
Die Welt schreibt: „Für das bislang in dieser Saison prächtig aufspielende Leverkusen und dessen Trainer Heiko Herrlich ist die Niederlage im Gegenzug ein herber Rückschlag für die Champions-League-Ambitionen... Dass es in der Partie nicht nur um die lukrative Startberechtigung in der europäischen Königsklasse 2018/19 geht, sondern auch um Tickets für die im Sommer anstehende Weltmeisterschaft in Russland, zeigte ein Blick auf die VIP-Tribüne der Leverkusener Arena. Sowohl Bundestrainer Joachim Löw als auch Andreas Köpke, der Torwartcoach der Nationalmannschaft, waren zum Spiel gekommen, um die Form zu überprüfen von WM-Kandidaten wie Leon Goretzka oder Max Meyer auf Schalker Seite sowie von Kevin Volland oder Torwart Bernd Leno im Bayer-Team.“
Die Süddeutsche Zeitung drehte ihren Fokus auch auf ein Ereignis kurz vor Spielbeginn: „Grund zur Freude hatten die Bayer-Anhänger am Sonntag nur vor dem Anpfiff. Über die Stadion-Leinwand gab der Verein die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Jonathan Tah bekannt. Der am Sonntag wegen einer Grippe fehlende Innenverteidiger stand ohnehin schon bis 2020 unter Vertrag, nun band er sich bis 2023. ,Ich will natürlich Titel gewinnen, deshalb habe ich den Vertrag unterschrieben', sagte der 22 Jahre alte Nationalspieler in einer Video-Botschaft...Bayer spielte unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw ungewohnt unstruktiert und fand so gegen die geschickt gestaffelten Gäste wenig Lücken. Die erste gute Gelegenheit besaß Leon Bailey nach einer missglückten Faustabwehr von Schalke-Torhüter Ralf Fährmann. Der Jamaikaner, der beim 1:1 im Hinspiel sein erstes Bundesliga-Tor erzielt hatte und danach durchstartete, verzog aber (20.).“
Die Bild-Zeitung ging ebenfalls auf die vorzeitige Vertragsverlängerung von Jonathan Tah ein. „Der Innenverteidiger besaß eine Ausstiegsklausel – aber Bayer konnte Tah trotz großem Interesse von Top-Klubs wie Barca, Juve oder vor allem auch Dortmund halten.“
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt „Bayer findet kein Mittel gegen Schalke“ und zitiert im Bericht auch den Sportchef der Werkself: „,Wir sind jetzt aus den ersten Vieren raus gepurzelt und müssen bald die Kurve kriegen', forderte Rudi Völler. Erschwerend hinzu kam, dass die Werkself von der 38. Minute an nach dem Platzverweis gegen Dominik Kohr in Unterzahl spielen musste. Der Verlust von Kohr machte es den Leverkusenern noch schwerer, ihren Rhythmus zu finden.“
Der Kölner Stadt-Anzeiger hat es so gesehen: „Nachdem das Werksteam das Spiel während der ersten Minuten kontrolliert hatte, gingen die Gäste mit dem ersten guten Spielzug in Führung. Daniel Caligiuri gelang, nachdem Volland den Ball verloren hatte, ein langer Diagonalpass auf Guido Burgstaller. Der Österreicher spielte den unglücklichen Bayer-Innenverteidiger Panagiotis Retsos aus und überwand Bernd Leno im Leverkusener Tor mit einem humorlosen Flachschuss ins linke Eck (11.).“
Der Kicker zog in seiner Analyse dieses knappe Fazit: „In einer Partie, die eigentlich keinen Sieger verdient hatte, nutzte Burgstaller den Patzer von Retsos zum wichtigen 1:0.“ Zum „Spieler des Spiels“ wurde Bernd Leno gekürt: „Der Keeper war stets auf dem Posten. Bernd Leno hielt Bayer dank zweier Klasseparaden gegen Goretzka (29.) und Embolo (83.) bis zum Schluss im Spiel.“ Das Fachblatt ging außerdem auf Kohrs Platzverweis ein: „Dominik Kohrs Ampelkarte war ein altbekanntes Ärgernis. So musste Bayer das dritte Topspiel nach dem 2:2 gegen Leipzig und dem 1:1 gegen den BVB lange in Unterzahl bestreiten. ,Wenn du dich selbst dezimierst, ist es schwierig. Wenn du elf gegen elf spielst, kannst du gegen Schalke noch mal zurückkommen', kritisierte Rudi Völler, der aber nicht den Fehler beging, alles auf diese Szene zu reduzieren. Denn: ,Wir haben es ja auch vorher schon nicht gut gemacht.'“


Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Issa Traoré verstärkt die Defensive von Bayer 04 Leverkusen. Das Talent wechselte Anfang des Jahres, kurz nach seinem 18. Geburtstag, vom Djoliba AC aus seiner Heimat Mali fest nach Leverkusen, wo Direktor Fußball Kim Falkenberg den groß gewachsenen Innenverteidiger offiziell begrüßte.
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Nach zuletzt nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Spielen ist die Luft für Borussia Mönchengladbach im unteren Tabellendrittel dünner geworden. Nur noch drei Punkte trennen die Fohlen vom Relegationsrang. Das Team von Trainer Eugen Polanski steht vor dem Heimspiel gegen die Werkself an diesem Samstag, 7. Februar (Anstoß: 18.30 Uhr/live bei Sky sowie WOW und im Werkself-Radio), unter Druck. Der Gegner-Check.
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Ein starker Partner und eine starke Partnerschaft: Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Ehrenspielführer Stefan Kießling vertraten Bayer 04 in dieser Woche bei der offiziellen Eröffnung des neuen Technologie Campus und des dazugehörigen Experience Centers von Bayer 04-Ärmelpartner Niedax. Zu der Veranstaltung im rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied-Rahms kamen 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft – darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, der die Begrüßung gemeinsam mit Niedax Group-CEO Bruno Reufels und weiteren politischen Vertretern vornahm.
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Am 22. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26 empfängt die Werkself den FC St. Pauli in der BayArena. Die Partie findet am Samstag, 14. Februar, um 15.30 Uhr statt. Alle Infos zum Ticket-Verkauf.
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