
Die am Dienstagabend in Moskau vorzeitig geglückte Achtelfinalqualifikation für die Champions League gibt der Werkself reichlich Rückenwind für die Aufgabe in München, wie Roger Schmidt betonte.
"Haben es Karim versprochen"
Der Cheftrainer verriet den Journalisten am Freitagmittag dann auch noch ein ganz besonderes Motivationsmittel für seine junge Mannschaft: „Wir hatten einen großartigen Grund, auch Anfang 2017 in der Champions League zu spielen. Der Grund heißt Karim Bellarabi. Er hatte in der letzten Saison großen Anteil daran, dass wir die Königsklasse erreicht haben und deshalb haben wir uns vorgenommen, dass Karim diese Saison noch Champions League spielt. Sein Heilungsprozess sieht gut aus, er wird dieses Jahr aber kein Spiel mehr machen. Deshalb freuen wir uns enorm, dass wir dieses Versprechen halten konnten.“
Personell hat sich bei der Werkself seit dem Moskau-Spiel nicht viel getan. „Es wird wahrscheinlich derselbe Kader wir am Dienstag zur Verfügung stehen“, erklärte Schmidt. Das bedeutet, dass ein Einsatz für Vladlen Yurchenko wohl noch zu früh kommt, Joel Pohjanpalo noch nicht zur Verfügung steht und neben Karim Bellarabi definitiv auch Lars Bender ausfallen wird. „Lars hat immer noch Probleme mit der Ferse. Es ist nicht viel besser geworden, er braucht noch Zeit, vermutlich zwei, drei Wochen. Wir hoffen, dass er so schnell wie möglich zurückkehrt.“ Zudem war laut Schmidt Stefan Kießling „zehn Tage nicht im Training, mit ihm muss ich gleich mal sprechen.“
"Der FC Bayern ist in einem guten Zustand"
Dass der Gegner im Topspiel zuletzt zweimal verloren hat, will Roger Schmidt „nicht überbewerten. Bayern war gegen Dortmund über weite Strecken das bessere Team. Diese Mannschaft hat ein paar Ergebnisse erzielt, die nicht dem eigenen Wunsch entsprechen. Sie sind dennoch in einem guten Zustand und werden gegen uns - wie es aussieht - sogar in Bestbesetzung auflaufen. Sie verfügen wie kein Team in der Liga und Europa über sehr viel Erfahrung und sind in der Lage, sich jederzeit zu besinnen und dann, wenn es die Situation verlangt, auch jederzeit wieder eine Top-Leistung abzuliefern.“
Dennoch will die Werkself im München vor allem eines: „mutig auftreten.“ Schmidt: „Wir haben schon einige gute Spiele gegen die Bayern gemacht - vor allem zu Hause. Jetzt wollen wir das in München abliefern. Wir sind gut genug, jeder Mannschaft in Europa weh zu tun, und das versuchen wir auch am Samstagabend.“
Die Werkself wird in München von 4.650 Fans unterstützt.


Die neue eSports-Saison steht vor der Tür! Am Donnerstag, 15. Oktober (ab 18 Uhr), beginnt die VBL Club Championship by WOW. Und wie jedes Jahr gib es einen Überblick: Was hat sich verändert? Was bleibt wie bisher?
Mehr zeigen
Am 2. Spieltag der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert die Werkself bei Lech Posen in Polen. Anpfiff ist am Donnerstag, 15. Oktober, um 18.45 Uhr. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im Poznan Stadium zusammengefasst.
Mehr zeigen
Bayer 04-Rekordspieler Rüdiger Vollborn lädt zu einem weiteren Abend der beliebten Veranstaltungsreihe „Rudi lädt ein“: Am Dienstag, 10. November, richtet sich der Blick in Zusammenarbeit mit der Bayer AG auf die Zeit des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen der Fußball, Bayer 04 und die Stadt Leverkusen.
Mehr zeigen
Erfolgreicher Wiederauftakt nach der Länderspielphase: Während die U19 von Bayer 04 dank eines 3:1-Erfolgs gegen Alemannia Aachen weiterhin ohne Punktverlust an der Tabellenspitze ihrer Gruppe thront, hat sich die U17 mit einem 3:0 gegen den FC Viktoria Köln dem Top-Trio ihrer Gruppe weiter angenähert. Derweil bezwang die U13 den MSV Duisburg deutlich und will den Schwung mit ins anstehende Derby gegen den 1. FC Köln nehmen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Bayer 04 Leverkusen hat mit der Extreme Networks GmbH einen neuen Netzwerk-Partner für sich gewonnen. Der führende Anbieter von KI-gestützter Netzwerkautomatisierung einigte sich mit dem Bundesligisten auf eine Kooperation über fünf Jahre bis zum 30. Juni 2031. Dabei wird die bisherige Wi-Fi-5-Infrastruktur des Klubs durch mehr als 400 Wi-Fi-7-Access-Points ersetzt, die speziell auf die Anforderungen eines Stadions mit hoher Nutzerdichte ausgelegt sind. Ziel ist es, das Fanerlebnis zu verbessern und gleichzeitig die Betriebsabläufe und die Sicherheit zu optimieren.
Mehr zeigen