
Die Welt urteilt: „Beide Mannschaften spielten von Anfang an mutig und munter nach vorn und boten beste Unterhaltung.“
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wählte die Schlagzeile „Ein irrer Sonntagnachmittag“ und schreibt: „Für Partien wie diese, die den 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit Torszenen in Serie versüßte, geht die Kundschaft gerne ins Stadion. Bei noch mehr Konsequenz in der Offensive hätte es am Ende auch 6:6 heißen können – mit leichten Vorteilen für Leverkusen. Als einer der vielen besonderen Momente einer denkwürdigen Begegnung wird der Führungstreffer der Werkself geschildert: „Nach einer herrlichen Flanke von Lars Bender hatte Julian Brandt zu einem vorbildlichen Volleyschuss angesetzt und getroffen. Dieses schöne Geräusch, wenn ein Fußballer das Spielgerät sauber und mit voller Wucht trifft, war im stimmungsarmen Stadion am Maschsee bestens zu hören.“
Im Kölner Stadt-Anzeiger heißt es: „Mit leicht krächzender Stimme verließ Heiko Herrlich die HDI Arena. Der Trainer von Bayer 04 Leverkusen und 32 800 Zuschauer hatten ein denkwürdiges Spiel in Hannover erlebt. Die 90 packenden und teils vogelwilden Minuten zwischen 96 und der Werkself endeten 4:4 (3:2). ,Für uns Trainer ist so ein Ergebnis ein Leidensweg, weil wir natürlich lieber die Null hinten sehen', sagte Herrlich. ,Wenn ich alles bis zum Ende analysieren würde, mit den Umstellungen und den Fehlern, dann würden wir hier morgen noch sitzen.'“
Die Überschrift in der Kölnischen Rundschau: „Acht-Tore-Spektakel“
Das Fazit im Express: „Unfassbar, acht Tore in in einer wahnsinnig unterhaltsamen Sonntagspartie“.
Die Bild-Zeitung titelte, der Jahreszeit angemessen: „WeihnACHT-Torparty“ und bringt es auf den Punkt: „Ein Spiel wie eine Bescherung! Schon sieben Tage vor dem 24. Dezember schenkten Hannover und Leverkusen allen Fußball-Genießern acht Tore und ein wunderbares Spiel.“

Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
Mehr zeigen
Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
Mehr zeigen
Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
Mehr zeigen