
Werkself-Coach Peter Bosz musste verletzungsbedingt gleich auf drei Akteure verzichten, die beim 1:1 in Stuttgart vor der Länderspielpause noch in der Startelf gestanden hatten: Patrik Schick hatte sich schon in dieser Partie einen Muskelfaserriss zugezogen und wurde im Sturmzentrum von Lucas Alario ersetzt. Für Santiago Arias, der sich während seines Länderspiels mit der kolumbianischen Nationalmannschaft schwer verletzt hatte, rückte Lars Bender auf die rechte Abwehrseite. Außerdem fehlte Florian Wirtz, der sich bei der deutschen U-21-Nationalmannschaft eine Bauchmuskelverletzung zugezogen hatte, für ihn spielte Nadiem Amiri in der Mittelfeldzentrale. Der vierte Wechsel im Vergleich zum Stuttgart-Spiel: Leon Bailey kam erstmals in dieser Saison von Beginn an zum Zug, Karim Bellarabi saß zunächst auf der Bank - ebenso wie Emrehan Gedikli. Der 17-jährige Angreifer, der normalerweise für die U19 von Bayer 04 aufläuft, stand erstmals im Profikader.
250 zugelassene Zuschauer in der Mainzer Opel Arena sahen einen engagierten Beginn der Werkself, die früh zur ersten Möglichkeit kam: Nach einer Faustabwehr von Zentner schlenzte Bailey den Ball aus dem Rückraum technisch ganz fein nur knapp am Mainzer Gehäuse vorbei (7.). Zwar hielt Mainz mit teils schnellen Konter-Ansätzen dagegen, doch das gefährlichere Team war eindeutig die Werkself: Eine Volley-Abnahme von Daley Sinkgraven nach Flanke von Kerem Demirbay wurde geblockt (15.). Das Tor von Lukas Hradecky geriet erst nach 25 Minuten erstmals in Gefahr, Burkardt brachte eine langgezogene Hereingabe jedoch nicht aufs Gehäuse.
Die Werkself blieb jedoch das klar spielbestimmende Team - und belohnte sich nach einer Standardsituation: Nach einer Ecke von Bailey bewies Alario seine herausragende Qualität im Kopfballspiel und brachte den Ball aus schwieriger Position aufs Tor. Zentner war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, doch das Goal-Control-System zeigte Schiedsrichter Bastian Dankert an: Der Ball war hinter der Linie, die Werkself damit in Führung (30.). In der Folge wurde Mainz etwas aktiver, Bayer 04 stand defensiv aber gut sortiert und erstickte viele Kontersituationen bereits im Keim. Stattdessen verzeichnete Schwarz-rot durch Sinkgraven (33.) und den sehr agilen Bailey (41.) weitere Abschlüsse. Keine Frage: Die Pausenführung für die Werkself ging völlig in Ordnung.
Zur Pause führte Peter Bosz den ersten Wechsel durch, der Ex-Mainzer Julian Baumgartlinger kam für Charles Aránguiz. Auch im zweiten Durchgang dauerte es nicht lange bis zur ersten guten Werkself-Chance, Amiri scheiterte mit einem feinen Volleyschuss an Zentner (52.). Allerdings stand auch Mainz nach dem Seitenwechsel nun höher als noch im ersten Durchgang und kam durch den ehemaligen Leverkusener Öztunali zu einer guten Möglichkeit, Sven Bender warf sich jedoch in den gefährlichen Schuss - eine klasse Rettungsaktion (54.). Die Partie wurde nun offener, denn auch die Werkself spielte weiter nach vorne, Zentner hielt einen Alario-Kopfball (56.) und einen Amiri-Abschluss (63.).
Auf beiden Seiten wurde nun munter gewechselt, bei Bayer 04 kamen etwa Exequiel Palacios und Karim Bellarabi. Die Partie wurde nun immer zerfahrener, die wenigen Zuschauer bekamen viele harte Zweikämpfe, aber immer weniger Torszenen zu sehen. Mehr als nur einen Schreckmoment hatte die Werkself in der 78. Minute zu überstehen: Edmond Tapsoba wurde nach einer Notbremse gegen den eingewechselten Onisiwo mit Rot vom Platz gestellt. Allerdings schaltete sich der Videoassistent ein und deckte auf: Onisiwo hatte zuvor im Abseits gestanden, der Platzverweis wurde zurückgenommen.
