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„Es gibt für mich keine Rangliste in der Wichtigkeit von Spielen. Für mich ist immer das nächste Spiel das Wichtigste“, betonte Seoane auf der heutigen Pressekonferenz. „Uns ist gegen Atlético ein sehr gutes Spiel gelungen, welches von beiden Teams taktisch geprägt war. Daher muss ich meiner Mannschaft noch einmal ein großes Kompliment machen. Sie haben über die gesamte Spielzeit diszipliniert gearbeitet“, resümierte der 43-Jährige noch einmal den ersten Heimsieg in der Champions League.
Das positive Resultat habe natürlich Einfluss auf die Gemütslage des Teams gehabt, so der Schweizer Fußballlehrer: „Man hat eine gewisse Zufriedenheit und Stolz gespürt.“ Seoane räumte aber auch ein: „Viele Spieler sind danach sehr müde gewesen – physisch und mental.“
Dennoch wolle man nun auch gegen Werder Bremen an der gezeigten Leistung wieder anknüpfen: „Was wir morgen erneut brauchen werden, ist eine gewisse Kompaktheit. Außerdem müssen wir Zweikampfstärke auf den Platz bringen, um wie gegen Atlético in eigene Beschleunigungsphasen zu kommen“, formulierte Seoane die Zielstellung für das Duell mit den Norddeutschen und ergänzte: „Wir brauchen wieder ein gutes Gespür für das Spiel, denn uns erwartet morgen eine andere Partie.“
Die Stärken des Gegners sieht Seoane diesmal vor allem im Pressing: „Sie haben viel Energie. laufen immer hoch an, lassen einem wenig Zeit und suchen ständig die Nähe ihres Gegenspielers.“ Auch das Umschaltspiel wird laut dem 43-Jährigen eine entscheidende Komponente sein: „Sie haben zuletzt selbst viele Umschaltsituationen kreieren können, haben aber genauso auch selbst viele angeboten.“ Daher müsse man sich zwar bestmöglich anpassen, wolle aber dennoch vor allem „die eigenen Stärken ausspielen“, gab Seoane die Marschroute vor.
Bei einer konkreten Formation legte sich der Schweizer noch nicht fest: „Das ist immer gegnerabhängig und wie sich ein Spiel entwickelt. Es ist wichtig, dass die Spieler in der Lage sind, auch während der Partie die Positionen zu variieren.“
Personell kann Seoane dabei voraussichtlich auf den gleichen Kader wie gegen die Madrilenen zurückgreifen, räumte jedoch ein: „Nach so einem Spiel ist es völlig normal, dass es der ein oder andere Blessuren davonträgt, daher werden wir uns nun eng mit der medizinischen Abteilung abstimmen.“
Zudem fand der 43-Jährige lobende Worte für Stürmer Patrik Schick: „Mir gefällt der Patrik, den ich dieses Jahr sehe, sehr gut. Er läuft viel, kämpft mit den Innenverteidigern, schießt Tore. Insgesamt überzeugt er auch im Training mit einer positiven Art, ist in den schwierigen Wochen vorangegangen und zeigt sich mannschaftsdienlich.“
Außerdem erfreulich: Amine Adli und Karim Bellarabi sind seit dieser Woche zurück auf dem Platz. Beide befänden sich im Aufbautraining. „Es wird allerdings noch die ein oder andere Woche dauern, bis sie wieder einsteigen können“, betonte Seoane und ergänzte: „Amine ist im Prozess sehr weit, aber wir vermeiden derzeit noch den Kontakt, solange die Stelle nicht genügend gestärkt ist.“ Bei Karim Bellarabi wolle man die Belastung stetig steigern.
Für die Partie gegen die Bremer sind aktuell 29.000 Karten verkauft. Zudem haben die Gäste ihr Kontingent fast vollständig ausgeschöpft, 2851 Werder-Fans werden morgen nach Leverkusen reisen.

Nach dem Wintereinbruch der letzten Wochen wurden alle geplanten Partien der Nachwuchs-Teams im Freien abgesagt. Die meisten Mannschaften waren jedoch ohnehin in der Halle aktiv – und das äußerst erfolgreich: Sowohl die U13 als auch die U16-Juniorinnen gewannen ihre Turniere in Wermelskirchen und auf Schalke. Die U19 landete beim hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup auf Rang 5 und für die U15 stand beim ebenfalls stark besetzten Pape-Cup in Magdeburg am Ende Platz vier zu Buche – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Enge Tribünen, kleines Feld, laute Fans: Am vergangenen Wochenende trat die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup 2026 an, der seit über 30 Jahren Topklubs aus dem In- und Ausland anzieht. Über zwei Turniertage duellierte sich der älteste Nachwuchs-Jahrgang des Werksklubs, feierte dabei Siege unter anderem gegen den 1. FC Köln und den FC Bayern München. Am Ende stand der 5. Platz zu Buche. Simone Cannizzaro aus der Leverkusener U17 wurde seinerseits als bester Torschütze des Turniers ausgezeichnet.
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Bayer 04-Fans aufgepasst: Beim Heimspiel in der UEFA Champions League gegen den FC Villarreal am 28. Januar (Anstoß: 21 Uhr) haben Werkself-Anhänger die Möglichkeit, das Spiel aus einer anderen Perspektive zu verfolgen. Aufgrund zurückgegebener Kontingente des Gastklubs wird der Auswärts-Stehblock zum Heimbereich. Tickets sind seit Montag, 12. Januar, für Jedermann erhältlich. Alle Infos.
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Es war ein gebrauchter Samstagabend. Die Werkself unterlag zum Start ins neue Jahr am 16. Bundesliga-Spieltag 2025/26 gegen den VfB Stuttgart 1:4. Ein Ergebnis, das bei Spielern wie Fans gleichermaßen für enttäuschte Gesichter sorgte. „Wir haben ohne Leidenschaft gespielt“, stellte etwa Alejandro Grimaldo im Anschluss ehrlich fest. Mitspieler Jarell Quansah zeigte sich noch selbstkritischer, betonte: „Wir waren Meilen von einer guten Leistung entfernt. Vor allem vor unseren Fans hier im eigenen Stadion kannst du so eine Leistung nicht zeigen. Da müssen wir uns, um ehrlich zu sein, entschuldigen.“ Alle Aussagen sowie Zahlen und Fakten zum Duell mit dem VfB Stuttgart liefert der Werkself Nachdreher.
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