
Dabei zeigte sich Gerardo Seoane zufrieden mit der absolvierten Trainingswoche. Das Team habe in den letzten Tagen sehr konzentriert und fokussiert gearbeitet: „Wir haben versucht, die negative Situation gemeinsam anzugehen. Man kann einen Bundesliga-Spieltag zwar immer nur in kleinen Sequenzen im Training reproduzieren, aber nach der Enttäuschung habe ich viel Motivation und Energie gespürt, am gemeinsamen Spielplan zu arbeiten.“
Spielerisch ist man dafür vor allem die Bereiche Zweikampfhärte, Kommunikation und Mentalität angegangen: „In der aktuellen Lage braucht es bei diesen Themen eben noch eine Spur mehr von allem“, so der Schweizer und weiter: „Vor allem in den Zweikämpfen müssen wir Bereitschaft zeigen, die Härte annehmen und uns gegenseitig unterstützen.“
Zwar wolle man weiterhin dem eigenen Offensivspiel treu bleiben, der derzeitige Fokus läge aber klar auf der Defensive: „Natürlich wollen wir die Zuschauer begeistern, viele Tore schießen und offensiv eine höhere Durchschlagskraft haben, aber das können wir nur, wenn wir zuvor kompakt, entschlossen und aggressiv gegen den Ball arbeiten“, so Seoane. Dazu gehöre zudem, laut dem Schweizer, eine bessere Konterabsicherung, organisierte Restverteidigung sowie klarere Positionierung nach Ballverlusten.
Für die morgige Partie gegen die Mainzer gab der 43-Jährige ein klares Ziel vor: „Wir müssen unseren Worten Taten folgen lassen und auf dem Platz die Dinge umsetzen, die wir uns vornehmen und trainieren.“ Den Gegner schätzt Seoane dabei als selbstsicher und entschlossen ein: „Mainz tritt vor allem zu Hause selbstbewusst auf und spielt mit einer gesunden Härte und Wucht. Wir wollen natürlich entgegenhalten und unsere eigenen Spielsituationen gut ausspielen.“
Personell kann Seoane voraussichtlich auf den gleichen Kader wie in der Vorwoche bei der Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim (0:3) zurückgreifen. Charles Aránguiz trainierte zwar diese Woche aufgrund muskulärer Beschwerden zunächst individuell, konnte jedoch gestern wieder Teile des Teamtrainings mitmachen. Sollte auch die heutige Abschlusseinheit problemlos für den Chilenen verlaufen, wird auch der Mittelfeldakteur morgen zur Verfügung stehen.
Für die Begegnung in der MEWA Arena hat der Werksklub insgesamt 1614 Auswärtstickets verkauft und freut sich auf die schwarz-rote Unterstützung in Rheinland-Pfalz.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Drei Spieltage vor Saisonende können die Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen einen Rekord knacken und einen weiteren einstellen. Auch rein sportlich ist die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold nach zuletzt drei Siegen in Folge im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr, Stadion an der Hafenstraße) in der Pflicht, um ihre Chance auf Platz drei zu wahren.
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Nach der Hauptrunde ist vor der K.-o.-Phase: Im Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga reist die U19 von Bayer 04 zum 1. FC Heidenheim 1846. Auf die U16, U14 und U13 warten derweil wichtige Liga-Spiele. Internationale Hochkaräter wie der FC Porto oder die PSV Eindhoven begegnen der U12 beim Nanterre Cup in Frankreich, während auch die jüngeren Nachwuchs-Teams am Wochenende auf Turnieren in Belgien und Deutschland weilen. Die Partien der Junioren und Juniorinnen im Überblick.
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Jacek Krzynowek wird am 15. Mai 1976 im polnischen Kamiensk geboren und wächst als typischer Junge vom Land auf. Seine Kindheit verbringt er weniger in strukturierten Trainingseinheiten als vielmehr auf einfachen Bolzplätzen, auf denen er stundenlang mit älteren Jungs spielt. Schon früh fällt auf, dass er über eine außergewöhnliche Schusskraft und enorme Laufstärke verfügt. Doch lange ist ihm selbst nicht bewusst, welches Talent in ihm steckt. Während andere von einer großen Karriere träumen, scheint der Profifußball für ihn zunächst eine ferne Welt zu sein, die er nur aus dem Fernsehen kennt.
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