
Ein Blick in die Pressestimmen:
Die Welt am Sonntag titelt „Leverkusen dankt Havertz“ und schreibt: „In der achten Minute hielt es Rudi Völler nicht mehr aus. Leverkusens Sportdirektor verließ nach einem Fehlpass von Julian Baumgartlinger das Stadion – zu viel für seine Nerven. ... In Hälfte zwei dann der Schock: Sonny Kittel brachte den FCI in Führung (73.) – die geringe Chance auf den Klassenerhalt lebte. Doch Kai Havertz glich fünf Minuten später per Kopf aus. Kurz vor Schluss hatte Kevin Volland das Bayer-Siegtor auf dem Fuß, doch es blieb beim Remis.“
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat das Spiel so gesehen: „Das Beste, was man bis zur Pause über die Leverkusener sagen konnte, war, dass sie den Abstiegskampf, um im üblichen Vokabular zu bleiben, annahmen... Die Leverkusener drehten das Spiel und die Saisonstatistik um, als sie, das Team mit den meisten Standard-Gegentoren (23), gegen das Team mit den meisten Standard-Toren (21), nach einem Freistoß zum 1:1 trafen. Wendells Hereingabe lenkte Havertz per Kopf ins Tor. Und beinahe hätte Kevin Volland Bayer aller Abstiegssorgen entledigt, als er Torwart Martin Hansen schon umspielt hatte (82.) – doch Markus Suttner kratzte den Ball noch von der Linie.“
Auch der Berliner Tagesspiegel stellte den Torschützen der Werkself in den Mittelpunkt: „Teenager Havertz rettet Leverkusen Remis in Ingolstadt“. Im Bericht dazu heißt es: „Alle Leverkusener feierten Kai Havertz. Der 17 Jahre alte Schüler, der mitten in den Abiturprüfungen steckt, hat Bayer 04 mit seinem zweiten Bundesliga-Treffer, einem platzierten Kopfball, vor einer prekären Situation im Abstiegskampf bewahrt... ,Bei dem Tor sieht man, dass er das Näschen hat, wo der Ball hinkommen kann', sagte Sportdirektor Rudi Völler über den Riecher des Youngsters beim Eckball von Wendell. ,Wir haben gezeigt, wir sind bereit für diesen Abstiegskampf', erklärte Bayer-Coach Tayfun Korkut."
Nicht viel anders sieht die Gewichtung in der Analyse im Kölner Stadt-Anzeiger (Online-Ausgabe) aus. „Bayer 04 Leverkusen stand im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga am Samstag fünf Minuten lang mit dem Rücken zur Wand. In der 75. Minute hatte der FC Ingolstadt durch Sonny Kittel das 1:0 erzielt, die direkten Konkurrenten Wolfsburg und Augsburg führten in ihren Auswärtsspielen. Die Abwärtsspirale des Werksklubs schien nach dem traumatischen 1:4 gegen Schalke weiterzugehen... Dann erzielte Kai Havertz (17) nach einem Eckball den Ausgleich. Das wurde bei Bayer 04 mit großer Erleichterung aufgenommen.“
Keine Frage also, wen der Stadt-Anzeiger zum „Mann des Spiels“ kürte: „Kai Havertz, 17, saß noch am Mittwoch in der Erdkunde-Abi-Klausur. Er hat seine Mannschaft mit dem Kopfballtor zum 1:1 gerettet. Er hatte das zuvor schon beim 3:3 gegen den VfL Wolfsburg getan. Das Phänomen der frühreifen Jung-Profis ist schon länger bekannt. Aber keiner hat es in Deutschland so auf die Spitze getrieben wie der gebürtige Aachener. Kai Havertz wird gern als Leverkusener Versicherung für die Zukunft bezeichnet. Dass er gleichzeitig die Gegenwart repariert, ist phänomenal.“ In der Rubrik „Das war gut“ ist zu lesen: „Das Leverkusener Bemühen, kämpfen zu wollen, und die Reaktion auf den Rückstand.“
Der Kölner Express schreibt: „Der Jüngste wird zu Bayers Lebensversicherung! Unfassbar! ,Es ist wichtig, dass im Abstiegskampf Spieler dabei sind, die nicht so viel über den Druck nachdenken. Das ist bei Kai so. Er macht trotzdem sein elegantes Spiel und das Kopfballtor. Das hat gut getan', sagte Rudi Völler. Den Sportchef hielt es keine acht Minuten auf seinem Sitz. Nach einem verlorenen Zweikampf von Julian Baumgartlinger verließ er seinen Platz zwischen Michael Schade und Jonas Boldt. ,Ich habe nach ein paar Minuten gemerkt, dass ich zu extrem geflucht habe. Das ist dann nicht gut, wenn das die verletzten Spieler, die vor mir gesessen haben, mitbekommen', nannte Völler den Grund für seine Flucht."


Werkself-Profi Montrell Culbreath und Bayer 04-Leihgabe Francis Onyeka gehören zum finalen Aufgebot Deutschlands für die U19-Europameisterschaft im Sommer. Das Nationenturnier findet vom 24. Juni bis 12. Juli in Wales statt.
Mehr zeigen
Erfolgreiche Wochen für die U15 von Bayer 04! Nach ihren zwei überzeugenden Turniersiegen sicherten sich die Leverkusener Junioren am vergangenen Sonntag im abschließenden Ligaspiel der Saison auch die Meisterschaft in der Regionalliga West. Ihre Duelle erfolgreich gestalten konnten außerdem die U16 und die U13 sowie die U16-Juniorinnen. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
Mehr zeigen
Carles Martínez brennt für seine neue Aufgabe: Der 42-Jährige spricht in seinem ersten Interview in Leverkusen über die bisherige Entwicklung des Klubs und wie er daran anknüpfen will. Er beschreibt seine bisherige Arbeit in Frankreich, Kuwait, Katar und seiner Heimat Barcelona, seine Erfahrung bei der Entwicklung junger Spieler und die wichtigsten Schritte bis zum Start der Trainingsarbeit in Leverkusen.
Mehr zeigen
Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
Mehr zeigen
Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
Mehr zeigen