Für die Werkself steht nun die erste internationale Partie der neuen Saison auf dem Programm. Am kommenden Donnerstag, 22. Oktober (Anstoß: 18.55 Uhr), geht es in der BayArena gegen den französischen Klub OGC Nizza.
Die Statistik:
Mainz 05: Zentner - St. Juste, Kilian, Niakhaté, Brosinski - Kunde (58. Fernandes), Latza (77. Nebel) - Öztunali (69. Onisiwo), Boetius, Burkardt (58. Quaison) - Mateta (77. Ji)
Bayer 04: Hradecky – L. Bender, S. Bender, Tapsoba, Sinkgraven – Aránguiz (46. Baumgartlinger) - Demirbay (69. Palacios), Amiri – Bailey (69. Bellarabi), Alario, Diaby
Tor: 0:1 Alario (30.)
Gelbe Karten: Latza, Fernandes, Ji - L. Bender
Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)
Zuschauer: 250

Bitteres Ende des fünften Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. In den übrigen drei Spielen der Online-Vorrunde des fünften und finalen Showdowns haben die Leverkusener eSportler keine Punkte holen können. Der Showdown-Eins-Gewinner Bayer 04 verpasst damit den Einzug in die Offline-Runde und kann keine weiteren Zähler für die Gesamttabelle sammeln. In dieser ist das #B04eSports-Team zudem aus den Top Acht gerutscht. Eine direkte Teilnahme am Finalevent um die Deutsche Klub-Meisterschaft ist damit nicht mehr möglich, die Leverkusener müssen den Umweg über die Play-offs gehen.
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Wiedersehen in Athen: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit/live auf DAZN), begegnet die Werkself im Karaiskakis-Stadion zum zweiten Mal in der laufenden Saison dem griechischen Doublesieger Olympiakos Piräus. Nach dem Duell in der Ligaphase geht es nun im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26 zur Sache. Cheftrainer Kasper Hjulmand sprach vorab über die Herangehensweise für das Duell, Kapitän Robert Andrich erklärte unterdessen, wie die Mannschaft die Stimmung in der morgigen Spielstätte zu bändigen versucht.
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Im Hinspiel der K.-o.-Play-offs der UEFA Champions League 2025/26 gastiert die Werkself beim griechischen Double-Sieger Olympiakos Piräus. Die Partie findet am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 22 Uhr Ortszeit/21 Uhr dt. Zeit), im Stadio Georgios Karaiskakis statt. Vorab hat die Bayer 04-Fanbetreuung alle Infos zusammengefasst...
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Auf ein Neues also: Vier Wochen nach dem 2:0-Heimsieg in der Ligaphase der UEFA Champions League empfängt Olympiakos Piräus die Werkself an diesem Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei DAZN und im Werkself Radio), nun zum Hinspiel in den K.-o.-Play-offs ein zweites Mal binnen kurzer Zeit im Stadio Georgios Karaiskakis. Und es dürfte wieder ein hochintensives Duell in feuriger Atmosphäre werden.
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Ausgelassene Stimmung von Hitdorf bis Opladen – auch in diesem Jahr ließen wieder etliche junge wie alte Karnevalisten gemeinsam mit Schwarz-Rot die Kamelle fliegen. Los ging es am Karnevalsfreitag in Hitdorf, bevor der bunte Bayer 04-Wagen am darauffolgenden Valentinstag in Schlebusch vorbei an 40.000 fröhlichen Jecken zog. Rund 25.000 begeisterte Zuschauer feierten am Sonntag in Wiesdorf mit, bevor zum Finale am Rosenmontag in Opladen trotz des regnerischen Wetters noch einmal 30.000 lachende Gesichter dem Bayer 04-LKW zujubelten.
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