
Längst vor seinen Kollegen stand Paulinho bei herrlichem Frühlings-Wetter schon auf dem Platz. Nachdem auch Kevin Volland, Karim Bellarabi und Co. eingetroffen waren und das Aufwärmprogramm absolviert hatten, wurden die Übungen am Ball intensiver. Nach etwas über einer Stunde entließ Bosz die U19-Youngster Herdi Bukusu, Ömer Tokac, Ayman Azhil, Marc Lamti, Keeper Marcel Lotka sowie U17-Spieler Yannick Schlösser und konzentrierte sich mit seinen Profis auf verschiedene Spielformen – immer wieder unterbrochen durch taktische Erklärungen.
Dominik Kohr verbrachte die letzte Einheit individuell mit Co-Trainer Xaver Zembrod auf dem Nachbarplatz und auch Sven Bender absolvierte das Mannschaftstraining nicht bis ganz zum Schluss, sondern verschwand ein paar Minuten eher in der Kabine. Joel Pohjanpalo, der in dieser Woche erstmals wieder mit dem Team trainierte, hielt dagegen bis zum Ende durch. Wer den Finnen noch mit angezogener Handbremse vermutet hatte, der lag falsch – jeden Zweikampf nahm der 24-Jährige mit und die Freude daran war ihm deutlich anzusehen.
Panos Retsos, der bereits in der vergangenen Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, wäre für einen Einsatz beim morgigen Testspiel gegen Ajax Amsterdam bereit: „Es braucht noch etwas Zeit, bis ich wieder bei 100 Prozent bin. Aber ich bin voll zurück im Training, vielleicht kann ich morgen schon spielen.“ Dem Griechen steckt seine lange Verletzungszeit noch in den Knochen, doch es geht vorwärts – nicht zuletzt Dank der Unterstützung seiner Kameraden in den letzten Monaten: „Es war ein schwieriges Jahr für mich. Das Team hat mir den Rücken gestärkt und sehr geholfen. Das war wichtig für mich – besonders für den Kopf.“
Nach dem morgigen Testspiel darf die Werkself eine kleine Verschnaufpause einlegen, bis Samstag ist kein Mannschaftstraining angesetzt. Die nächste öffentliche Einheit findet dann am Sonntag um 10.30 Uhr statt.

Nach der Nominierung für das „Bundesliga Goal of the Year“ 2025 steht der wunderschöne Treffer von Martin Terrier zum 1:0 gegen den 1. FC Köln nun auch zur Auswahl für das „Tor des Monats“ Dezember 2025 der ARD-Sportschau. Bayer 04-Fans können noch bis 10. Januar, 19 Uhr, für den französischen Angreifer abstimmen.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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