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18.12.2017Bundesliga

Presseschau: „Ein Spiel wie eine Bescherung“

Es war fernab aller parteilicher Anteilnahme ein extrem unterhaltsamer Hochgenuss. Und auch wenn die Trainer und Fans beider Teams einen steten Wechsel zwischen Hoffen und Bangen, Freud' und Leid erlebten, so gab es nach dem höchst turbulenten 4:4 der Werkself im Sonntagsspiel bei Hannover 96 doch einen klaren Gewinner – und das waren die neutralen Fußballfreunde und Zuschauer. Das zeigt auch unser kleiner Streifzug durch die Pressestimmen:
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Die Welt urteilt: „Beide Mannschaften spielten von Anfang an mutig und munter nach vorn und boten beste Unterhaltung.“

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wählte die Schlagzeile „Ein irrer Sonntagnachmittag“ und schreibt: „Für Partien wie diese, die den 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit Torszenen in Serie versüßte, geht die Kundschaft gerne ins Stadion. Bei noch mehr Konsequenz in der Offensive hätte es am Ende auch 6:6 heißen können – mit leichten Vorteilen für Leverkusen. Als einer der vielen besonderen Momente einer denkwürdigen Begegnung wird der Führungstreffer der Werkself geschildert: „Nach einer herrlichen Flanke von Lars Bender hatte Julian Brandt zu einem vorbildlichen Volleyschuss angesetzt und getroffen. Dieses schöne Geräusch, wenn ein Fußballer das Spielgerät sauber und mit voller Wucht trifft, war im stimmungsarmen Stadion am Maschsee bestens zu hören.“

Im Kölner Stadt-Anzeiger  heißt es: „Mit leicht krächzender Stimme verließ Heiko Herrlich die HDI Arena. Der Trainer von Bayer 04 Leverkusen und 32 800 Zuschauer hatten ein denkwürdiges Spiel in Hannover erlebt. Die 90 packenden und teils vogelwilden Minuten zwischen 96 und der Werkself endeten 4:4 (3:2). ,Für uns Trainer ist so ein Ergebnis ein Leidensweg, weil wir natürlich lieber die Null hinten sehen', sagte Herrlich. ,Wenn ich alles bis zum Ende analysieren würde, mit den Umstellungen und den Fehlern, dann würden wir hier morgen noch sitzen.'“

Die Überschrift in der Kölnischen Rundschau: „Acht-Tore-Spektakel“

Das Fazit im Express: „Unfassbar, acht Tore in in einer wahnsinnig unterhaltsamen Sonntagspartie“.

Die Bild-Zeitung  titelte, der Jahreszeit angemessen: „WeihnACHT-Torparty“ und bringt es auf den Punkt: „Ein Spiel wie eine Bescherung! Schon sieben Tage vor dem 24. Dezember schenkten Hannover und Leverkusen allen Fußball-Genießern acht Tore und ein wunderbares Spiel.“

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