
Eine starke Statistik der Werkself erwähnt der EXPRESS in seinem Spielbericht. Das 1:0 am Samstag war nicht nur „der erste Sieg in dieser Saison“, sondern auch „der sechste Erfolg hintereinander gegen Mainz“.
Die Partie an sich beschreibt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung folgendermaßen: „Die Begegnung war an Ereignissen und Torszenen arm, aber keinesfalls langweilig. Beide Mannschaften attackierten früh, ließen auf beiden Seiten wenig Raum zur Entfaltung.“
Den besseren Eindruck machte – gerade im ersten Abschnitt - nach Ansicht der meisten Berichterstatter Bayer 04. „Leverkusen kontrollierte in der Anfangsphase Ball und Gegner“, analysiert etwa kicker online und spricht von einer „Umklammerung der Werkself“, aus der sich Mainz erst nach 20 Minuten befreien konnte.
Die passenden Zahlen zum ansprechenden Auftritt in der ersten Hälfte liefert RP Online: 67 Prozent Ballbesitz, 55 Prozent gewonnene Zweikämpfe, eine Passquote von 88 Prozent sowie ein Chancenplus“ unterstrichen, dass „die Pausenführung der Werkself nicht unverdient“ gewesen sei.
Dafür gesorgt hatte bekanntlich Lucas Alario nach einer halben Stunde. „Ein Eckball bescherte Leverkusen das verdiente 1:0“, heißt es in der WELT am Sonntag. „Die Hereingabe von Leon Bailey landete auf dem Kopf von Lucas Alario, der den Ball aus kurzer Distanz im Mainzer Tor unterbrachte.“ Passend dazu wählt das Blatt die Überschrift „Alario mit Köpfchen“.
Der Kölner Stadt-Anzeiger macht den Siegtorschützen in seinem Bericht zum „Mann des Spiels“. Der Argentinier „wurde durch sein Kopfballtor zum Matchwinner. Alario hatte in der zweiten Halbzeit noch einige gute Szenen, als er Bälle mit dem Rücken zum Tor festmachen konnte.“ Somit habe der Mittelstürmer trotz „banger Augenblicke“ im zweiten Durchgang beim zurückgenommenen Platzverweis von Edmond Tapsoba zu einer am Ende „gewaltigen Erleichterung“ aus Sicht der Werkself beigetragen.
Auch die BILD macht Alario zum Thema - aber auch einen besonderen und aus Sicht von Bayer 04 tragischen Aspekt: „Das Tor widmet Alario dem schwer verletzten Santiago Arias (28). Der Kolumbianer hatte sich vor einer Woche in der WM-Quali gegen Venezuela (3:0) einen Wadenbeinbruch, einen Syndesmoseriss sowie Bänderverletzungen im linken Sprunggelenk zugezogen.“ Das Blatt zitiert Alario mit Worten, denen sich wohl jeder Werkself-Fan anschließen kann: „Diesen Sieg haben wir auch für ihn eingefahren. Hoffentlich hilft ihm das auf seinem langen Weg zurück. Wir alle drücken die Daumen.“

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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