt für mich keine Rangliste in der Wichtigkeit von Spielen. Für mich ist immer das nächste Spiel das Wichtigste“, betonte Seoane auf der heutigen Pressekonferenz. „Uns ist gegen Atlético ein sehr gutes Spiel gelungen, welches von beiden Teams taktisch geprägt war. Daher muss ich meiner Mannschaft noch einmal ein großes Kompliment machen. Sie haben über die gesamte Spielzeit diszipliniert gearbeitet“, resümierte der 43-Jährige noch einmal den ersten Heimsieg in der Champions League.

Das positive Resultat habe natürlich Einfluss auf die Gemütslage des Teams gehabt, so der Schweizer Fußballlehrer: „Man hat eine gewisse Zufriedenheit und Stolz gespürt.“ Seoane räumte aber auch ein: „Viele Spieler sind danach sehr müde gewesen – physisch und mental.“

Erneut Kompaktheit und Zweikampfstärke im Fokus

Dennoch wolle man nun auch gegen Werder Bremen an der gezeigten Leistung wieder anknüpfen: „Was wir morgen erneut brauchen werden, ist eine gewisse Kompaktheit. Außerdem müssen wir Zweikampfstärke auf den Platz bringen, um wie gegen Atlético in eigene Beschleunigungsphasen zu kommen“, formulierte Seoane die Zielstellung für das Duell mit den Norddeutschen und ergänzte: „Wir brauchen wieder ein gutes Gespür für das Spiel, denn uns erwartet morgen eine andere Partie.“

Seoane: „Bremen hat viel Energie“

Die Stärken des Gegners sieht Seoane diesmal vor allem im Pressing: „Sie haben viel Energie. laufen immer hoch an, lassen einem wenig Zeit und suchen ständig die Nähe ihres Gegenspielers.“ Auch das Umschaltspiel wird laut dem 43-Jährigen eine entscheidende Komponente sein: „Sie haben zuletzt selbst viele Umschaltsituationen kreieren können, haben aber genauso auch selbst viele angeboten.“ Daher müsse man sich zwar bestmöglich anpassen, wolle aber dennoch vor allem „die eigenen Stärken ausspielen“, gab Seoane die Marschroute vor.

Formation bislang offen

Bei einer konkreten Formation legte sich der Schweizer noch nicht fest: „Das ist immer gegnerabhängig und wie sich ein Spiel entwickelt. Es ist wichtig, dass die Spieler in der Lage sind, auch während der Partie die Positionen zu variieren.“

Personell kann Seoane dabei voraussichtlich auf den gleichen Kader wie gegen die Madrilenen zurückgreifen, räumte jedoch ein: „Nach so einem Spiel ist es völlig normal, dass es der ein oder andere Blessuren davonträgt, daher werden wir uns nun eng mit der medizinischen Abteilung abstimmen.“

Lob für Schick

Zudem fand der 43-Jährige lobende Worte für Stürmer Patrik Schick: „Mir gefällt der Patrik, den ich dieses Jahr sehe, sehr gut. Er läuft viel, kämpft mit den Innenverteidigern, schießt Tore. Insgesamt überzeugt er auch im Training mit einer positiven Art, ist in den schwierigen Wochen vorangegangen und zeigt sich mannschaftsdienlich.“

Adli und Bellarabi im Aufbautraining

Außerdem erfreulich: Amine Adli und Karim Bellarabi sind seit dieser Woche zurück auf dem Platz. Beide befänden sich im Aufbautraining. „Es wird allerdings noch die ein oder andere Woche dauern, bis sie wieder einsteigen können“, betonte Seoane und ergänzte: „Amine ist im Prozess sehr weit, aber wir vermeiden derzeit noch den Kontakt, solange die Stelle nicht genügend gestärkt ist.“ Bei Karim Bellarabi wolle man die Belastung stetig steigern.

29.000 in der BayArena

Für die Partie gegen die Bremer sind aktuell 29.000 Karten verkauft. Zudem haben die Gäste ihr Kontingent fast vollständig ausgeschöpft, 2851 Werder-Fans werden morgen nach Leverkusen reisen.

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