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13.05.2018Bundesliga

Presseschau: „Leverkusen verabschiedet seine Stürmer-Legende“

Nach dem 3:2-Heimsieg gegen Hannover 96 sind sich die Medien einig: Für die Werkself war am letzten Spieltag mehr möglich. Das Verpassen der Champions League spielt in den Pressestimmen trotzdem nur eine untergeordnete Rolle - denn der tränenreiche Abschied von Stefan Kießling dominiert die Schlagzeilen:
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Das Fazit in derWelt am Sonntag: „Nach drei torlosen Spielen traute kaum jemand Leverkusen gegen Hannover ein solches Wunder noch zu. Am Ende hieß es 3:2, es fehlten drei Tore für die Königsklasse. Die war gegen harmlose Hannoveraner drin. Doch Glück hatte Bayer an diesem Tag keines: Wendell verschoss einen Elfmeter (6.), ein zweiter wurde nach Videobeweis von Schiedsrichter Winkmann zurückgenommen (85.).“ 

Der Tagesspiegel fasst zusammen: „In der Schlussphase brachte Trainer Heiko Herrlich Stürmer Stefan Kießling, der in seinem letzten Bundesliga-Spiel kurz vor dem Torerfolg stand. Allerdings nahm Schiedsrichter Guido Winkmann den kurz vor Kießlings Einwechslung verhängten Elfmeter nach Ansicht der Videobilder wieder zurück. Das 4:0 hätte Dortmund im Fernduell um die Champions-League-Teilnahme nochmal unter Druck gesetzt.“

Die Berliner Morgenpost stellt die Spannung im Kampf um die Königsklasse heraus: „Hoffenheim und Leverkusen lieferten sich einen Schlagabtausch: Durch die schnelle 2:0-Führung der Bayer-Elf durch Lucas Alario hatte Leverkusen die TSG kurzzeitig aus den Champions-League-Plätzen verdrängt. Auch als der Dortmunder Reus die Hoffenheimer Führung ausgeglichen hatte, träumte man in der BayArena für fünf Minuten von Europas Fußball-Elite, zumal Julian Brandt auf 3:0 erhöht hatte. Am Ende war es Leverkusens Gegner Hannover, der Bayer durch die Treffer von Niklas Füllkrug und Martin Harnik die Tür zur Königsklasse zuschlug.“

So sah derExpress das letzte Spiel von Kies: „Nach minutenlangen "Wir wollen den Stefan"-Gesängen der Bayer-Fans war es in der 84. Minute endlich soweit. Das ganze Stadion stand, als Bayer-Ikone Stefan Kießling zu seinem 403. und letzten Bundesliga-Spiel aufs Feld stürmte.“
Und auch Die Bild am Sonntag schreibt über den Abschied: „Stefan Kießling (34) gewinnt mit Leverkusen in seinem letzten Karrierespiel mit 3:2 gegen Hannover - und möchte danach nur noch weinen. Und das nicht nur, weil Leverkusen die Champions League verpasst. Die Leverkusener Torjäger-Legende (403 Bundesligaspiele, 144 Tore, seit 2006 im Verein) wird nach dem Abpfiff von den Mitspielern in die Luft geworfen, steht nach dem Spiel mit feuchten Augen inmitten der Fans.“

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