
So schildert der Kölner Stadt-Anzeiger die gute Anfangsphase der Werkself: „Die Werkself begann mit der unter Trainer Bosz gewohnten Dominanz und sehenswerten Kurzpassstafetten. Doch effektiver war von Beginn an die TSG. Andrej Kramaric profitierte in der zehnten Minute von Jonathan Tahs schlimmem Stellungsfehler und bediente Ishak Belfodil. Der Algerier traf aus 16 Metern flach links unten ins Tor. Ungeachtet des Rückschlags blieb die Werkself ihrem Mantra treu: Ballbesitz und schnelle Pässe, kein Profi behält das Spielgerät länger als ein paar Sekunden. Mit zwischenzeitlichem Erfolg: In der 17. Minute eroberte Brandt den Ball am gegnerischen Strafraum und hob ihn auf den Kopf des einlaufenden Kevin Vollands, der gegen seinen Ex-Klub zum 1:1 traf.“
Die Rheinische Post würdigt, dass beide Mannschaften permanent offensiv eingestellt waren und geht auf das Verletzungspech der Werkself ein: „Beide Teams waren mit viel Zug zum Tor unterwegs. So entwickelte sich ein attraktiver Schlagabtausch, in dem Bayer innerhalb von zehn Minuten zwei Verletzungen ohne Fremdeinwirkung hinnehmen musste. Erst griff sich Bellarabi an den Oberschenkel und humpelte vom Platz. So kam Aránguiz doch noch zu seinem dritten Einsatz binnen sieben Tagen – inklusive der Länderspiele auf der anderen Seite der Welt (26.). Dann war es Kapitän Lars Bender, für den es nicht mehr weiterging (36.). Mitchell Weiser ersetzte ihn. Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag der Hoffenheimer. Der gerade eingewechselte Nadiem Amiri brachte sein Team wieder in Front (52.). Sein eigentlich harmloser Abschluss wurde von Sven Bender unhaltbar abgefälscht, die DFL entschied auf Eigentor. Bayer reagierte mit teils wütenden Schüssen von Brandt, Weiser und Bailey (55./56./59.), doch es war Ishak Belfodil, der nach einem Konter das Spiel entschied (61). Kramaric machte sich in der Schlussphase mit dem 4:1 noch zum Rekordtorschützen der TSG (79.).“
Der Kicker bringt die 90 Minuten von Sinsheim in seiner Analyse so auf den Punkt: „Dank eines am Ende etwas zu deutlichen 4:1-Erfolgs gegen Bayer Leverkusen schob sich die TSG Hoffenheim am Freitagabend bis auf einen Zähler an die Werkself und die Europa-League-Plätze heran. Die Kraichgauer waren gegen spielfreudige, aber wenig durchschlagskräftige Gäste das effektivere Team. Für die TSG war es im elften Heimspiel gegen Bayer erst der zweite Sieg.“
Die Bild-Zeitung titelt „Bayer im Zwillingspech“ und schreibt: „Zwillinge, so sagt man, haben über ihr ganzes Leben eine enge Verbindung. Das zeigt sich jetzt auch mal in der Bundesliga. Bei Leverkusens 1:4 in Hoffenheim erleben Sven und Lars Bender (beide 29) einen ganz bitteren Abend. Zwillings-Pech! 36. Minute: Kapitän Lars Bender verletzt sich ohne Fremdeinwirkung an der Seitenlinie, muss nach kurzer Behandlung in die Kabine. 51. Minute: Ausgerechnet Lars' Zwillingsbruder Sven fälscht einen Amiri-Schuss ins eigene Tor ab. Das vorentscheidende 1:2.“

6. Platz in der Bundesliga, Halbfinale im DFB-Pokal und Achtelfinale in der UEFA Champions League: In allen Wettbewerben schoss die Werkself in der Saison 2025/26 zusammengerechnet 96 Tore. Martin Terrier wurde mit seinem Scorpion Kick im Derby gegen Köln zum „Goal of the Season“ nominiert. Alejandro Grimaldo machte seinem Status als einer der besten Freistoß-Schützen Europas einmal mehr alle Ehre und traf wettbewerbsübergreifend fünfmal per direktem Freistoß. Montrell Culbreath und Arthur feierten jeweils ihr erstes Bundesliga-Tor. Edmond Tapsoba gehört mit fünf Treffern zu den torgefährlichsten Verteidigern der Bundesliga. Und Patrik Schick bewies mit 22 Toren, unter anderem gegen Manchester City, RB Leipzig oder Benfica Lissabon, abermals, warum er zu den besten Stürmern zählt. Alle Tore von Bayer 04 in der Saison 2025/26...
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